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Hüttenbau und Hüttenbetrieb - Recht und Richtlinien

Der Betrieb einer Beherbergungsstätte oder eines Gastgewerbes unterliegt Richtlinien und Verordnungen. Folgende Punkte geben exemplarisch Auskunft über deren Anwendung auf  Alpenvereinshütten in Deutschland und Österreich.  

 

1. Handbuch der Alpenvereine - Rechtliche Rahmenbedingungen bei Schutzhütten der Kategorie I in Österreich

Das Handbuch informiert über die im Betriebsanlagengenehmigungsverfahren zu beachtenden Gesetze, Bestimmungen und Termine aber auch über die zu erwartenden Erleichterungen.

Mit Checklisten und Links zu den jeweils aktuell gültigen Gesetzestexten orientieren Sie sich als Betreiber einer Schutzhütte. Im Verfahren machen Sie aktiv auf Erleichterungen aufmerksam und können diese auch einfordern. Das Handbuch steht auch den verordnenden Behördenvertretern als Nachschlagewerk zur Verfügung.

Das Vademecum - Betriebsanlagenrecht wurde entsprechend der Bestimmungen für Schutzhütten in Österreich erstellt. Für Hütten in Deutschland sollen die Ausführungen grundsätzlich analog angewandt werden.

 

Das Handbuch steht als Download zur Verfügung.

 

2. Leitlinie für eine gute Hygienepraxis

Novelle der Leitlinie für eine gute Hygienepraxis in Schutzhütten in Extremlage (einfache Bergsteiger-Unterkünfte im Gebirge) sowie in saisonal bewirtschafteten Almen. Die Novelle ersetzt die Leitlinie vom 6. Dezember 2007.

 

Die Leitlinie kann heruntergeladen werden.

 

3. Prävention und Krisenmanagement

Auch das Projekt zu Prävention und gesundheitlichem Krisenmanagement auf Berghütten konnte mit einem Leitfaden abgeschlossen werden.

 

Der Leitfaden steht zusammen mit dem Maßnahmenplan und der Übersicht Trinkwassernotversorgung zum Herunterladen bereit.
 

 

5. Die Richtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB)

Die Richtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik wurden in der Generalversammlung des OIB am 25. April 2007 unter Anwesenheit der Vertreter aller Bundesländer einstimmig beschlossen. Sie basieren auf den Beratungsergebnissen der von der Landesamtsdirektorenkonferenz zur Ausarbeitung eines Vorschlags zur Harmonisierung bautechnischer Vorschriften eingesetzten Länderexpertengruppe. Die Arbeit dieses Gremiums wurde vom OIB entsprechend dem Auftrag der Landesamtsdirektorenkonferenz koordiniert.

Bis dahin gelten diese zumindest als Stand der Technik und können als Abweichung von den Bauvorschriften angewandt werden. Die für Schutzhütten I maßgeblichen Abweichungsmöglichkeiten bzw. Klarstellungen sind in den Erläuterungen aufgenommen worden.

Die OIB-Richtlinien dienen als Basis für die Harmonisierung der bautechnischen Vorschriften und können von den Bundesländern zu diesem Zweck herangezogen werden. Die Erklärung einer rechtlichen Verbindlichkeit der OIB-Richtlinien ist den Ländern vorbehalten.

Für jede der sechs "Bautechnischen Anforderungen" (siehe Dokument "Zielorientierte bautechnische Anforderungen" im Abschnitt "Harmonisierungskonzept") gibt es eine eigene OIB-Richtlinie. Zusätzlich wurden für den Bereich des Brandschutzes neben der allgemeinen Richtlinie 2 "Brandschutz" noch eigene Spezialrichtlinien für "Brandschutz bei Betriebsbauten" (Richtlinie 2.1) und für "Brandschutz bei Garagen, überdachten Stellplätzen und Parkdecks" (Richtlinie 2.2) erarbeitet.

Die OIB-RL stehen Ihnen hier zu Verfügung.

 

Forschungsprojekt "Integrale Evaluierung der Ver- und Entsorgungsanlagen bei Berg- und Schutzhütten"

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Umweltgerechte Ver- und Entsorgungssysteme am Berg erfordern innovative Lösungen.   Im zweijährigen, internationalen Projekt wurden Erfahrungen mit den Ver- und Entsorgungssystemen von Berg- und Schutzhütten erhoben und bewertet. Abgeleitet wurden Empfehlungen zur umweltgerechten, nachhaltigen Hüttenbewirtschaftung. 

Umweltschutz auf AV-Hütten

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Schutzhütten liegen in sensiblen Naturräumen. Die Einhaltung hoher Umweltstandards ist unser besonderes Anliegen. Ein großer Teil der Hütten des Deutschen Alpenvereins liegt in Natur- und Nationalparks oder Naturschutzgebieten. Zu den wichtigsten Aufgaben des DAV zählen deshalb die Modernisierung und der ökologische Betrieb der hochalpinen Unterkünfte. Neueste Technologien sorgen für die umweltverträgliche Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserreinigung. Bei Energie und (Ab-)Wasser gilt gleichermaßen: Sparsamer Umgang schützt die Natur!