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Welches Sicherungsgerät soll ich verwenden?

Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten

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Sicherungsgeräte haben ihre Vor- und Nachteile. Für die Sicherung beim Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten empfiehlt der Deutsche Alpenverein Halbautomaten. Der Begriff „halbautomatische Sicherungsgeräte“ beziehungsweise "Halbautomaten" bezeichnet alle Sicherungsgeräte mit Blockierunterstützung. Geräte ohne Blockierunterstützung (Tube, HMS) werden als „dynamische Sicherungsgeräte“ bezeichnet. Letztere sind in besonderen Situationen von Vorteil. Ob Halbautomat oder Tube/HMS: Jedes Sicherungsgerät hat in seiner Handhabung Eigenheiten. Nur wer diese kennt und beherrscht, kann korrekt sichern und dadurch Anwendungsfehler vermeiden. Dafür sind eine qualifizierte Ausbildung und viel Übung erforderlich. 

Abseilen: Mit Plan geht's besser!

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Wer kennt das Szenario nicht: Am ersten Stand der Abseilpiste selbstgesichert, hängt man das Seil ein, nimmt es auf und wirft es aus – und schon hängt es an der nächsten Latsche oder Felszacke. Beim Abseilen bedeutet das ständige Stopps zum Entwirren und zusätzlichen Stress beim Hängen über der Tiefe, suchend nach dem nächsten Stand. Wenn man den dann erreicht, hängen dort womöglich schon zwei weitere Seilschaften, die sich bedanken für die beim Seilentwursteln gelösten Steine und eher ungern zusammenrutschen. Bis sie dann abgeseilt sind und ihre Seile abgezogen haben, fällt weitere Wartezeit an – und am nächsten Stand wiederholt sich das Spiel. Das ist nervenaufreibend, Hunger und Durst nagen, die Füße drücken, womöglich ballen sich schon die Gewitterwolken … Ein entspannteres alpines Leben hat, wer die Organisation des Abseilens mit einem klaren Plan im Griff hat – und sich beim Zusammentreffen mit anderen abstimmt. So können mehrere Seilschaften, die sich gut organisieren, gemeinsam fast so schnell runterkommen wie Einzelteams; das belegt langjährige Erfahrung der Autoren. Das Konzept dafür ist nicht übermäßig kompliziert – dennoch ist es sinnvoll, es in ungefährlichem Gelände durchzuspielen und zu üben, damit man es im Ernstfall kompetent variieren kann und den Überblick behält. 

Abseilen: Das richtige Setup

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Im vergangenen Jahr ereigneten sich bei Kursen von DAV-Sektionen zwei Abseilunfälle. Die DAV-Sicherheitsforschung hat die beiden Unfälle analysiert und weitergehende Unter­ suchungen durchgeführt. Christoph Hummel schildert die Erkenntnisse zu Aufhängung, Hintersicherung und Belastungstest. Illustrationen: Georg Sojer Beim Abseilen spielen viele Faktoren zusammen: vor allem Körpergewicht und Handkraft der abseilenden Person, Materialeigenschaften von Seil und Hintersicherung (Durchmesser, Steifigkeit, Rauigkeit) sowie Geometrie und Abnutzungszustand des Abseilgeräts. Weitere Faktoren wie Feuchtigkeit oder Temperatur, die sich schnell verändern können, beeinflussen den Abseilvorgang direkt. Dieser Artikel ist keine Anleitung zum richtigen Abseilen. Er richtet sich an alle, die bereits selbstständig abseilen, und an Menschen, die Kurse dazu anbieten.     

Corona-Infektionsrisiko durch Bergsportmaterial

Der DAV informiert

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Welches Infektionsrisiko geht von Bergsportmaterial aus in Zeiten der Corona Pandemie und inwieweit können, wollen oder müssen wir dieses reduzieren? Kann man und muss man Bergsportmaterial und persönliche Schutzausrüstung (PSA) desinfizieren?

So geht das: Sportkletterstürze richtig halten!

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Dank zunehmender Verbreitung von Halbautomaten ist es leichter geworden, Stürze beim Sportklettern „sicher“ zu halten. Nun heißt es daran arbeiten, dass sie auch angemessen „weich“ gebremst werden. Eine Aufgabe für den Sichernden, aber auch für den Stürzenden. hr.first-paragraph-separator { display: none !important; }  

Wie lange darf ich meine Ausrüstung verwenden?

