Der Klimawandel verändert die Alpen grundlegend: Gletscher ziehen sich zurück, Permafrost taut, und natürliche Gefahren wie Steinschlag, Murenabgänge oder Waldbrände nehmen zu. Für alpine Vereine bedeutet das eine wachsende Herausforderung beim Erhalt von Hütten und Wegenetzen.
Das Projekt AlpFuturePaths aus dem Alpine Space Programme bündelt die bisherigen Erfahrungen alpiner Vereine, Behörden und Forschungseinrichtungen, um innovative Lösungen für klimaresiliente Infrastruktur zu entwickeln. Ziel ist es, bestehende Hütten und das Wegenetz besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen und Planungssicherheit für die Zukunft zu schaffen.
Kernziele:
Modellierung alpiner Naturgefahren auf Basis aktueller Klimaprojektionen bis 2100, z.B. Muren, Permafrost, Gletscherrückgang, Steinschlag, Schäden am Schutzwald
Entwicklung nachhaltiger, naturbasierter Lösungsansätze für ausgewählte Modellhütten und Routen
Erstellung eines digitalen 3D-Tools als Planungsgrundlage
Formulierung europaweiter Leitlinien für Hütten- und Wegebau alpiner Vereine
Politische Arbeit zur Stärkung von Investitionen in klimaangepasste alpine Infrastruktur
Ergebnisse für die Praxis: Ein WebGIS visualisiert Veränderungen von Gefahrenzonen und Schutzwäldern in der Zukunft. Das 3D-Planungstool unterstützt Vereine bei der risikobasierten Entscheidungsfindung. Begleitend entstehen ein Policy Briefing und White Paper zur langfristigen Absicherung alpenweiter Infrastrukturinvestitionen.
Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird Wissen zwischen alpinen Netzwerken ausgetauscht – für einen dauerhaften Effekt über Projektlaufzeit hinaus.
Text mit Unterstützung von KI erstellt