Logo-DAV-116x55px

Ausbau des Wasserkraftwerks im Kaunertal

Platzertal und Gurgler Ache in Gefahr

Mehr erfahren
Ein geflutetes Hochtal und vier abgeleitete Bergflüsse - das Resultat der Pläne der Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) zum Ausbau des Speicherkraftwerks im Kaunertal.

Erweiterung der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz (Kühtai)

Naturzerstörung in vollem Gange

Mehr erfahren
Der Verwaltungsgerichtshof in Wien hat unanfechtbar die Baugenehmigung für das Großprojekt "Erweiterung der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz" erteilt. Der Bau des neuen Pumpspeichers im Längental bei Kühtai ist im vollem Gang. Zusätzlich werden sechs Wildbäche in den Stubaier Alpen durch Wasserfassungen in den Speicher abgeleitet.

Endgültiges Aus für Zusammenschluss Pitztal - Ötztal

Keine Neuaufnahme des Verfahrens geplant

Mehr erfahren
Mittelbergferner, Hangender Ferner, Karlesferner und Linker Fernerkogel sollten mit drei Seilbahnen durch die Verbindung von Pitztaler Gletscher und Sölden erschlossen werden. Nun kommt das Aus: die knappe Mehrheit der Bevölkerung im Pitztal stimmt gegen das 135 Millionen Euro teure Vorhaben. Die Pitztaler Gletscherbahnen wollen den Zusammenschluss nicht mehr weiterverfolgen. Die Alpenvereine hatten sich vehement gegen das Vorhaben eingesetzt und sehen sich in ihrer Kritik bestätigt.

Umweltschutz versus Klimaschutz

Stausee-Pläne in der Schweizer Trift

Mehr erfahren
Wild schäumende Bachläufe, Schluchten, Alpwiesen, schroffe Felsen, Wald, ein natürlicher See und ein frisches, dynamisches Gletschervorfeld – die Trift ist eine der letzten unberührten Landschaften der Schweiz, gelegen im Berner Oberland. Bagger, Flutungen, Zerstörung, Staumauern – im Namen von Klimaschutz und Energiewende. Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) planen den Bau eines neuen Stausees in der Trift mit der Folge, dass hochwertige Lebensräume in diesem versinken, Wildbäche verschwinden und so das ökologische Gleichgewicht massiv gestört wird.   „Wie schon beim Projekt Pumpspeicherkraftwerk bei Kühtai plädieren wir dafür, die Relation von Naturzerstörung und energetischem Nutzen kritisch zu betrachten. Klima- und Naturschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Steffen Reich, Leiter des Ressorts Naturschutz beim DAV. 

Aus für Zusammenschluss Hochoetz-Kühtai

Betreiber ziehen Pläne zurück

Mehr erfahren
Die Betreiber und Bürgermeister der beteiligten Gemeinden zogen 2019 überraschend ihre Pläne zurück. Der geplanter Zusammenschluss hätte sensiblen Naturraum und ein geschätztes Tourengebiet auf den Feldringer Böden zerstören.

Zusammenschluss von St. Anton und Kappl abgelehnt

Malfontal bleibt seilbahnfrei

Mehr erfahren
Stand November 2018: Skigebietsverbindung wurde durch das Bundesverwaltungsgericht in Wien gestoppt! Der Zusammenschluss zwischen Rendl (St. Anton) und Kappl hätte die Erschließung des naturbelassenen Malfontals zur Folge gehabt. Das Gericht stufte die Interessen des Naturschutzes höher ein als die wirtschaftlichen Vorteile des Vorhabens.

Zusammenschluss Kitztsteinhorn - Maiskogel

Kaprun soll mit Skigebiet Maiskogel und Kitzsteinhorn verbunden werden

Mehr erfahren
Neues Großprojekt über Kaprun: Eine 4 km lange Verbindungsgondel soll in Zukunft das Skigebiet Maiskogel mit dem Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn verbinden.

Alpenplan setzt sich durch: Skischaukel am Riedberger Horn erhält Absage

Mehr erfahren
In direkter Nähe zum beliebten Skitourenziel Riedberger Horn sollte eine Skischaukel die Skigebiete Grasgehren und Balderschwang verbinden. Dafür wurde kurzzeitig sogar der Alpenplan geändert. Dank des Protests vieler Naturschützer*innen wurde die Änderung zurückgenommen, die Zone C am Riedberger Horn bleibt erhalten. Das Riedberger Horn im Oberallgäu ist eines der beliebtesten und bekanntesten Skitourenziele der bayerischen Alpen. Obwohl die beiden Skigebiete Grasgehren und Balderschwang auf beiden Seiten des Berges liegen, konnte der Berg als noch technisch unerschlossenes Gebiet für Skitourengeher und Bergwanderer erhalten bleiben. 