Alterung von Bergsportausrüstung

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Wie lange darf ich meine Ausrüstung verwenden, wann muss ich sie aussondern? Die DAV Sicherheitsforschung informiert.   Die DAV Sicherheitsforschunng stellt Ihnen an dieser Stelle die inhaltlich erweiterte Zusammenführung der beiden Artikel zur Alterung von Ausrüstung aus DAV Panorama 4/2019 und 5/2019 zum Download zur Verfügung. Der Beitrag soll keine Hysterie auslösen und erst recht nicht zum vorschnellen Aussortieren eigentlich noch intakter Ausrüstung führen. Unfälle im Bergsport sind heute nur mehr selten auf Materialversagen zurückzuführen, überwiegend passieren sie aufgrund menschlicher Verhaltensfehler. Der im Bergsport teilweise hartnäckig überlebenden „Passtschonnoch“-Mentalität soll das Geschriebene aber deutlich ihre Grenzen aufzeigen. Beschädigte, verschlissene oder veraltete Schutzausrüstung ist eine unnötige Gefahrenquelle. 

Ich hab dich?!

Kletterhallenstudie 2015

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(Panorama 4 2016) Obwohl Klettern in der Halle ein relativ risikoarmer Sport ist, schafft es nur ein kleiner Teil der Kletterer, anspruchsvolle Stürze ordentlich zu halten. Julia Janotte, Florian Hellberg, Christoph Hummel und Martin Schwiersch berichten über die Ergebnisse und klären, worauf es beim guten Sichern ankommt. Sicherungsfehler beim Hallenklettern sind häufig. Die DAV-Kletterhallenstudie 2012 zeigte: Rund die Hälfte der Beobachteten sicherte mit erheblichen Mängeln. Trotzdem sind schwere Unfälle äußerst selten. Unsere Vermutung: Kletterer stürzen meist nicht unerwartet (sondern sagen vorher „Zu“), was die Aufmerksamkeit des Sichernden fokussiert, so dass er das fehlerhafte Sicherungsverhalten vor dem Sturz korrigieren kann. Es könnte aber auch sein, dass unser Fehlermodell nicht stimmt, Sicherungsfehler also weniger schlimm wären als angenommen. Um das zu klären, führten wir im Herbst 2015 eine weitere Kletterhallenstudie durch – die DAV-Kletterhallentour sollte zeigen, wie gut Hallenkletterer überraschende Stürze halten können und ob Sicherer bei einem erwarteten Sturz weniger Fehler machen. 

Ansprechen oder wegschauen? Sicherungsfehler in Kletterhallen

Sicherungsfehler in Kletterhallen

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Das Klettern in Hallen ist wenig unfallträchtig, das belegt die Statistik. Doch es wird nicht immer sorgfältig genug gesichert, um auch einen unerwarteten Sturz gut halten zu können. Was sollen Kletterinnen und Kletterer tun, wenn sie bei anderen Fehler beobachten? Wir plädieren für Eigenaktivität, geben Entscheidungshilfen und schlagen ein Vorgehen vor. Fehler anzusprechen wird schon lange empfohlen: Walter Britschgi hat sich diesem Thema schon vor zehn Jahren zugewandt. Beobachtungsstudien der DAV-Sicherheitsforschung zeigen, dass in Hallen tendenziell besser gesichert wird, wenn die Nutzer davon ausgehen, dass ihr Sicherungsverhalten von anderen wahrgenommen wird. Deshalb erarbeitete der DAV für Kletterhallenbetreiber und -angestellte eine Handreichung zu Fehlerrückmeldungen und Intervention im Hallenbetrieb. Doch sollen auch „einfache Kletterhallennutzer“ Rückmeldungen geben, wenn sie Sicherungsfehler sehen? Immerhin ist man ja nicht zuständig. Und in die Autonomie anderer einzugreifen, obendrein auch noch kritisierend, ist unangenehm. Schließlich ist mit Verhaltensänderung oder gar Dank nicht unbedingt zu rechnen. Wir wollen trotzdem dafür werben und ein mögliches Vorgehen vorschlagen. Auch der „Vieraugencheck“ (Partnercheck) galt zunächst als Eingriff in die Hoheit des Einzelnen – mittlerweile ist er selbstverständlich. Rückmeldungen an andere Seilschaften sollen keine Überwachungskultur etablieren, sondern die Kultur stärken, dass Kletterer eine „Community“ sind und sich gegenseitig unterstützen. 

