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Der DAV auf der Bayerischen Klimawoche

11.09.2018, 13:41 Uhr

Vom 8. bis 16. September findet die diesjährige Bayerische Klimawoche statt. 

 

Dr. Marcel Huber eröffnete diese am 8. September auf dem Streetlife Festival am Münchner Odeonsplatz.

 

In seiner Eröffnungsrede erklärte er, dass auch die Bayerische Staatsregierung ehrgeizige Klimaziele hat: bis 2050 sollen die Treibhausgas-Emissionen auf unter zwei Tonnen pro Jahr/pro Kopf reduziert werden. Der DAV wird seinen Beitrag in Form von innovativen Ideen und Projekten zur Klimawandelanpassungen im Alpenraum leisten.

 

Der DAV informierte gemeinsam mit weiteren Partner der Klima-Allianz Bayern auf dem Streetlife Festival über die Themen Klimawandel und Klimaschutz. Das Anliegen des DAV war einerseits generell zu informieren, welche Auswirkungen der Klimawandel auf den Alpenraum hat und was jeder Einzelne tun kann, um sein Handeln klimafreundlicher zu gestalten.

 

Bergsport mit Zukunft

Dazu gehört unter anderem die Bewusstseinsbildung, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, nachhaltigen Umgang mit Ressourcen vorzuleben und somit klimafreundliches Verhalten zu fördern.

 

Mit dem Projekt „Bergsport mit Zukunft“ soll genau dies erreicht werden. Der DAV hat mit seiner Wanderausstellung KLIMAwandel klimaSCHUTZ in den drei Bereichen Konsum, Verkehr und Ernährung gleichzeitig den Einfluss, den wir auf das Klima haben und mögliche Handlungsfelder aufgezeigt. Beim Thema Konsum ist es z.B. wichtig auf umweltfreundliche Produkte zu achten (PFC-freie Ausrüstung, Umweltlabel wie bluesign ©) sowie den Ansatz „reparieren statt immer neu kaufen“ zu verfolgen.

 

Des Weiteren sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man in die Berge anreist und sich über die Auswirkungen seines Handelns bewusst sein. Anschaulich konnte man sich selbst eine Vorstellung von der Menge der CO2-Emissionen machen, die bei einer Flugreise im Vergleich zu einer Bahnfahrt verursacht werden. Durch die großen Unterschiede kommt man jedoch schnell zu dem Denkansatz, ob man für die nächste Tour nicht doch lieber den Zug nimmt und das Auto mal zu Hause stehen lässt.

 

Bei der Ernährung soll darauf geachtet werden, saisonale und regionale Produkte zu konsumieren und den Fleischkonsum zu reduzieren.