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Welches Sicherungsgerät soll ich verwenden?

Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten

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Sicherungsgeräte haben ihre Vor- und Nachteile. Für die Sicherung beim Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten empfiehlt der Deutsche Alpenverein Halbautomaten. Der Begriff „halbautomatische Sicherungsgeräte“ beziehungsweise "Halbautomaten" bezeichnet alle Sicherungsgeräte mit Blockierunterstützung. Geräte ohne Blockierunterstützung (Tube, HMS) werden als „dynamische Sicherungsgeräte“ bezeichnet. Letztere sind in besonderen Situationen von Vorteil. Ob Halbautomat oder Tube/HMS: Jedes Sicherungsgerät hat in seiner Handhabung Eigenheiten. Nur wer diese kennt und beherrscht, kann korrekt sichern und dadurch Anwendungsfehler vermeiden. Qualifizierte Ausbildung und Üben sind daher unerlässlich. 

Karabiner mit Verschlusssicherung: Vor- und Nachteile

DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Der "gute alte Schrauber" hat in den letzten letzten Jahren viel Konkurrenz bekommen - und laufend kommen neue Verschlusssysteme dazu. Die verschiedenen Verschlussmechanismen bieten allerdings nicht alle die gleichen Sicherheitsreserven gegen unbeabsichtigtes Aushängen! Im Panorama-Artikel "Der richtige Dreh" (Panorama 2/2014) informierten wir ausführlich über die Unterschiede verschiedener Verschlusskarabiner-Systeme: wo liegen die jeweiligen Vor- und Nachteile bezüglich des Handlings und für welche Anwendungen sind die einzelnen Mechanismen aus sicherheitstechnischer Sicht geeignet?   Seitdem teilen wir Verschlusskarabiner in drei Verschlusssicherheits-Kategorien ein: niedrige, mittlere und hohe Verschlusssicherheit. Welcher Verschlusssicherheits-Kategorie die einzelnen Mechanismen zugeordnet werden, und für welche Anwendungen sich die Karabiner einer Kategorie wie gut eignen, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.   Zusätzlich steht unten eine Übersichtstabelle zum Download zur Verfügung. 

Kompetent sichern

Wie stark sicherst du?

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(Panorama 2 2018) Stark klettern mag jeder. Aber stark sichern? Was soll das überhaupt heißen? Eine Expertengruppe hat sich mit diesen Fragen beschäftigt – Jochen Haase beantwortet sie; zunächst anhand dreier fiktiver Beispiele. Szenario 1: Hans (35 Jahre, 75 kg), Monika (28 Jahre, 54 kg): Hans ist gerade sein 7b+-Projekt durchgestiegen, das er einige Zeit probiert hatte. Er ist zufrieden mit sich. Jetzt ist seine Frau Monika an der Reihe. Sie steigt in die  senkrechte Platte ein, Hans sichert routiniert mit dem Smart. Am Ende der Schlüsselsequenz am sechsten Haken verfehlt Monika den Clipgriff und schlägt mit lautem Scheppern in der senkrechten Platte ein. Au, das tut weh! Wie stark  sichert Hans?  Szenario 2: Peter (45 Jahre): Peter ist regelmäßig in der Halle, um sich fit zu machen für die Projekte draußen. Die erste 8b sollte bald fallen. Er sichert gerade seinen Kletterpartner Franz, der durch den Überhang spult.  Er steht ein paar Meter von der Wand weg, bedient sein Grigri „französisch" (mit der Hand umgreifend), wie schon seit Jahren. Wie stark sichert Peter?   Szenario 3: Elena (25 Jahre, 50 kg), Tim (26 Jahre, 68 kg): Elena klettert begeistert seit zwei Jahren meistens mit ihrem Freund Tim, der um einiges schwerer ist als sie. Sie hat vor Kurzem ihre erste 6b geschafft und sich sehr gefreut. Von Anfang an war es ihr sehr unangenehm, ihren deutlich schwereren Freund zu sichern, und sie hat sich auf die Suche nach guten Lösungsmöglichkeiten begeben. Die Verwendung eines Sandsacks war ihr immer zu unhandlich. Dann hat sie mit Reibungsclip experimentiert. Das hat schon gut funktioniert, war aber immer ungünstig, wenn die Halle voll war. Jetzt verwendet sie das Ohm und sichert Tim mit Click Up. Klettert sie mit ihrer Freundin Mara, die gleich schwer ist wie sie, braucht sie das Ohm natürlich nicht, sondern kann durch aktive Körpersicherung Mara schön weich sichern. Wie stark sichert Elena? 

