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Mit Rollstuhl am Berg

Einige Hütten und Wege in den Alpen sind auch für Rollstuhltouren gut nutzbar. Wie für jede Tourenplanung braucht es entsprechende Information, um zu entscheiden welchen Weg man einschlagen will und auf welcher Hütte sich eine Pause oder Übernachtung anbietet. Gemeinsam mit ExpertInnen und dem ÖAV wurden Kriterien entworfen, die bei der Vorbereitung von Touren mit Rollstuhl unterstützen sollen.

 

Rollstuhlgerechte Wege

Als Angabe für Schwierigkeit wird auch für Rollstuhltouren die Kategorisierung LEICHT, MITTEL und SCHWER verwendet – diese errechnen sich aus Kondition und Technik.

 

Kondition / Zeitplanung
- Bei Schwierigkeit 1+2 wird die Zeitberechnung wie bei „Wandern zu Fuß“ verwendet.
- Schwierigkeit 3+4 bedeutet für Rollstuhltouren die Verdoppelung der Zeit.
- Verdreifachen der benötigten Zeit bei Wanderungen mit Rollstuhl gilt für Schwierigkeit 5+6.

Schwierigkeit / Technik:
- Die Bewertungsfaktoren für Rollstuhlfahrer sind Steigung, Bodenbelag, Hindernisse, Querneigung, Breite.
- Diese werden in einer Matrix in 6 Stufen unterteilt die auch als Text formuliert ist.

Die Wege die bereits beschrieben wurden, sind unter www.alpenvereinaktiv.com zu finden.

 

Rollstuhlgerechte Hütten

Die rollstuhlgerechten Kriterien für Hütten sind eine reduzierte Auswahl der ÖNORM B1600. Die gesamte Norm ist nicht für Alpenvereinshütten anzuwenden. Um sich als „rollstuhlgerecht“, bzw. „bedingt rollstuhlgereicht“ deklarieren zu können, muss die Hütte nach den beschriebenen Kriterien der Wegbeschreibung (leicht/mittel/schwer) für Rollstuhlfahrer erreichbar sein!!

Hütten die die Kriterien erfüllen sind unter www.alpenvereinshuetten.at zu finden.