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Die Almsaison beginnt

15.05.2020, 12:25 Uhr

Verhaltensregeln für Wanderer und Bedeutung der Almwirtschaft

Der Sommer steht vor der Tür und die Wandersaison hat begonnen. Doch nicht nur Bergbegeisterte sind in die Saison gestartet, auch Berglandwirte beginnen mit dem Auftrieb der Viehherden auf die Almen. 

 

Damit es zwischen Erholungssuchenden und Weidetieren zu keinen Konflikten kommt, sind Regeln zu beachten.

 

Verhaltensregeln für Bergsportler

 

  • Auf offiziellen Wegen bleiben
  • Hunde an die Leine
  • Ruhig Verhalten
  • Tiere nicht anfassen

 

 

Auch vor dem Almauftrieb solle man immer auf ausgewiesenen Wegen wandern, denn nicht umsonst stecken jedes Jahr viele Ehrenamtliche Zeit und Arbeit in die Instandhaltung der Wege. Zudem sind die Wiesen auf den Almen Nahrungsgrundlage der Weidetiere und sollen nicht betreten werden. Auch andere Tierarten nutzen diesen Lebensraum. Zum Beispiel Vogelarten wie der Bergpieper brüten dort im Frühjahr.

 

Gefahren und Bedeutung der Almwirtschaft

Sobald Weidetiere auf der Alm sind, gilt es grundsätzlich die Tiere nicht zu erschrecken und Abstand zu halten. Vor allem für Hundebesitzer ist besondere Vorsicht geboten. Hunde sollten immer an der Leine geführt werden. Besonders Jungtiere in der Weideherde wecken sehr schnell den Beschützerinstinkt der Muttertiere und das kann gefährlich für Mensch und Hund werden. Sollte es jedoch zu einer heiklen Situation kommen, sollte man den Hund ableinen, da er sich so selbstständig in Sicherheit bringen kann und zudem vom Mensch ablenkt.

Almwirtschaft ist von großer Bedeutung für den Alpenraum. Bergbauern erhalten und pflegen durch die schonende Bewirtschaftung die Alpen bzw. Almen als Natur-, Erholungs- und Kulturlandschaft. Die Berglandwirtschaft hat entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Biodiversität im Alpenraum.

 

So schützen bewirtschaftete Almen den Boden vor Erosion und bieten Überlebensgrundlage für eine Vielzahl an Pflanzen, Insekten und Tieren.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Thema findet man auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

 

Informationen zur Begegnung mit Herdenschutzhunden findet man hier.