Sicher Klettern: Video-Tutorials

Sicherungsgeräte und -techniken

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Wie stark sicherst Du?

Sicherungskompetenz – Lebenslang Leben schützen lernen

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Gutes Sichern ist die Basis für gutes Klettern. Die Gewissheit, nicht auf den Boden zu fallen, aber auch nicht an die Wand zu prallen, macht den Kopf frei für Freude und Leistung in der Vertikalen. Dabei heißt gutes Sichern mehr als nur das Seil im Bremsgerät festhalten – bei unterschiedlichen Gewichtsverhältnissen und Klettersituationen ist komplexes Verständnis und ein gut gefüllter „Werkzeugkoffer“ an Maßnahmen nötig.   Ergänzend zum Beitrag in Panorama 2/18 hat der Autor Jochen Haase mit der DAV-Sicherheitsforschung einen Fragebogen entwickelt, in dem Sie Ihre persönliche Sicherungskompetenz ermitteln können und der Hinweise auf die nächsten sinnvollen Lernschritte gibt. 

Bodennah sichern und klettern

DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Fast die Hälfte der Kletterhallenunfälle der letzten zwei Jahre geschahen im „bodennahen“ Bereich – bis zur siebten Exe traten Kollisionen und Bodenstürze auf. Jörg Helfrich gibt Tipps, wie man in dieser gefährlichen Zone gut sichern kann. Wer hat nicht schon einmal „Nahbodenerfahrungen“ beim Seilklettern gemacht? Also mit einem Sturz, der erst kurz vor dem Boden (oder auf Gesichtshöhe des Sicherungspartners) endete? Oft liegt es gar nicht an heroisch hohen ersten oder zweiten Haken, wenn der Kletternde auf den Boden fällt. Denn wenn die Gefahr offensichtlich ist, sind wir meist hochkonzentriert, und der Kletternde überlegt sich genau, was er riskieren will. 

DAV Kletterschein Vorstieg UPDATE

Sicherungs Update

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Halbautomaten-Sicherung, Falltest und Sicherungstraining sind die Inhalte des neuen Sicherungs-Updates für den DAV Kletterschein Vorstieg. 

DAV Kletterscheine Indoor

Sicher Toprope und Vorstieg

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Mit standardisierten Lerninhalten erfolgreich Topropen und Vorsteigen. Die Kletterscheine sind für alle ein Sicherheitsplus.  Für mehr Sicherheit in Kletterhallen startete der DAV 2005 die "Aktion Sicher Klettern". Herzstück sind die beiden Kletterscheine "Toprope" und "Vorstieg". Sie bauen aufeinander auf und sind ein Nachweis für die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum sicheren Klettern und verantwortungsvollen Sichern. Die Kletterscheine können im Anschluss an einen entsprechenden Kurs im Rahmen einer Prüfung erworben werden. 

Karabinerbrüche - neue Erkenntnisse

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Karabinerbrüche sind Gott sei Dank selten – aber es gibt sie, trotz hochfester Metall-Legierungen. Wie das passieren kann, hat die DAV-Sicherheitsforschung untersucht. Ein Sturz beim Sportklettern in der Halle oder draußen am Fels gehört zum Kletter-Alltag. Abhängig von der Reibung in den Zwischensicherungen und dem Verhalten des Sichernden wirken dabei auf die Umlenkung Kräfte zwischen 2 und 8 kN (entspricht 200-800kg). Karabiner müssen nach Norm (EN 12275) geschlossen und bei Belastung in Längsrichtung eine Bruchlast von mindestens 20 kN aushalten – ein Karabinerbruch beim Sportklettern sollte also eigentlich ausgeschlossen sein. Die 17 gemeldeten Karabinerbrüche der letzten zehn Jahre belegen jedoch das Gegenteil. 

Sportklettern: Sichern mit Gewichtsunterschied

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Mit Halbautomaten ist das reine Halten eines Sturzes beim Klettern ohne zu viel Seildurchlauf im Gerät kein Problem mehr, auch für leichte Menschen mit wenig Handkraft. Ein großer Gewichtsunterschied kann dennoch zu Problemen führen. Jörg Helfrich, Julia Janotte und Florian Hellberg haben untersucht, wann welche Gegenmaßnahmen sinnvoll sind. Eine typische Situation beim Klettern: Ein Pärchen bildet eine Seilschaft. Er 80 Kilo, sie 60. Den (Kletter-)Partner sucht man sich eben nicht nach dem Gewicht aus. Deshalb erschweren Gewichtsunterschiede vielen Seilschaften die Aufgabe, „gut“ zu sichern. 

