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DAV richtet Klimafonds ein

Zusammen mit seinen Partnern DAV Summit Club und Globetrotter Ausrüstung hat der DAV einen Klimafonds eingerichtet. Damit werden u.a. klimagerechte Sanierungen an Hütten und Kletteranlagen mitfinanziert.


Seit Herbst 2013 bietet der DAV Summit Club seinen Reisegästen an, den DAV-Mitgliedsrabatt in Höhe von jährlich 30.- € in einen Umweltbeitrag umzuwandeln. Ein Angebot, das schon jetzt viele zum Mitmachen animiert hat. Diese Mittel fließen in den neu eingerichteten Klimafonds. Zusätzlich dazu leistet auch der DAV-Partner Globetrotter Ausrüstung einen Beitrag, denn 1,5% aller Umsätze der DAV-GlobetrotterCards fließen in das DAV-Klimaschutzprogramm und kommen demnach zu gewissen Teilen auch dem Fonds zugute.

 

Die Gelder fließen in verschiedene Klimaschutzmaßnahmen. Einerseits wird damit der Bau von Biogasanlagen in Nepal, ein nach Goldstandard zertifiziertes Klimaschutzprojekt das von der Organisation atmosfair betreut wird, finanziell unterstützt. Mit dem anderen Teil der Mittel werden Maßnahmen zum klimagerechten Ausbau bzw. zur energetischen Sanierung von DAV-Hütten, Kletteranlagen und Geschäftsstellen finanziert.

 

Die 2013 aufwendig sanierte Neue Prager Hütte war einer der Profiteur dieser zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeit. Neben neuer Wasserversorgung, Dach und Fassade ist die AV-Hütte auch mit einer modernen Energieversorgung ausgestattet worden. Die dafür installierte Photovoltaikanlage wurde aus dem Klimafonds finanziert. Ein weiteres vom Klimafonds gefördertes Projekt ist das neue Windrad, das im April am Rotwandhaus der Sektion Turner Alpenkränzchen im Mangfallgebirge zur Ergänzung der Energieversorgung errichtet wurde. Mit der neuen Vertikal-Klein-Windkraft-Anlage wird die Hütte nun nach aktuellem Stand der Technik mit Energie versorgt.