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Engagement für naturverträgliche Skitouren seit 1995

Seit 1995 engagieren sich der DAV und der Freistaat Bayern mit dem Ziel, das immer beliebter werdende Skitouren- und Schneeschuhgehen naturverträglich zu gestalten. Im Nachgang zur damaligen DAV-Naturschutztagung bildete sich die Projektgruppe „Skibergsteigen umweltfreundlich“ – nach den Erfahrungen mit Kletterverboten in den Mittelgebirgen sollte es beim Tourengehen durch Lenkung und präventive Maßnahmen erst gar nicht so weit kommen. Zeitgleich hatte das Bayerische Umweltministerium eine Studie „Wildtiere und Skilauf im Gebirge“ in Auftrag gegeben, so dass die Synergien auf der Hand lagen.
Seitdem läuft das DAV-Projekt in enger Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, dem Bayerischen Landesamt für Umwelt und den beteiligten Interessengruppen; neben dem DAV-Engagement kamen bislang 800.000 Euro an staatlichen Projektgeldern zusammen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Mittlerweile gibt es Routenempfehlungen für rund 500 Skirouten und Vari​anten im gesamten bayerischen Alpenraum und 225 ausgewiesene Schongebiete, die Tourengeher und Freerider ganz meiden sollen. Verbote und Strafen gibt es nicht, das Projekt setzt auf die freiwillige Einsicht der Sportler – die durch die ausgearbeiteten Routenführungen aber ohnehin nicht wesentlich beeinträchtigt sind: Alle bayerischen Tourenberge bleiben weiterhin zugänglich.