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Hüttenfachsymposium 2017

Hüttenarchitektur im Wandel

17.02.2017, 10:06 Uhr

Am 10./11. Februar 2017 fand im Kloster Benediktbeuern das 17. internationale Hüttenfachsymposium unter dem Titel „Alpine Infrastruktur im Wandel – Herausforderungen und Lösungsansätze“ statt. 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenvereins.

 

Zum Auftakt des Symposiums berichtet die Architektin und Kunsthistorikerin Doris Hallama über den Wandel der Schutzhüttenarchitektur. Mit eindrucksvollen Bildern schlägt sie den Bogen vom Beginn des Schutzhüttenbaus bis zu den aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich.

 

Nach dem detailreichen historischen Überblick folgten Präsentationen über gelungene aktuelle Hüttenprojekte. Harald Herzog berichtet vom durchgeführten Architektenwettbewerb für den Ersatzbau der Seethaler Hütte der ÖAV-Sektion Austria am Hohen Dachstein. Hüttenwart Jochen Jankowski und der Architekt Peter Fischer stellten den noch im Bau befindlichen Ersatzbau des Waltenberger Hauses der DAV-Sektion Allgäu-Immenstadt in den Allgäuer Alpen vor. Über den Ersatzbau der Edelrauthütte des AVS in den Zillertaler Alpen berichtet Hans-Peter Santer aus Sicht der Behörde.

 

Aktuelle Themen zum Hüttenbetrieb standen am späteren Nachmittag auf der Tagesordnung: 

  • AV-Bergferienprogramm und Kooperation von Alpenvereinshütten und Jugendherbergen
  • Hüttentest/ Hüttenreservierungssystem/ Hüttendatenbank
  • Materialseilbahnen für Schutzhütten
  • Hütten - Radar
 

Hüttensanierung und Hüttentechnik

Am zweiten Tag des Symposiums lag der Schwerpunkt auf Sanierungsarbeiten und innovativen Annsätzen der Hüttentechnik. Die DAV-Sektionen Lindau und Berlin stellten dem interessierten Publikum ihre erfolgreich durchgeführten Projekte an den Sektionshütten vor. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. 

Zum Abschluss des Symposiums bekam die Hüttentechnik nochmals ausreichend Raum - schließlich funktioniert die schönste Hütte nicht ohne angepasste Hüttentechnik. In mehreren Beiträgen wurde die ökologische Energieversorgung sowie der Rohrleitungsbau im Gebirge behandelt.

 

Zum Abschluss der Tagung fesselte der Beitrag des Vorarbergers Konrad Merz "Bauen mit Holz im Gebirge" das Fachpublikum. Mit eindruckvollen Bildern setzte er einen besonders attraktiven Schlusspunkt.

 

Helmut Ohnmacht, ÖAV-Vizepräsident und Roland Stierle, DAV-Vizepräsident heben zum Ende des Symposiums das große Engagement der Partnervereine AVS, DAV und ÖAV im Bereich Hüttenbau hervor und motivieren für die Zukunft.

 

Tagungsbeiträge  verfügbar

Wie gewohnt stehen die Tagungsbeiträge zur weiteren Information als Download zur Verfügung.

 

 

Gemeinsames Hüttentechnikseminar des DAV und ÖAV

Weiterbildungsangebot für Hüttenverantwortliche

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Die Anforderungen im Bereich der Ver- und Entsorgung von Schutzhütten, aber auch die technische Ausstattung für Brandschutz etc. werden immer komplexer. Jede noch so teure Anlage funktioniert aber nur so gut sie gewartet wird. Verschiedene gesetzliche Vorgaben verlangen zudem eine Vielzahl von Qualifikationen von den vor Ort Verantwortlichen. 

Informationsveranstaltungen zur Weiterbildung

Aus- und Fortbildung für Hüttenverantwortliche

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Aus- und Weiterbildung für Hüttenverantwortliche Die Neuerungen beim Hüttenbau und die Anforderung bei der Ver- und Entsorgung von Schutzhütten entwickeln sich laufend fort. Um unser Sektionen, Hüttenverantwortliche und Hüttenwirtsleute stets auf den aktuellen Stand zu bringen, bieten wir laufend Informationsveranstaltungen zur Aus- und Weiterbildung an.