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Klima der Alpen

Ein einheitliches Alpenklima gibt es nicht, da die regionalen Unterschiede enorm sind. Grob abgrenzen kann man jedoch das trockene, kontinental geprägte Klima der inneralpinen Täler von dem feuchten Klima der alpinen Randlagen.

Die inneralpinen Täler sind dank ihrer abgeschirmten Lage mit 600 bis 1000 mm Niederschlag pro Jahr relativ niederschlagsarm und weisen im Vergleich zu alpinen Randlagen eine bis zu 1 ° C höhere Durchschnittstemperatur auf. Dadurch liegt die Baumgrenze in den Zentralalpen, zum Beispiel im Ötztal, deutlich höher als in den Randlagen der Nordalpen, wie etwa dem Wettersteingebirge. Vor allem im Winter sind die inneralpinen Täler deutlich niederschlagsärmer – dort liegt deshalb auch weniger Schnee – als die Randlagen mit teilweise tagelang anhaltenden Stauniederschlägen.

Der Alpenraum ist vom Klimawandel überdurchschnittlich stark betroffen. Er hat sich seit dem späten 19. Jahrhundert doppelt so stark erwärmt wie der globale Durchschnitt, etwa um 2 °C. Auch der DAV ist daher vom Klimawandel betroffen und setzen sich für einen aktiven Klimaschutz ein.