Standplatz: Fixpunkt- oder Körpersicherung?

DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Ob man am Stand einer Mehrseillängentour den Vorsteiger besser über Körper oder am Fixpunkt sichert, ist eine alte und vehement geführte Diskussion unter Kletterern wie Ausbildern. Die DAV-Sicherheitsforschung gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der beiden Methoden und über mögliche Einsatzbereiche. Wie man den Nachsteiger am besten zum Stand hochsichert, darüber herrscht weitgehend Einigkeit im Alpenraum: Das Sicherungsgerät wird im Zentralpunkt des Standes eingehängt, nicht am Körper, weil sonst bei einem Sturz das volle Gewicht am Sichernden nach unten zieht (im angelsächsischen Raum wird das zum Teil anders gehandhabt). Ein selbst blockierendes Sicherungsgerät (Plate) bietet den Vorteil, dass man den Nachsteiger entspannt nachsichern und nebenbei fotografieren oder im Topo nachschauen kann. Spannender wird es, wenn der Vorsteiger in die nächste Seillänge startet. Dafür bieten sich prinzipiell zwei Sicherungsarten an: Fixpunkt- oder Körpersicherung. Bei der Fixpunktsicherung (Abb. 1) ist das Sicherungsgerät am Stand befestigt; der Sturzzug wirkt direkt auf den Stand und nicht auf den Körper des Sichernden. Anders bei der Körpersicherung (Abb. 2): Hier ist das Sicherungsgerät am Gurt des Sichernden befestigt und der Körper des Sichernden nimmt einen Teil der Sturzenergie auf, indem er vom Sturzzug nach oben gezogen wird. Beide Methoden haben ihre Vorteile und Grenzen – nur wer sie kennt, kann die situationsbedingt bessere auswählen. 

Besorgniserregende Unfallserie im Frankenjura

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In den vergangenen Monaten ereignete sich im Frankenjura eine besorgniserregende Serie an Kletterunfällen an der Elfenwelt, am Röthelfels, am Napoleon und zuletzt am Richard-Wagner-Fels. Bei allen vier Unfällen rutschte dem Sicherer das Seil aufgrund fehlendem Hintersicherungsknoten zunächst durch die Sicherungshand und dann durch das Sicherungsgerät. Dabei gelten die Sicherer als erfahren. Autor: Sven König 

Risikokultur

Eintrittsprozedere, Fehlerrückmeldung, Ad-hoc-Schulung

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In Hallen mit gut gelebter sozialer Aufmerksamkeit werden weniger Fehler gemacht. Eine positive Risikokultur bestehend aus Eintrittsprozedere, Fehlerrückmeldung und Ad-hoc-Schulung hilft Unfälle zu vermeiden. Beim Sportklettern können bereits kleine Fehler fatale Folgen haben. Untersuchungen der DAV-Sicherheitsforschung zeigen, dass in Hallen mit gut gelebter sozialer Aufmerksamkeit weniger Sicherungsfehler gemacht werden. Jede Kletterhalle sollte daher versuchen, eine positive Risikokultur zu etablieren, um dadurch mögliche Kletterunfälle zu vermeiden.   Die positive Risikokultur soll sichtbar werden durch: Ein Eintrittsprozedere, das die Kompetenzen der Besucherinnen und Besucher erfasst und dementsprechende Empfehlungen gibt. Fehlerrückmeldung anstatt Wegschaumentalität. Ad-hoc-Schulung zum korrekten Sichern.  

