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Saupsdorfer Hütte

Eine Hütte wird 200 Jahre

12.07.2018, 13:31 Uhr

Mit einem großen Fest beging die DAV-Sektion Sächsischer Bergsteigerbund in diesem Jahr das 200. Jubiläum der Saupsdorfer Hütte in der Sächsischen Schweiz.

 

Die Hütte wurde 1818 erbaut und ist damit die älteste Hütte des Deutschen Alpenvereins.

 

 

Hütte mit Geschichte

Das Gebäude wurde 1818 durch den Garnbleicher Johann Gottfried Willkomm errichtet und galt als durchaus stattliches Haus in der regional typischen Umgebindehaus-Bauweise.

 

Die Saupsdorfer Hütte ist heute das größte Umgebindehaus in der Sächsischen Schweiz und steht unter Denkmalschutz.

 

Das westseitige Umgebinde fiel 1930 einem Brand zum Opfer und wurde durch Mauerwerk ersetzt, so dass die Hütte heute ein für Umgebindehäuser ungewöhnliches Aussehen hat.

 

In den Vor- und Nachwendejahren

1987 begann der Dresdner Kletterverein Empor-Löbtau (die mitgliederstärkste Bergsteigersektion der DDR) mit dem Ausbau des Hauses aus Wander- und Bergsteigerunterkunft. Eigentümer des Hauses war damals der "VEB Obst, Gemüse und Speisekartoffeln (OGS)" der auch als Trägerbetrieb und Sponsor des Empor-Löptau fungierte. In den Wirren der Wende erwarb ein Dortmunder Investor die OGS und damit auch das Haus.

 

1993 gelang es der neu gegründeten DAV-Sektion Sächsischer Bergsteigerbund (SBB), das Haus für 100.000 DM zu erwerben. Rund ein Viertel steuerte der DAV-Hauptverband bei.


Seitdem wurde die Saupsdorfer Hütte umfassend saniert und steht nun als moderne Selbstversorgerhütte mit 44 Plätzen allen Bergfreunden und Besuchern der Sächsischen Schweiz offen.

 

 

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