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bergundsteigen #108 erschienen

11.10.2019, 09:50 Uhr

In der Herbstausgabe 2019 der bergundsteigen berichten die Autorinnen und Autoren unter anderem darüber wie es ist, erstmals zwei 8.000er zu führen (und mit einem Gleitschirm von ihnen herunter zu fliegen), wie man seiner Berg-Leidenschaft nach einer Bein-Amputation weiter nachgehen kann, was Kletterer über das Hängesyndrom wissen sollten, was das Besondere an einem Bergwachteinsatz am Watzmann war, wie Bergsteiger auf den ökologischen Fussabdruck achten können und was es mit der alpinen Empörungs-Community auf sich hat.

"Beating the amputation with a smile"

"Ops, autsch … und schon rumpelt es unter den Füssen. Steine rollen und ich sehe den Morteratschgletscher auf den Kopf gestellt. Die Folge sind ein paar Abschürfungen und eine verdrehte Prothese, die irgendwo feststeckt. Mit geübtem Handgriff und einem Schraubenschlüssel trenne ich die Prothese vom Schaft, kann mich aufdrehen und hinsetzen, sodass ich den Gletscher wieder so sehe wie er sein sollte. Es war nur eine kleine Unachtsamkeit und die Krücken sind auf der felsigen Moräne weggerutscht. Solche Situationen sind beim Bergsteigen mit (m)einer Beinprothese eigentlich selten. Aber es gibt sie.", schreibt Rey „Reto“ Keller, der beinamputierte Bergsteiger. Die ganze Geschichte gibt es in der aktuellen bergundsteigen – und hier als Online-Artikel.

 

Das Hängesyndrom - was Kletterer wissen sollten

Das Hängesyndrom beschreibt ein durch bewegungsloses, annähernd vertikales freies Hängen in einem Anseilgurt induziertes Kreislaufversagen. Erste Symptome sind meist Zeichen einer drohenden Bewusstlosigkeit wie Übelkeit, Ängstlichkeit, visuelle Wahrnehmungsstörungen (zum Beispiel Lichtblitze, „Schwarzwerden“ vor Augen), Schwindel, Schwitzen und Blässe. Rasch kann eine Bewusstlosigkeit auftreten und im schlimmsten Fall kann das Hängesyndrom zum Herzstillstand und zum Tod führen.

 

Den ausführlichen Artikel von Simon Rauch, Katharina Grasegger, Bernhard Bliemsrieder, Raimund Lechner und Peter Paal gibt es in der aktuellen bergundsteigen.

 

Gletschereis statt tropisch heiß

Stefan Gatt ist in der Szene kein Unbekannter. Besonders sondern als Coach, Vortragender, Alpinist, Bergführer, Reiseveranstalter oder Herausgeber des legendären „Abenteuer Berg“-Kalenders, den es seit 1989 gibt. Das Vater-Sohn-Team Erich und Stefan Gatt hat weltweit seine Spuren hinterlassen und mit seinen Fotografien und Vorträgen zahlreiche Hobbybergsteiger inspiriert.

 

Hier schreibt der „Everest-Snowboard-ohne-Sauerstoff-Befahrer“ über sein Herzensprojekt „Climbers for future“. Außerdem geht er der Frage nach, was jeder Einzelne tun kann und erklärt, warum es doch sinnvoll ist, bei sich selbst anzufangen. Den Artikel gibt es in der Print-Ausgabe und im bergundsteigen-Blog.

 

Weitere Themen

Einen ausführlichen Überblick zu den aktuellen Themen der bergundsteigen gibt es in deren Blog

 

Über die #bergundsteigen

Wer auf den Geschmack kommt und zukünftig den kompletten Inhalt der #bergundsteigen lesen möchte, kann die Zeitschrift abonnieren: die jährlich vier Ausgaben kosten 26 Euro, inklusive eines kostenlosen Services zum pdf-Download. Weitere Informationen zur Zeitschrift bergundsteigen unter www.bergundsteigen.at.

 

Die #bergundsteigen widmet sich allen Fragen des Risikomanagements am Berg und wird vom Österreichischen, Deutschen, Schweizer und Südtiroler Alpenverein herausgegeben.

 

Neben der Print-Ausgabe ist bergundsteigen auch im Netz präsent: