logo-dav-116x55px

Johnsbach – Skigenuss im Felsparadies

Das Gesäuse in der Steiermark ist als Kletterparadies bekannt. Doch am Südrand des in einem Nationalpark geschützten Felsgebirges findet man auch lohnende Skitouren. Die sind vom Bergsteigerdorf Johnsbach als Ausgangspunkt zugänglich und bieten mit dem Lugauer einen echten Klassiker.

Infos

Bergsteigerdorf seit 2008

 

Anreise

Mit dem Zug nach Admont und mit dem Gesäuse-Sammeltaxi (Gseistaxispur, Bestellung unter Tel. 0043/3613/210 00 99) nach Johnsbach.

 

 

Unterkunft

Ideal gelegen für Skitourengeher ist der Gasthof Zum Kölbl (koelblwirt.at) in Johnsbach. Verleih von Skitourenski und -schuhen sowie Lawinenrucksäcken.

 

 

Beste Zeit

Januar bis Anfang April

 

 

Karte/Literatur

Alpenvereinskarte, Blatt 16, Ennstaler Alpen – Gesäuse (1:25.000); Österreichische Karte, Blatt 100, Hieflau und Blatt 131, Kallwang (jeweils 1:50.000).

Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl, Andreas Riesner: Skitourenführer Österreich, Band 1, Alpinverlag, 3. Auflage 2010.

 

 

Weitere Info

Gemeinde Johnsbach, johnsbach.at

 

Touren

Leobner (2036 Meter, Aufstieg/Abfahrt 950 Höhenmeter, 2.45 Stunden)

Leichte Skitour mit Waldgürtel unten und freien, aussichtsreichen Hängen oben; beste Zeit Dezember – März.

Route: Parkplatz im Talschluss von Johnsbach, am Ende der Fahrstraße – Grössingeralm (1319 Meter) – durch einen Graben ins Leobner Törl (1739 Meter) – Leobner – Abfahrt wie Aufstieg.

 

 

Gsuchmauer (2116 Meter, Aufstieg/Abfahrt 1190 Höhenmeter, 3.30 Stunden)

Sonnige Tour mit großartiger Kulisse; beste Zeit Januar – März.

Route: Parkplatz Ebner Klamm – auf einem Forstweg durch eine Klamm und weiter bis zu einer Lichtung – mit dem Wegweiser „Stadlfeld“ links – an der Pfarralm (1302 Meter) vorbei zu den südseitigen Hängen, die zwischen Stadelfeldschneid und Hochhäusl hinaufziehen – zunehmend steiler zu einem Absatz und links haltend in den Sattel nördlich der Stadelfeldschneid – über den Kamm problemlos zur Gsuchmauer – Abfahrt wie Aufstieg.

 

 

Lugauer (2217 Meter, Aufstieg/Abfahrt 2140 Höhenmeter, 6 Stunden)

Überaus lang, überaus lohnend: Für Könner der Skitourenklassiker im Gesäuse; beste Zeit Februar – April.

Route: Parkplatz Ebner Klamm – auf einem Forstweg über die Schröck- und Neuburgalm zum Hüpflingerhals (1703 Meter) – Abfahrt über die Hüpflingeralm (1427 Meter) – Anstieg über Haselkar und Lugauerplan – am Schluss zu Fuß über den exponierten Grat auf den Gipfel – Abfahrt wie Aufstieg.