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Was ist die DAV SnowCard?

Basics

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Lawinen-Risiko-Check: Die DAV SnowCard ist ein Hilfsmittel für einen schnellen und einfachen Risiko-Check zur Lawinengefahr. Sie hilft dir zudem, lawinenbezogene Informationen bei der Tourenplanung und im Gelände zu strukturieren. Die DAV SnowCard hat sich über viele Jahre als Entscheidungshilfe auf Skitouren, Freerides, Schneeschuhtouren etc. bewährt. Im Jahr 2000 von Martin Engler und Jan Mersch entwickelt, ist die SnowCard heute ein fester Bestandteil der DAV-Entscheidungsstrategie Lawinen-Mantra. Die DAV SnowCard ist ein Tool, um bei der Tourenplanung zu Hause, vor Ort und am Einzelhang eine probabilistische (wahrscheinliche) Grundeinschätzung des Risikos zu erhalten. Mit ihrer Hilfe kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, bei bestimmten Bedingungen in einem Hang in einen Unfall zu geraten. 

Im Winter ins Gebirge: Daran muss man denken

Standards und Vorsichtsmaßnahmen

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Lawinenlagebericht studieren, SnowCard beachten – auch für weniger Erfahrene gibt es ein paar Basics zu beachten, wenn sie im Winter in die Berge wollen.   Wenn du wenig Erfahrung hast, gilt folgende Empfehlung: Studiere vor jedem Tag im freien, ungesicherten Gelände den Lawinenlagebericht (LLB). Lerne das Erkennen der Gefahrenstellen des Tages im Gelände. Sie werden vom LLB benannt. Achte auf Alarmzeichen in der Natur. Eine kleine Hilfe findest du in dieser Anleitung. Lerne das Messen und Schätzen der Hangneigung auf der Landkarte und im Gelände – die DAV SnowCard ist auch ein gutes Messgerät. Überprüfe vor jedem Hang, der steiler ist als 30 Grad, dein Risiko mit der DAV SnowCard. Verhalte dich im Lawinengelände vorsichtig und defensiv.  

Wie funktioniert die DAV SnowCard?

Funktionen kurz erklärt

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Die DAV SnowCard bietet folgende Funktionen: grün-gelb-rote Risiko-Grafiken (durch Schwenken des Prismabildes sichtbar) für ungünstige Bereiche nach Lawinenlagebericht (LLB) und günstige Bereiche nach LLB Hangneigungsmesser: Skala zum Messen der Steilheit im Hang Skala zum Ablesen der maximalen Hangneigung in Grad Bohrung für die Aufhängung des Hangneigungsmessers (Pendel) Skala von vier der fünf Gefahrenstufen im Lawinenlagebericht (Europäische Gefahrenskala). Bei Gefahrenstufe 5 (=sehr große Lawinengefahr) sind keine Unternehmungen mehr möglich. Deshalb wird sie hier nicht aufgeführt.  

3 Fragen zum Risikocheck mit der SnowCard

So nutzt man die DAV SnowCard

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Bevor der Risiko-Check durchgeführt werden kann, müssen die drei Hauptfragen beantwortet werden. Basis hierfür ist der Lawinenlagebericht (LLB) und die Hangsteilheit im Einzugsbereich.

Hangsteilheit messen

Praktische Tipps fürs Gelände

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Durch wiederholtes Messen der Hangneigung im Gelände wird die Fähigkeit trainiert, die Steilheit mit bloßem Auge einschätzen zu können. Wenn man die eigenen Schätzungen immer wieder durch Nachmessen überprüft, wird man schnell treffsicher. Die Fähigkeit, Steilheiten schätzen zu können, ist wichtig, denn lawinenverdächtige Hänge sollte man nicht betreten, um mittendrin zu messen!

Das „Lawinen-Mantra“: Strategie & Handwerkszeug

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Seit rund 20 Jahren gibt es die SnowCard als DAS Tool zur Risikoabschätzung im Lawinengelände – ob auf Skitour, beim Freeriden oder mit Schneeschuhen. Sie ist eingebettet in das „Lawinen-Mantra“ als DIE Entscheidungsstrategie im DAV. Wie die Strategie funktioniert und welche Rolle dabei das Werkzeug SnowCard spielt, erklären Jan Mersch und Christoph Hummel. 40.000 Exemplare der SnowCard sind bis heute bei Skitourengehern und Freeriderinnen angekommen. Die SnowCard wird kontinuierlich aktualisiert, zum Beispiel hinsichtlich des Lawinenlageberichts (LLB, vgl. DAV panorama 06/2019) oder der Lawinenkunde (Stichwort „Probleme“). Im Ausbildungswesen des DAV wird das „Lawinen-Mantra“ als DIE Entscheidungsstrategie für den Lawinenkontext favorisiert; es bringt das Beste aus „analytischer“ und „probabilistischer“ Denkweise systematisch zusammen. 

Notfälle und Rettung in den Alpen

Alle wichtigen Rufnummern

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Europaweiter Notruf: 112   Unter der Nummer 112 können Menschen in Notsituationen in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei anrufen, um die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei zu erreichen. Auch alle Bergsportler und Bergsportlerinnen wählen unterwegs diese Nummer. Zusätzlich zur 112 gibt es in verschiedenen Ländern und Regionen spezielle Bergrettungs-Notrufnummern. Damit erreicht man die jeweilige Bergrettung direkt und nicht über allgemeine Rettungsleitstellen.   Deutschland: Einheitlicher Notruf: 112 Bergwacht Österreich: Alpin-Notruf Bergrettungsdienst Österreich aus dem Inland: 140 Aus dem Ausland mit Vorwahl 0043-512 z.B. für Innsbruck Italien und Südtirol: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung CNSAS Bergrettung Südtirol Bayern, Österreich und Südtirol: Notruf-App SOS-EU-ALP Schweiz: Alpine Rettung Schweiz und Rettungsflugwacht Rega aus dem Inland: 1414 Aus dem Ausland: 0041-333-333 333 Sanitätsnotruf Erste Hilfe (bei medizinischen Notfällen): 144 Frankreich: Zentraler Notruf aus dem Inland: 15 Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM) aus dem Ausland: 0033-450-53 16 89 Liechtenstein Bergrettung aus dem Inland: 117 Slowenien: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung  

Stirnlampe PETZL Actik

Hell und kompakt für vielseitigen Einsatz

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