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Bergsteigerdörfer: Klasse statt Masse - Genuss statt Hektik

25 Dörfer, 4 Länder, 1 gemeinsames Ziel: das Netzwerk der Bergsteigerdörfer strebt gemeinsam danach, den naturnahen und ressourcenschonenden Tourismus konkurrenzfähig zu machen.

Orte zum Genießen und Verweilen

Unsere Bergsteigerdörfer haben alle ein viel wertvolleres Kapital: unverfälschte alpine Landschaft und Natur, gelebte Traditionen, regionale Produkte hoher Qualität, Authentizität und Affinität zum Bergsport.

...und eine Bevölkerung die genau diese Werte lebt und unterstützt!

 

Projektziele und Aufgaben der Bergsteigerdörfer

  • Förderung von naturnahen Tourismusformen
  • Verzicht auf technische Erschließungsmaßnahmen (z.B. Skigebietserweiterung, Beschneiung, Funpaks im Sommertourismus)
  • Verzicht auf ressourcenintensive Tourismusformen
  • Intakte Natur und gelebte Traditionen sind das Kapital
  • Bewahrung der alpinen Natur und Landschaft
  • Förderung lokaler Produkte und Direktvermarktung
  • Verbesserung der nachhaltigen Mobilität bei Anreise und vor Ort
  • Kommunikation dieser Grundphilosophie im Alpenraum
  • Integration der Philosophie der Bergsteigerdörfer und der Protokolle der Alpenkonvention in die Gemeindepolitik
 

Das Kapital: Natur und Kultur

Die Initiative "Bergsteigerdörfer" wurde bereits 2008 durch den Österreichischen Alpenverein (ÖAV) ins Leben gerufen. Dafür wurden über ganz Österreich verteilt, Orte ausgewählt die im Schatten der großen Tourismusdestinationen stehen und sich eben nicht dem immer schneller werdenden "Erschließungs-Kapital-Event-Kreisel" angeschlossen haben.

 

Massentourismus ist ein Fremdwort

Diese Gemeinden haben also keinen Massentourismus, keine zur Perfektion ausgebauten Skigebiete mit Komplettbeschneiung, keine Après-Ski-Parties oder ressourcenfressende Events im Angebot.

In Österreich gibt es bereits 20 Bergsteigerdörfer, die das Konzept bereits über die Jahre in die Gemeindepolitik aufgenommen haben und das Projekt aktiv mitgestaltet haben. Die Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden macht nun als erstes offizielles Deutsches Bergsteigerdorfs den Anfang, diese Grundideen auch in Deutschland weiter zu tragen.

 

 

Vorzeigegemeinden im Sinne der Alpenkonvention

Somit sind Bergsteigerdörfer vorbildhafte regionale Entwicklungskerne im nachhaltigen Alpintourismus. Sie garantieren ein hochwertiges Tourismusangebot für Bergsteiger und Bergwanderer, weisen eine exzellente Landschafts- und Umweltqualität auf und engagieren sich für die Bewahrung der örtlichen Kultur- und Naturwerte. Diese Vorbildwirkung der Bergsteigerdörfer erstreckt sich auch auf das aktive Bemühen, das Ziel der nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum zu verwirklichen. Die Förderung und Weiterentwicklung der Bergsteigerdörfer steht im Einklang mit den Durchführungsprotokollen der Alpenkonvention.
Im Zweifelsfall haben in Bergsteigerdörfern Werte wie Natur und Landschaft Vorrang.

 

Bergsteigerdörfer in Deutschland

In den bayerischen Alpen wurden 3 Orte zum Netzwerk der Bergsteigerdörfer aufgenommen: 

Die Gemeinde Kreuth erfüllt ebenfalls die Kriterien und wird im Frühjahr 2018 mit dazu gehören.

 

Packende Berichte

Eine Liste der vielen spannenden Reportagen, Radiobeiträgen und Artikel in den Medien über die Bergsteigerdörfer finden Sie hier.