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Parents for Future - Eltern für den Klimaschutz

22.04.2019, 15:30 Uhr

Mit der Kampagne "Parents for Future" sollen die Forderungen der Schüler-Bewegung "Fridays for Future" durch Erwachsene unterstützt werden. Eine Online-Petition wurde gestartet.

Die Schülerinnen und Schüler, die sich hierzulande der weltweiten Bewegung Fridays for Future angeschlossen haben, haben kürzlich einen Forderungskatalog formuliert. Darin verlangen die Aktivistinnen und Aktivisten von der Politik, konkrete Schritte im Klimaschutz zeitnah umzusetzen. Die Bundesregierung solle innerhalb der nächsten sechs Monate ein Gesetz verabschieden, das den Ausstoß von Treibhausgasen in den kommenden Jahren deutlich senken soll. Klimaschädliche Emissionen sollten bis 2040 möglichst komplett unterbunden werden. Fridays for Future fordern unter anderem einen Kohleausstieg bis 2030 und eine hundertprozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien bis 2035. Die Schülerinnen und Schüler halten die gegenwärtigen klimapolitischen Anstrengungen Deutschlands für unzureichend und nicht mit dem Pariser Klimaabkommen vereinbar. Das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, könne nur mit einer wirkungsvollen Gesetzesgrundlage und einer konstruktiven Zusammenarbeit auf internationaler Ebene erreicht werden.

 

Die Kampagne Parents for Future unterstützt diese Forderungen. Mittels einer Online-Petition soll erreicht werden, dass ein deutsches Klimaschutzgesetz bis zum Start des neuen Schuljahres verabschiedet wird. Wer die Forderungen von Fridays for Future unterstützen möchte, kann die Petition noch bis zum 6. Mai 2019 unterzeichnen.