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DAV startet eigene Hilfsaktion

12.05.2015, 12:00 Uhr

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal vom 25.4. wird das gesamte Ausmaß der Katastrophe langsam sichtbar. Insgesamt gehen die Behörden inzwischen von über 7.500 Toten aus. In vielen abgeschiedenen Tälern ist bis heute noch fast keine Hilfe angekommen. Viele DAV-Mitglieder, Ehrenamtliche, Mitarbeitende und Freunde haben Kontakte in Nepal geknüpft, Freundschaften geschlossen, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft erlebt und fühlen sich dem kleinen Himalaya-Staat eng verbunden.

Dhulikhel Hospital; Foto: Matthias Baumann
Dhulikhel Hospital; Foto: Matthias Baumann

Das Präsidium des DAV hat deshalb beschlossen, für die Betroffenen in Nepal Hilfsgelder in Höhe von 50.000 € zur Verfügung zu stellen und damit auch den Grundstein zu legen für ein längerfristiges Engagement. Josef Klenner, Präsident des DAV: „Es ist uns wichtig, sofort etwas zu tun; deshalb gehen 15.000 € als Soforthilfe an bereits tätige Organisationen, um die größte Not zu lindern. Wir wollen uns aber auch längerfristig vor Ort engagieren und beim Wiederaufbau der Infrastruktur unterstützen.“

 

Jeweils 5.000 € gehen deshalb in den nächsten Tagen an folgende drei Organisationen bzw. Initiativen:

 

Gemeinsam mit seiner Tochter, der DAV Summit Club GmbH, wird der DAV in den kommenden Monaten ein oder zwei Hilfsprojekte auswählen, die langfristig angelegt sind und diese mit 35.000 € unterstützen. Ende Mai wird sich der DAV Summit Club selbst vor Ort ein Bild von der Lage machen und erste Ansätze für konkrete Projekte mitbringen. Die Mittel sollen dabei helfen, die Infrastruktur – insbesondere in den abgelegenen Tälern – wieder aufzubauen.

 

Der DAV würde sich sehr freuen, wenn sich weitere Privatpersonen oder Sektionen finden, die helfen, die Summe von 35.000 € aufzustocken. Dazu hat er folgendes Spendenkonto eingerichtet:

 

Hypovereinsbank München

Kontoinhaber: Deutscher Alpenverein e.V.

IBAN: DE17 7002 0270 0667 9074 97

BIC: HYVEDEMMXXX

Verwendungszweck: Nepalhilfe

 

 

Wir werden an dieser Stelle und in DAV Panorama kontinuierlich über den Fortgang des Infrastrukturprojektes berichten.