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DAV-Familiengruppen

Familien in den Sektionen

In den meisten der 358 über das ganze Bundesgebiet verteilten Sektionen des DAV gibt es Familiengruppen, die rund ums Jahr sportliche und gemütliche Unternehmungen in der Region vor Ort und in den Alpen anbieten.

 

Familiengruppen

  • bieten die Möglichkeit, zusammen mit anderen Familien aktiv die Freizeit zu gestalten. 
  • vermitteln Wissen und Sicherheit für das Unterwegssein in Natur und Gebirge. 
  • eröffnen den Familien einen einzigartigen Natur- und Erlebnisraum. 
  • ermöglichen Kindern, ihre Unternehmungslust, ihren Spieltrieb und ihren Bewegungsdrang voll auszuleben. 
  • sind ein soziales Erlebnis- und Lernfeld für Erwachsene und Kinder.  
 

Vor Ort

Ob es auch bei Ihnen Familiengruppen gibt und wenn ja, für Kinder welchen Alters sowie was alles unternommen wird, erfragen Sie am bestens direkt bei den Sektionen in Ihrer Nähe.

 

Familiengruppenleitung

Auch das Familiengruppenangebot steht und fällt mit dem Engagement vieler Ehrenamtlicher. 

 

Für die Leitung von Familiengruppen gibt es eine eigene Ausbildung. In der Ausbildung werden die ehrenamtlichen Familiengruppenleiterinnen und -leiter mit der Leitung sowie der Planung, Organisation und Durchführung von alpinen und außeralpinen Unternehmungen mit der Familiengruppe vertraut gemacht.

 

Um Ehrenamt und Familie zu vereinbaren und auch, um eine realitätsnahe Ausbildung zu gewährleisten, sind eigene Kinder der angehenden Familiengruppenleiter auf dem Kurs dabei. 

 

Ausbildung

Alle Infos zur Ausbildung finden sich im DAV Ausbildungsprogramm. Außerdem sind dort auch Buchungen der Familiengruppenleiterkurse möglich.

 

 

DAV-Familienmitgliedschaft

Ein Beitrag für alle

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Der DAV ist ein Familienverein. Mit dem Familienbeitrag und dem Beitrag für Alleinerziehende sind Eltern und Kinder günstig als DAV-Mitglieder mit dabei! Der Familienbeitrag gilt für verheiratete, genauso wie für unverheiratete Eltern. Für alleinerziehende Mütter oder Väter gilt ein eigener, nochmals reduzierter Familienmitgliedsbeitrag.   Die Familienmitgliedschaft gilt für Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Jedes Mitglied der Familie wird bei der Sektion mit einer eigenen Mitgliedsnummer geführt - und erhält damit einen eigenen Ausweis.    Die Beitragshöhe legt jede Sektion fest. 

Gefahren vermeiden

Wandern mit Kindern - aber sicher!

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Wandern mit Kindern ist anders. Um möglichst auf alle Situationen vorbereitet zu sein, hier einige wichtige Tipps: Sicherheit zuerst: Durch eine gute Tourenplanung lassen sich mögliche Gefahren vermeiden. Immer berücksichtigen: Kinder vergessen Anweisungen schnell und haben häufig keinen Blick für Gefahrensituationen. Kinder nur in sicherem und überschaubarem Gelände vorausgehen lassen. So sind sie jederzeit im Blick. Im Aufstieg bleibt man als Erwachsener direkt hinter dem Kind, um mögliche Ausrutscher abzufangen oder um bei großen Stufen Hilfestellung zu geben. Besteht Rutsch- bzw. Sturgefahr im Abstieg, so kann das Kind an die Hand genommen bzw. mit Hilfe von Brust- und Hüftsitzgurt und „kurzem Seil“ gesichert werden. Kritische Stellen einzeln bewältigen: Die Erwachsenen sichern die Passage durch Handreichen oder Seilsichern. Besonders mit kleineren Kindern sollten Situationen und Aktion vermieden werden, vor denen sie Angst haben. Steinschlaggefährdetes Gelände ist unbedingt zu umgehen, das Unterwegssein im Gewitter ist zu vermeiden. Ein Seilstück (9mm Durchmesser, 10m Länge) sollte auf schwierigen Wegen zur Sicherung der Kinder immer dabei sein.  

Packtipps für das Wandern mit Kindern

Ausrüstung und Ernährung

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Mit Kindern in den Bergen unterwegs zu sein, erfordert auch beim Packen ein gewisses Plus an Planung und Überlegung. Über das Packen für sich selbst hinaus sollte speziell berücksichtigt werden:   Reichlich Getränke: Kinder haben einen hohen Flüssigkeitsbedarf, weshalb sie häufig und viel trinken sollten (mindestens 1-2 Liter pro Tag). Gesundes Essen: Was im Tal gesund ist und schmeckt, ist auch für die Bergtour geeignet. – Ideal sind Obst, Müsliriegel, Käse- oder Wurstbrote; Süßigkeiten nur als kleines Extra. Eigener Rucksack: Viele Kinder wollen ihre wichtigsten Utensilien selbst tragen – Kuscheltier, Trinkflasche, kleine Brotzeit, Fundstücke. Der bepackte Rucksack sollte dabei maximal zehn Prozent des Kindergewichts wiegen. Ausrüstung: Auch Kinder sollten gute und funktionell ausgerüstet sein. Dazu gehören Fleece-Bekleidung, Regenschutz, Ersatzwäsche und passende Wanderschuhe. Ausrüstung für Kinder finden Sie auch bei unserem Handelspartner unter www.globetrotter.de Sonnenschutz: Sehr wichtig für Kinder! Creme mit Lichtschutzfaktor 25 und mehr, Sonnenbrille und Sonnenhut. Rucksackapotheke: zusätzlich zum regulären Erste-Hilfe-Set sollten ausreichend Pflaster sowie Gel für Hautabschürfungen bzw. Mückenstiche dabei sein. Handy für das Melden von Notfällen (Europaweit: Tel. 112).   Unterwegs rechtzeitig An- und Ausziehpausen einlegen: Kinder erhitzen schneller, sie kühlen aber auch rascher ab als Erwachsene.