Auftakt in die Klettersaison 2026: Start der World Climbing Series und Deutsche Meisterschaft im Paraclimbing

- Der Deutsche Alpenverein (DAV) blickt auf den ersten internationalen Höhepunkt der Wettkampfklettersaison 2026: Am 1. Mai startet mit der neu benannten World Climbing Series erstmals in diesem Jahr die höchste internationale Wettkampfserie der Elite. Parallel dazu findet am 2. Mai die Deutsche Meisterschaft im Paraclimbing statt. Damit wird der Auftakt in die Saison zum Signal für die ganze Breite des Wettkampfkletterns – vom Spitzen- bis zum inklusiven Leistungssport.

Afra Hönig beim Europacup 25 in München. Foto: Xaver Quintus

Der DAV-Kader 2026: Breite, Qualität und Perspektive

Mit einem leistungsstarken und breit aufgestellten Kader geht der DAV in die neue Saison. Sowohl etablierte Top-Athletinnen und -Athleten als auch vielversprechende Nachwuchstalente bilden die Grundlage für eine ambitionierte Saisonplanung – mit Blick auf internationale Podestplätze und die langfristige Entwicklung im olympischen Kontext.

Aktuell sind Hannah Meul (DAV Rheinland-Köln), Lucia Dörffel (DAV Chemnitz), Anna Lechner (DAV München-Oberland) bei den Damen für das erste World Climbing Series Event in Keqiao (China) registriert. Bei den Herren gehen nach aktuellem Planungsstand Elias Arriagada Krüger (DAV AlpinClub Berlin), Lucas Trandafir (DAV Regensburg), Lasse von Freier (DAV AlpinClub Hannover), Finn Altemöller (DAV Rheinland-Köln) und Thorben Perry Bloem (DAV Braunschweig) an den Start. 

Bühne frei für inklusiven Leistungssport: Paraclimbing-DM in Kempten

Parallel zum ersten großen internationalen Elite-Wettkampf der Saison richtet der DAV am 2. Mai die Deutsche Meisterschaft im Paraclimbing im swoboda alpin in Kempten aus. Die offene Deutsche Meisterschaft wird 2026 erst zum zweiten Mal in Deutschland ausgetragen – und ist damit ein wichtiges Zeichen für die wachsende Sichtbarkeit des Sports. Erwartet werden nicht nur die besten nationalen Athlet*innen, sondern auch starke Starter*innen aus angrenzenden Nationen. Dadurch wird der Wettkampf über die nationale Meisterschaft hinaus zu einem relevanten Leistungsvergleich für die kontinentale Paraclimbing-Szene vor den ersten offiziellen Weltcups der Saison. Mit Qualifikation, Finale und der Übertragung des gesamten Events im Livestream rückt der DAV den inklusiven Leistungssport bewusst in den Fokus und unterstreicht seinen Anspruch, Klettern in all seinen Facetten zu fördern. 

Die entsprechenden Links folgen in Kürze hier.

Korbinian Franck bei der DM Paraklettern 25. DAV/Pavlo Vekla

World Climbing Series 2026: Neue Marke, globale Bühne, hohe Leistungsdichte

Mit der Saison 2026 beginnt im internationalen Wettkampfklettern ein neues Kapitel: Die bisherigen Weltcups treten erstmals unter dem neuen Namen World Climbing Series auf. Inhaltlich bleibt der Anspruch unverändert hoch – die besten Athletinnen und Athleten der Welt messen sich über die Saison hinweg in den Disziplinen Bouldern, Lead und Speed. Neu ist damit weniger das sportliche Format als das Gefühl eines nächsten Entwicklungsschritts: Wettkampfklettern präsentiert sich international geschlossener, selbstbewusster und näher an einer global vernetzten Community. 

Für die Athlet*innen ist die erste Saison unter neuem Namen sportlich besonders relevant. Im Jahr vor dem Start der Olympia-Qualifikation geht es nicht nur um Weltcup-Podestplätze, sondern auch um wichtige Weltranglistenpunkte, internationale Standortbestimmung und die Frage, wer sich frühzeitig in der Weltspitze etablieren kann. Die Serie läuft bis Oktober und macht Station in Europa, Asien und Amerika.

Die World Climbing Series umfasst 2026 zahlreiche internationale Stationen und bildet das Rückgrat der Wettkampfsaison. Ergänzt wird der Kalender durch nationale Höhepunkte sowie internationale Meisterschaften.

Eine Übersicht über den diesjährigen Wettkampfkalender gibt es hier.

Service für die Presse

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