Eine Hütte aus Holz vor hochalpinen Bergen, davor ein kleiner See in dem sich die Hütte spiegelt.
Bremer Hütte in den Stubaier Alpen. Foto: Lukas Endres
Hüttentipps "Hütten mit Erfrischung"

5 Hütten für Wasserfreunde

Der Sommer ist im vollen Gange. Während es im Tal ganz schön heiß wird, verspricht ein Ausflug in die Berge eine willkommene Abkühlung. Wir stellen euch 5 Hütten vor, wo ihr euch über zusätzliche Erfrischung freuen könnt, sei es bei einem Zustieg an Wasserfällen vorbei oder durch die Klamm oder durch eine Pause am See.

Arthur-von-Schmid-Haus

Arthur-von-Schmid-Haus in der Ankogel-Gruppe. Foto: Max Mauthner

Malerisch wie eine Postkartenidylle liegt das Arthur-von-Schmid-Haus am Ufer des Dösensees, eingebettet in die stille Hochgebirgslandschaft der Ankogelgruppe. Der tiefblaue Bergsee prägt die besondere Atmosphäre rund um die Hütte und spiegelt die umliegenden Gipfel auf eindrucksvolle Weise wider. Ob als Ziel einer Wanderung entlang des lehrreichen Blockgletscherweges oder als Ausgangspunkt für alpine Touren, wie das Säuleck – die Lage direkt am Wasser macht den Aufenthalt zu einem besonderen Naturerlebnis. Seit Kurzem sorgen Katy und Michele mit viel Herzblut und Gastfreundschaft für eine einladende Atmosphäre und frischen Schwung auf der Hütte. 

Bremer Hütte

Bremer Hütte in den Stubaier Alpen. Foto: Lukas Endres

Die Bremer Hütte thront auf 2.413 Metern am Fuß der Inneren Wetterspitze, ganz hinten im Gschnitztal der Stubaier Alpen. Sie steht auf einem vom Gletscher blank geschliffenen Felsrücken, und nur wenige Meter unterhalb glitzert ein kleiner Bergsee, der zu einer erfrischenden Rast einlädt. Der Zustieg vom Parkplatz beim Gasthof Feuerstein führt durch das Tal des Gschnitzbachs vorbei an Gletscherschliffen und der schimmernden Eiswand unterhalb des Pflerscher Hochjochs. Hochmoore und Wasserfälle vor majestätischem Bergpanorama machen den Aufenthalt im Gschnitztal auch an heißen Sommertagen zum Bergerlebnis. Als Teil des Stubaier Höhenwegs lässt sich die Bremer Hütte ideal auch im Rahmen einer Mehrtagestour besuchen. Die Wirtsfamilie Höllrigl verwöhnt euch dort mit bodenständiger, mit viel Liebe gekochter Küche und einem herzlichen Willkommen.  

Clarahütte

Clarahütte in der Venedigergruppe. Foto: DAV-Ressort Hütten und Wege

Die Clarahütte schmiegt sich im hinteren Umbaltal mitten im Nationalpark Hohe Tauern, umgeben von gewaltigen Dreitausendern, an den Berghang, sie entspricht damit nicht dem Bild der gewohnten, klassischen Schutzhütte. Schon der Zustieg von Ströden aus ist ein Erlebnis für sich, denn der Weg begleitet die Umballfälle auf einem der eindrucksvollsten Wasserfallschaupfade der Alpen. Auf Holzstegen und Stufen wandert man dicht am tosenden Wasser entlang, bevor sich der Steig in ein stilles, weites Hochtal öffnet. Oben angekommen laden die Sonnenterrasse der Hütte oberhalb des Gletscherbaches und der Blick auf die Rötspitze, den unbestrittenen Star des Panoramas, zu einer verdienten Rast ein. Direkt an der Hütte wartet ein weiteres Highlight: das hölzerne Wasserrad, das zur Energieversorgung der Hütte dient. Wer noch mehr Wasser erleben möchte, erkundet von der Hütte aus den nahen Gletscherweg mit seinen schmelzwassergespeisten Bächen. So wird die Tour zur Clarahütte zu einem der schönsten Wasserfallerlebnisse Osttirols. 

Kürsinger-Hütte

Kürsinger Hütte in der Venediger-Gruppe. Foto: Verena Helminger

Die Kürsinger-Hütte liegt hoch über dem Oberen Sulzbachtal inmitten der beeindruckenden Gletscherwelt der Venedigergruppe und ist ein beliebter Stützpunkt für Bergsteiger:innen auf dem Weg zum Großvenediger. Schon der Zustieg ist ein Erlebnis: Der Weg führt durch das Tal mal vorbei an rauschenden Wasserfällen und sprudelnden Gebirgsbächen, mal passiert man auch weite Almflächen mit Jausenstationen. Mit zunehmender Höhe öffnen sich weite Ausblicke auf Gletscher, Firnfelder und die imposanten Gipfel der Hohen Tauern. Wer mehr über die Gletscherlandschaft erfahren möchte, kann den Aufstieg zur Hütte mit dem Gletscherlehrweg Obersulzbach kombinieren.

Tiefrastenhütte   

Tiefrastenhütte in den Zillertaler Alpen. Foto: AVS/ Martin Niedrist

Die Tiefrastenhütte liegt auf 2.312 Metern in einem beeindruckenden Hochkar der Pfunderer Berge in den Zillertaler Alpen. Rasche Abkühlung oder eine kurze Rast am Wasser gefällig? Der Tiefrastensee, direkt neben der Hütte  gelegen, eignet sich perfekt dafür. Nicht weit ist es auch bis zum Kompfosssee oder Passensee. Fernwanderern dient die Tiefrastenhütte als Stützpunkt auf dem Pfunderer Höhenweg.  Gipfelstürmer schätzen die schroffen Gipfel der umliegenden Berge wie etwa der Hochgrubbachspitze, der Kempspitze oder der Eidechsspitze. Der Zustieg über den Normalweg durch das Winnebachtal oberhalb von Terenten erfordert 2 Stunden Gehzeit. Auf euren Besuch freuen sich Hüttenwirt Stefan und sein Team! 

Mit freundlicher Unterstützung von:

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