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LVS-Geräte-Test 2017/18

Die DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins hat die Lawinenverschütteten-Suchgeräte (LVS) dieser Saison getestet. Auf dem Markt der LVS-Geräte hat sich in den letzten Jahren nochmal einiges getan. Seit dem letzten Test der DAV-Sicherheitsforschung in 2013/14 kamen neue Geräte auf den Markt, andere wurden von den Herstellern aus dem Programm genommen oder mit mehr oder weniger umfangreichen Softwareupdates überarbeitet. Um herauszufinden, inwiefern sich die einzelnen Modelle unterscheiden und welche Vor- und Nachteile jedes einzelne Gerät für den Anwender bietet, hat die DAV Sicherheitsforschung die aktuellen LVS-Geräte getestet. 

Download: Tabelle mit technischen Details

LVS-Geräte-Test 2017/18

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Arva Axio

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Das „Axio” wurde von Arva im vergangenen Herbst als das neue Top-Gerät eingeführt, ist seinem deutlich günstigeren Bruder „Neo“ aber in fast allen Kategorien unterlegen. Die Idee, die dritte Antenne zur Suche ausklappbar zu machen und sie dadurch größer (= Empfangsstärker) gestalten zu können ist ein interessanter Ansatz. Ausführung und Platzierung der Bedienelemente sind leider als problematisch zu bewerten. Das Gerät schaltet sich beim Transport etc. immer wieder unbeabsichtigt ein. Dies führt schnell zu leeren Batterien. Problematisch ist auch der komplizierte Ausschaltvorgang, der bei einer Mehrpersonenverschüttung zum Problem für die Retter werden kann. 

Arva Evo4

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Das Nachfolgemodell des Evo3+ ist ein sehr einfaches LVS-Gerät. Im Test ist das Evo4 den anderen Geräten von Arva deutlich unterlegen. Positiv hervorzuheben ist allerdings die Gruppencheckfunktion, die wie beim Neo überzeugt! 

Arva Neo

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Das „Neo“ hat in unserem Test als bestes Gerät von Arva abgeschnitten und kann sich durchaus mit anderen High-End-Geräten messen. Der Hersteller bewirbt das Gerät als einfach zu bedienen und leistungsstark und charakterisiert es damit zutreffend. Besonders lohnend hervorzuheben ist die Gruppencheckfunktion! 

BCA Tracker 3

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Der „Tracker 3“ zeichnet sich wie sein Vorgänger vor allem durch seinen schnellen Prozessor aus. Die Entfernungsanzeige zeigt dadurch sehr schnell den richtigen Wert an und Unterbrechungen der Anzeigewerte treten nur selten auf. Allerdings ist die Reichweite recht beschränkt. Zum Lösen einer Mehrpersonenverschüttung verfolgt der amerikanische Hersteller ein ganz anderes Konzept als die restlichen Marken. 

Mammut Barryvox

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Überzeugend beim Barryvox sind vor allem die gute Handhabung, das Display und die gute akustische Unterstützung. Das graue Barryvox ist der Nachfolger des „Element“, also das neue Basis-Gerät von Mammut. 

Mammut Barryvox S

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Das neue High-End-Gerät von Mammut überzeugt durch sein Handling – sogar die Bedienung der vielen individuellen Einstellmöglichkeiten funktioniert problemlos. Das Barryvox S ist der Nachfolger des „Puls“. Durch die vielen Einstell-Möglichkeiten kann das Gerät sowohl für den Profi-Einsatz als auch für den Gelegenheitsanwender eingerichtet werden. So ist z.B. das Gerät neben dem Axio von Arva das einzige, bei dem der Analogton als zusätzliche Informationsquelle für den Experten zugeschaltet werden kann. Andererseits verfügt es auch über eine geführte Feinsuche, die ungeübtere Retter unterstützt. Wenn man sich dafür entscheidet, die geführte Feinsuche zu aktivieren, dann ist kompromissloses Einhalten der Vorgaben des Geräts nötig! Andernfalls wird die Suche zu einer langwierigen Prozedur. Ein erfahrener Anwender kann ohne diese Führung deutlich schneller zum Ziel kommen! Unserem Eindruck nach ist das Gerät durch das mehr an Technik gegenüber Störungen sensibler als das alte „Puls“. 

Pieps DSP Pro

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Das High-End Gerät von Pieps mit Zusatzfunktionen wie dem Scan Modus für eine Mehr-Personen-Verschüttung und einer Möglichkeit zur Frequenzmessung bei anderen Sendern.

Pieps DSP Sport

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Die abgespeckte Version des „DSP Pro“ – einfach in der Bedienung und leistungsstark.

Pieps Micro

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Insgesamt ist es erstaunlich welche Leistung Pieps in diesem baulich kleinen Gerät unterbringen konnte. Für den Test lag noch die Softwareversion 2.0 vor, aktuell ist ein Update auf die Version 2.5 erhältlich. Mit dem Update werden Zusatzfunktionen, die per App steuerbar sind, integriert. Die Geräteleistung bleibt jedoch unverändert. Der Sensor, durch den das Gerät automatisch in den Suchmodus schaltet, sobald es aus der Tasche oder aus dem Halfter genommen wird, kann allerdings beim Gelegenheitsanwender für Verwirrung sorgen. Empfehlenswert ist aus unserer Sicht die Verwendung im Tragehalfter! Der Ein-/Aus-Schalter ist derart prominent, dass ein Abschalten sonst denkbar ist. Im Halfter ist der Schalter gesichert. 

Ortovox 3+

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Das 3+ ist das empfehlenswerteste Gerät von Ortovox. Die Bedienung ist unkompliziert. Wie alle Ortovox-Geräte ändert das S1+ im Falle einer Verschüttung die Sendeantenne, falls die primäre Sendeantenne senkrecht im Raum steht und verhindert so die ungünstige Z-Koppellage. 

Ortovox S1+

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Das Top-Gerät in der Ortovox Familie, das sich aber von seiner Leistung hinter dem „3+“ einreiht. Wie alle Ortovox-Geräte ändert das S1+ im Falle einer Verschüttung die Sendeantenne, falls die primäre Sendeantenne senkrecht im Raum steht, und verhindert so die ungünstige Z-Koppellage. 

Ortovox Zoom+

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Das „Zoom+“ ist das einfachste Gerät von Ortovox. Wie alle anderen aktuellen Geräte arbeitet es mit 3 Antennen, bietet allerdings keine Markierfunktion für die Suche bei einer Mehr-Personen-Verschüttung und keine Gruppencheckfunktion. Wie alle Ortovox-Geräte ändert das Zoom+ im Falle einer Verschüttung die Sendeantenne, falls die primäre Sendeantenne senkrecht im Raum steht, und verhindert so die ungünstige Z-Koppellage 

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