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BergwanderCard: Hilfe zur Tourenplanung

Die BergwanderCard ist ein praktisches Hilfsmittel zur Tourenplanung. Mit ihrer Hilfe lernen Bergbegeisterte, ihr persönliches Können korrekt einzuschätzen und die passenden Touren auszuwählen.

Den Anstoß zur Entwicklung der BergwanderCard gab eine Untersuchung von Bergwander*innen im Jahr 2005 durch die Sicherheitsforschung des DAV. Ergebnis: Knapp zwei Drittel der Befragten hatten eine Tour gewählt, die sie angemessen bewältigten. Hingegen waren 39 Prozent der untersuchten Bergsportler*innen entweder konditionell und/oder seitens der Trittsicherheit überfordert.

Die DAV-Sicherheitsforschung möchte diesen Anteil durch die BergwanderCard senken. Wer die BergwanderCard konsequent anwendet, lernt, sich selbst und seine Touren richtig einzuschätzen.

 

Hier gibt's die BergwanderCard zum Download.

 

DAV Bergwegeklassifizierung

Ist ein Bergweg schmal? Ist er steil? Gibt es absturzgefährliche Stellen? Wie häufig sind diese? Muss man seine Hände beim Begehen benutzen, also einfache Kletterstellen meistern? Wie kann man diese Eigenschaften und damit die Schwierigkeit eines Weges auf den Punkt bringen? Der Deutsche und der Österreichische Alpenverein haben 2009 ein gemeinsames Bergwegekonzept beschlossen, dass sich an den schon bestehenden Tiroler Bestimmungen orientierte. Um die Frage der Kennzeichnung zu beantworten, schaute man über den Tellerrand zu den Skipisten und wählte blau für leichte Bergwege, rot für mittelschwere Bergwege und schwarz für schwere Bergwege. Zusätzlich gibt es die "Alpine Route", die unmarkierte Etappen klassifiziert, die nicht gewartet, aber begangen werden. Aber Vorsicht: Auch ein blauer Bergweg kann steil und schmal sein!


 
Die Definitionen der Schwierigkeiten finden sich in der BergwanderCard. Weitere Infos dazu gibt es in dem Artikel über die Schwierigkeitsgrade von Bergwegen. Eine praxisnahe Vorstellung erhält man aber immer erst auf der Tour selbst. „Schwere Bergwege sind ... absturzgefährlich“ liest sich leicht - was dies in der Praxis bedeutet und wie es sich anfühlt, muss man jedoch selbst erfahren. Bitte beachtet außerdem immer regionale Unterschiede. Die Allgäuer Alpen sind zum Beispiel nach dem Vorarlberger System klassifiziert worden, das von dem AV-Wegekonzept abweicht.

 

 

Die BergwanderCard lohnt sich!

  1. Die BergwanderCard hilft bei konsequenter Anwendung, eine technisch und/oder konditionell zu anspruchsvolle Tour zu vermeiden.
  2. Die BergwanderCard zwingt zu einer genauen Tourenplanung: Ist der Weg ein „schwerer“ Bergweg? Wo kann ich das in Erfahrung bringen? Wie trittsicher bin ich? Wie viel Zeit muss ich für die Tour veranschlagen? Wie viel konditionelle Reserve habe ich noch bei der Tour?
 

Tourenauswahl

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