Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat sich klar gegen die Abschwächung des Bayerischen Klimaschutzgesetz ausgesprochen und macht damit deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für konsequenten Klima- und Naturschutz sind.
Entschieden ambitioniert bleiben
Der DAV wendet sich entschieden gegen jede Form der Schwächung der bayerischen Klimaschutzziele. Besonders dass die bayerischen Klimazielen mit denen des Bundes synchronisiert werden sollen, kritisiert der DAV: damit gibt Bayern die Vorreiterrolle ab, die der Freistaat in diesem Prozess bewusst eingenommen hat.
"Die Verschiebung der Ziele in die Zukunft suggeriert, dass noch mehr Zeit besteht, den Klimawandel einzudämmen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall! Das zeigen nicht zuletzt Extremwettereignisse, allen voran der diesjährige hitzesommer, die sowohl in ihrer Häufigkeit und Schwere zunehmen."
Schutz und Anpassung gehören zusammen
Der DAV betont, dass Engagement fürs Klima nur erfolgreich ist, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und Naturschutz konsequent zusammengedacht werden. Intakte Ökosysteme wie Wälder, Moore und alpine Lebensräume sind Kohlenstoffsenken und können vor Extremwettern schützen.