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Sicher Sichern mit dem Sicherungssimulator

Weitere DAV Kletterhallen bieten Sicherungstrainings am Simulator an

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Gut Klettern können macht Spaß, doch gut Sichern können ist essenziell für Leib und Leben der Kletterpartner*innen. Ein intensives Sicherungstraining ist wertvoll, für die Kletterpartner*innen jedoch meist kein Vergnügen. Abhilfe schafft der Sicherungssimulator! Der Sicherungssimulator ermöglicht das sichere Sichern zu trainieren, ohne dass der Kletterpartner sich verletzt oder die Kletterpartnerin vergrault wird, weil wieder und wieder gestürzt werden muss. Diese undankbare Aufgabe wird von einer 65 kg schweren Puppe übernommen, die an einer Wandschiene mechanisch hochgezogen wird und deren Sturz aus verschiedenen Höhen mittels Handsender ausgelöst werden kann. Eine Puppe nimmt es einem schließlich nicht übel, wenn das weiche Sichern doch noch nicht so perfekt automatisiert ist. Ebenso kann gut demonstriert werden, dass ein Sturz im Vorstieg beim Clippen des 5. Hakens zu mehr oder weniger heftigem Bodenkontakt führen kann. 

Gratulation!

Erste DAV-Zertifikate überreicht

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Im Juli 2022 hat der erste Jahrgang erfolgreich die neue DAV Qualifikationsreihe für Betriebsleitungen von Kletterhallen abgeschlossen.

Wie wird man Kletterhallenleiter*in?

Interview mit Kletterhallenleiter Olaf Starke

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Wer eine Kletterhalle leiten will, muss keine einschlägige Berufsausbildung haben, sehr wohl aber eine Reihe von Qualifikationen nachweisen können. Eine Stelle als Betriebsleitung wird meist im Quereinstieg angetreten. Hier soll die maßgeschneiderte Ausbildungsreihe in fünf Modulen für Kletterhallenleitungen ansetzen, die der DAV seit einem Jahr anbietet. Um diese DAV-Qualifizierung und den konkreten Nutzen für Hallenleiter*innen vorzustellen, haben wir Olaf Starke interviewt, der zu den ersten Teilnehmenden gehört. DAV: Olaf, stell Dich am besten selbst kurz vor. Wo kommst Du her und was hat Dich zur Qualifikationsreihe gebracht? Olaf: Ich bin in der DAV-Kletterhalle Frankfurt am Main seit 2018 Betriebsleiter. Erstaunlich, wie schnell sich das jetzt auf vier Jahre summiert hat. Wie gesagt kann man für diesen Job keine direkte Ausbildung machen. Man kann viele Ausbildungen machen, die man vielleicht brauchen könnte: was handwerkliches, Verwaltung, Büro usw. Aber wer macht schon zehntausend Ausbildungen, um dann einen Job zu machen? Das ist wohl eher schwierig und so bin ich zu dieser Modulreihe gekommen. DAV: Wie bist Du in Eurer Halle Kletterhallenleiter geworden? Olaf: Ganz klassisch: Ich habe an der Theke angefangen, bin dann auch als Trainer eingestiegen und habe dann als zweite Stufe die technische Leitung der Kletterhalle übernommen. Dazu gehört alles, was im Hintergrund stattfindet, also dass die Halle technisch läuft. Und schließlich bin ich Betriebsleiter geworden. DAV: Du kletterst schon auch selbst? Olaf: Ja. Wobei sich hier leider zunehmend gezeigt hat „der Schuster hat die schlechtesten Schuhe“. Der Faktor Zeit zum Klettern ist seit meiner Tätigkeit als Hallenleiter stark eingeschränkt. 

Ausbildung zur Betriebsleitung für künstliche Kletteranlagen

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Die Sektionen des DAV betreiben gut 200 künstliche Kletteranlagen in Deutschland und stellen damit ihren Mitgliedern einen Stützpunkt für Ausbildung und Training sowie einen beliebten Treffpunkt zur Verfügung. Mit zunehmender Größe der Kletterhallen und steigenden Nutzerzahlen wachsen auch die Herausforderungen für den Betrieb einer Kletterhalle. Als Schlagworte seien Kletterkurse und Ausrüstungsverleih, Routenbau, Inspektion und Wartung, Datenschutz, Arbeitssicherheit und die steuerrechtlich korrekte Buchführung genannt. Darüber hinaus ist beim Betrieb zu berücksichtigen, dass eine DAV-Kletterhalle immer auch ein Aushängeschild der Sektion im urbanen Raum ist.   Wer die verantwortungsvolle Aufgabe der Betriebsleitung einer Kletterhalle übernehmen will, braucht für diese Tätigkeit neben viel Motivation auch Wissen und Können aus den Bereichen Sportbetrieb, Marketing, Technik, Betriebswirtschaft und Personalführung. Um interessierte Personen für diese vielfältige Tätigkeit in den Sektionen zu qualifizieren, hat das Ressort Sportentwicklung eine umfassende Ausbildungskonzeption entwickelt. Das Ziel ist die Qualifizierung der Teilnehmer*innen in einer fünfstufigen Modulreihe in folgenden Handlungsfeldern:  

Sicherungsautomaten: Hinweisschilder und Einstiegsbarriere

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Die Ausstattung der Kletteranlagen mit Selbstsicherungsautomaten nimmt weiter zu und damit auch der Bedarf an einheitlichen Sicherheitsstandards. Einheitliche Hinweisschilder und großformatige Einstiegsbarrieren sind ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit in der korrekten Anwendung der Sicherungsautomaten. Selbstsicherungsautomaten in Kletterhallen sind oberhalb der Kletterwand angebracht und ermöglichen das Klettern im Toprope ohne Sicherungspartner. Nachdem sich ein Kletterer an der Installation eingehängt hat, zieht das Gerät das beim Klettervorgang entstehende Schlappseil bzw. Band ein. Bei einem Sturz oder „Reinsetzen“ ins Seil fängt das Gerät den Kletternden auf und lässt ihn automatisch mit gleichbleibender Geschwindigkeit bis zum Boden ab. 

Selbstsicherungsautomaten: Empfehlung für Kletterhallen

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Der Deutsche Alpenverein empfiehlt, für das Klettern an Selbstsicherungsautomaten in Kletterhallen nur Geräte zu verwenden, die nach EN341 Klasse A sowie nach der zusätzlichen Prüfvorschrift RFU PPE-R/11.128 zertifiziert sind. Selbstsicherungsautomaten in Kletterhallen sind oberhalb der Kletterwand angebracht und ermöglichen das Klettern im Toprope ohne Sicherungspartner. Nachdem sich ein Kletterer an der Installation eingehängt hat, zieht das Gerät das beim Klettervorgang entstehende Schlappseil bzw. Band ein. Bei einem Sturz oder „Reinsetzen“ ins Seil fängt das Gerät den Kletternden auf und lässt ihn automatisch mit gleichbleibender Geschwindigkeit bis zum Boden ab. 

Risikokultur

Eintrittsprozedere, Fehlerrückmeldung, Ad-hoc-Schulung

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In Hallen mit gut gelebter sozialer Aufmerksamkeit werden weniger Fehler gemacht. Eine positive Risikokultur bestehend aus Eintrittsprozedere, Fehlerrückmeldung und Ad-hoc-Schulung hilft Unfälle zu vermeiden. Jede Kletterhalle sollte daher versuchen, eine positive Risikokultur zu etablieren, um dadurch mögliche Kletterunfälle zu vermeiden.   Die positive Risikokultur soll sichtbar werden durch: Ein Eintrittsprozedere, das die Kompetenzen der Besucherinnen und Besucher erfasst und dementsprechende Empfehlungen gibt. Fehlerrückmeldung anstatt Wegschaumentalität. Ad-hoc-Schulung zum korrekten Sichern.  

Lässig durch den Sommer

DAV Herren Bio-Baumwoll-Shirt "Bergmomente"

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Notruf und Rettung in den Alpen

Alle wichtigen Rufnummern

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Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte wissen, welche Nummer man in Notsituationen und bei Unfällen wählt. Wir bieten hier eine Übersicht der europäischen Rettungsdienste. Europaweiter Notruf: 112   Unter der Nummer 112 können Menschen in Notsituationen in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei anrufen, um die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei zu erreichen. Auch alle Bergsportler*innen wählen unterwegs diese Nummer. Wenn das Handy keinen Empfang hat, kann man es abschalten und neustarten, dann statt der PIN die Nummer 112 eingeben. Zusätzlich zur 112 gibt es in verschiedenen Ländern und Regionen spezielle Bergrettungs-Notrufnummern. Damit erreicht man die jeweilige Bergrettung direkt und nicht über allgemeine Rettungsleitstellen.   Deutschland: Einheitlicher Notruf: 112 Bergwacht Österreich: Alpin-Notruf Bergrettungsdienst Österreich aus dem Inland: 140 Aus dem Ausland mit Vorwahl 0043-512 z.B. für Innsbruck Italien und Südtirol: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung CNSAS Bergrettung Südtirol Bayern, Österreich und Südtirol: Notfall-App SOS-EU-ALP Schweiz: Alpine Rettung Schweiz und Rettungsflugwacht Rega mit SIM-Karte eines schweizerischen Netzbetreibers: 1414 Mit SIM-Karte eines nicht-schweizerischen Netzbetreibers: 0041-333-333 333 Rettungsorganisation KWRO für Rettungen im Kanton Wallis: 144 Rega-App alarmiert mit einem Wisch die Einsatzzentrale und sendet automatisch die Positionsdaten Frankreich: Zentraler Notruf aus dem Inland: 112 Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM) mit SIM-Karte eines nicht-französischen Netzbetreibers oder aus dem Ausland: 0033-450-53 16 89 Liechtenstein Bergrettung aus dem Inland: 117 Slowenien: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung  

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