Bergsteigerhelme: Stärken, Schwächen, Unterschiede

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Bergsteigerhelme schützen ziemlich gut vor Steinschlag. Bewahren sie den Kopf aber auch vor den Folgen von Sturz und Anprall? Dazu liefert eine amerikanische Studie interessante Erkenntnisse.

Indoorklettern - 10 DAV-Empfehlungen

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Klettern birgt Risiken! Bei unzureichender Beherrschung der Sicherungstechnik besteht die Gefahr ernsthafter Verletzungen. Lass Dich ausbilden! In Kletterkursen und durch qualifizierte Ausbilder erwirbst Du alle notwendigen Fertigkeiten.   Respektiere andere Kletterer. Weise sie gegebenenfalls auf Fehler und Gefahren hin und beachte die Kletterregeln! 

Seilrisse

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Die Zahl der Seilriss-Meldungen bei der Sicherheitsforschung steigt. Christoph Hummel und Florian Hellberg informieren über den aktuellen Wissensstand zum Thema, geben Unfallbeispiele und zeigen mögliche Gegenmaßnahmen. Seit Pit Schubert weiß die Kletterszene, dass Seile eigentlich nicht reißen. Kritisch sind nur – und das ist auch bekannt – Belastungen über Kanten. Schubert hatte seit den 1960er Jahren Unfälle mit Seilrissen gesammelt und innerhalb von zwanzig Jahren nur einen durch Kanteneinfluss festgestellt. Das war beruhigend. Seine Sammlung führt die DAV-Sicherheitsforschung fort – mittlerweile umfasst sie 92 Meldungen mit 64 Komplettseilrissen; und die Meldungen häufen sich in den letzten Jahren (Abb. 1). Müssen wir uns Sorgen machen? 

DAV Kletterschein Outdoor

Von der Halle an den Fels

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Der DAV Kletterschein Outdoor sensibilisiert und bildet für naturschutzbewusstes und sicheres Klettern im Klettergarten aus.

Kletterhallen-Knigge

Kletterregeln, Boulderregeln & Hallenregeln

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Der DAV hat die Empfehlungen fürs Hallenklettern überarbeitet. Was ist neu?

Halbautomaten - Stärken, Schwächen, Unterschiede

Sicherunsgeräte im Test der DAV-Sicherheitsforschung

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Von Grigri über Click-Up bis Smart: Die DAV Sicherheitsforschung hat die gängigsten Halbautomaten für die Sicherung beim Sportklettern getestet.

Klettern mit Kindern

Sicherungskompetenz

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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen! Beim Sichern gelten für sie individuelle Maßstäbe und Aufsichtsformen. 

Von der Halle an den Fels

Draußen Klettern ist anders

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Etwa die Hälfte aller Kletterer beginnen dieser Tage mit dem vertikalen Sport nicht am Fels, sondern an einer Kunstwand. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unabhängig vom Wetter, die Nähe zum Wohnort (die Dichte an Kletterhallen auch im ländlichen Gebiet ist beachtlich) und zu fast allen Tages- und Jahreszeiten kann dort geklettert werden. Wen es dann schließlich doch an den Fels zieht, der muss zusätzlich wichtige Regelungen zum Natur- und Umweltschutz beachten. Zudem ist die Sicherungstechnik anspruchsvoller als beim Indoorklettern. Dem DAV ist es im Sinne einer positiven und verantwortungsbewussten Entwicklung des Klettersports wichtig, Neulingen sicheres Klettern zu ermöglichen und sie in Rücksicht auf Natur und Umwelt zu schulen.   

Partnercheck

Kampagne

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Wird der Partnercheck konsequent und gewissenhaft vor dem Losklettern durchgeführt, sinkt das Risiko einen Unfall zu erleiden deutlich.

Stichwortsuche nach Veröffentlichungen der DAV Sicherheitsforschung

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Sweetsticks Stockwappen 3er Box

Rückkehr eines Klassikers!

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WAKA WAKA Powerbank „Edition DAV“

Mitgliederpreis 49,95 Euro

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