Verbindung Kaunertaler Gletscher - Langtaufers

Länderübergreifend und landschaftsintensiv

Mehr erfahren
Erstes länderübergreifendes Skigebiet vom Kaunertaler Gletscher in Tirol ins Langtauferer Tal in Südtirol könnte bald Realität werden.   Aktueller Stand: IN PLANUNG 

Wasserkraftwerk "Älpele" abgelehnt

Eingriff ins Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen nicht genehmigungsfähig

Mehr erfahren
Die Gemeinde Bad Hindelang verfolgt das Ziel der autarken und CO²-neutralen Stromversorgung der gesamten Gemeinde. Das Wasserkraftwerk "Alpele" an der Ostrach im Bereich der natürlichen Klamm "Eisenbreche" sollte Teil dieses Konzepts sein. Allerdings liegt das Kraftwerk im hoch geschützten Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen". Die Pläne wurden deshalb vom Verwaltungsgericht abgelehnt. Am 14.11.2017 fällte das Verwaltungsgericht in Augsburg das Urteil, dass das Wasserkraftwerk in der Eisenbreche nicht genehmiungsfähig ist.  Bereits 2016 hatte trotz naturschutzrechtlicher Widersprüche und massiven Protesten Landrat Anton Klotz die Genehmigung für den Bau und die Realisierung des Kraftwerks unterzeichnet. Und dies gegen das fachliche Anraten des Mitarbeiters der Unteren Naturschutzbehörde. Direkte Folge war die gesammelte Klage der Naturschutzverbände gegen die Genehmigung.   

Ausbau des Sudelfelds

Größter Skigebietsausbau in den Bayerischen Alpen

Mehr erfahren
Trotz massiver Proteste der Naturschutzverbände und einem Klageverfahren konnte der bisher größte Umbau eines deutschen Skigebietes nicht verhindert werden.

Notruf und Rettung in den Alpen

Alle wichtigen Rufnummern

Mehr erfahren
Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte wissen, welche Nummer man in Notsituationen und bei Unfällen wählt. Wir bieten hier eine Übersicht der europäischen Rettungsdienste. Europaweiter Notruf: 112   Unter der Nummer 112 können Menschen in Notsituationen in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei anrufen, um die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei zu erreichen. Auch alle Bergsportler*innen wählen unterwegs diese Nummer. Wenn das Handy keinen Empfang hat, kann man es abschalten und neustarten, dann statt der PIN die Nummer 112 eingeben. Zusätzlich zur 112 gibt es in verschiedenen Ländern und Regionen spezielle Bergrettungs-Notrufnummern. Damit erreicht man die jeweilige Bergrettung direkt und nicht über allgemeine Rettungsleitstellen.   Deutschland: Einheitlicher Notruf: 112 Bergwacht Österreich: Alpin-Notruf Bergrettungsdienst Österreich aus dem Inland: 140 Aus dem Ausland mit Vorwahl 0043-512 z.B. für Innsbruck Italien und Südtirol: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung CNSAS Bergrettung Südtirol Bayern, Österreich und Südtirol: Notfall-App SOS-EU-ALP Schweiz: Alpine Rettung Schweiz und Rettungsflugwacht Rega mit SIM-Karte eines schweizerischen Netzbetreibers: 1414 Mit SIM-Karte eines nicht-schweizerischen Netzbetreibers: 0041-333-333 333 Rettungsorganisation KWRO für Rettungen im Kanton Wallis: 144 Rega-App alarmiert mit einem Wisch die Einsatzzentrale und sendet automatisch die Positionsdaten Frankreich: Zentraler Notruf aus dem Inland: 112 Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM) mit SIM-Karte eines nicht-französischen Netzbetreibers oder aus dem Ausland: 0033-450-53 16 89 Liechtenstein Bergrettung aus dem Inland: 117 Slowenien: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung  

Für den Alltag und am Berg

DAV Damen Merino-Tencel® Funktionsshirt "Bergmomente"

Mehr erfahren

Weitere Inhalte laden