Ein Arm voll Seil macht's weicher

Weich sichern bei geringem Sturzzug - die Sensorhanddynamik

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Dank der zunehmenden Verbreitung von Halbautomaten ist die Hauptaufgabe beim Sichern erleichert: den Sturz sicher zu halten. Nun geht es ums Detail: beispielsweise leichte Stürzende ausreichend „weich“ zu bremsen. Eine vielversprechende Option für sehr erfahrene Sicherer ist die Sensorhanddynamik. Korrekt bedient, haben Halbautomaten eine höhere Sicherheitsreserve als dynamische Sicherungsgeräte (Tube, HMS). Daher empfiehlt sie der DAV seit 2015 als primäres Sicherungsgerät zum Sportklettern (Halle wie Fels) – und ihr Verbreitungsgrad hat seitdem stark zugenommen. Zwei Ausnahmen sieht die aktuelle Empfehlung vor:   Anwendungen in Mehrseillängenrouten als Allroundgeräte (Platefunktion, Abseilen, Fixpunktoder Körpersicherung). Situationen, in denen gerätedynamisches Sichern wertvoll ist, etwa bei sehr leichten Vorsteigern, insbesondere Kindern. Bei Vorstiegssturz einer leichten Person kann ein ausreichend erfahrener Sichernder bei einem dynamischen Sicherungsgerät etwas Seil ins Gerät führen und so den Fangstoß verringern, um Anprallverletzungen zu verhindern. Bei Wettkämpfen mit Kindern und Jugendlichen beispielsweise, wo auch weite Stürze üblich sind, wird normalerweise mit Tube gesichert. Die Option, Kinder und sehr leichte Vorsteiger mit dynamischen Geräten zu sichern, mag aber noch nicht die optimale Lösung sein: Denn nur die wenigsten Sichernden beherrschen die Gerätedynamik in ausreichendem Maß, um sie in der Praxis gewinnbringend einsetzen zu können. Andererseits kann zu hartes Sichern mit Halbautomat zu Anprallverletzungen, etwa am empfindlichen Sprunggelenk, und zu Prellungen führen. Die Gewichtung dieser beiden Szenarien spiegelt sich auch in der jüngeren Geschichte der Sicherungsausbildung wider: Das Ziel der Halbautomaten-Empfehlung war, deutlich mehr Sicherheitsreserven beim Sichern zu haben. Nun geht es darum, dass dies nicht auf Kosten von Anprallverletzungen geschieht. 

Kompetent sichern

Wie stark sicherst du?

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(Panorama 2 2018) Stark klettern mag jeder. Aber stark sichern? Was soll das überhaupt heißen? Eine Expertengruppe hat sich mit diesen Fragen beschäftigt – Jochen Haase beantwortet sie; zunächst anhand dreier fiktiver Beispiele. Szenario 1: Hans (35 Jahre, 75 kg), Monika (28 Jahre, 54 kg): Hans ist gerade sein 7b+-Projekt durchgestiegen, das er einige Zeit probiert hatte. Er ist zufrieden mit sich. Jetzt ist seine Frau Monika an der Reihe. Sie steigt in die  senkrechte Platte ein, Hans sichert routiniert mit dem Smart. Am Ende der Schlüsselsequenz am sechsten Haken verfehlt Monika den Clipgriff und schlägt mit lautem Scheppern in der senkrechten Platte ein. Au, das tut weh! Wie stark  sichert Hans?  Szenario 2: Peter (45 Jahre): Peter ist regelmäßig in der Halle, um sich fit zu machen für die Projekte draußen. Die erste 8b sollte bald fallen. Er sichert gerade seinen Kletterpartner Franz, der durch den Überhang spult.  Er steht ein paar Meter von der Wand weg, bedient sein Grigri „französisch" (mit der Hand umgreifend), wie schon seit Jahren. Wie stark sichert Peter?   Szenario 3: Elena (25 Jahre, 50 kg), Tim (26 Jahre, 68 kg): Elena klettert begeistert seit zwei Jahren meistens mit ihrem Freund Tim, der um einiges schwerer ist als sie. Sie hat vor Kurzem ihre erste 6b geschafft und sich sehr gefreut. Von Anfang an war es ihr sehr unangenehm, ihren deutlich schwereren Freund zu sichern, und sie hat sich auf die Suche nach guten Lösungsmöglichkeiten begeben. Die Verwendung eines Sandsacks war ihr immer zu unhandlich. Dann hat sie mit Reibungsclip experimentiert. Das hat schon gut funktioniert, war aber immer ungünstig, wenn die Halle voll war. Jetzt verwendet sie das Ohm und sichert Tim mit Click Up. Klettert sie mit ihrer Freundin Mara, die gleich schwer ist wie sie, braucht sie das Ohm natürlich nicht, sondern kann durch aktive Körpersicherung Mara schön weich sichern. Wie stark sichert Elena? 

Sicher Klettern: Video-Tutorials

Sicherungsgeräte und -techniken

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Wie stark sicherst Du?

Sicherungskompetenz – Lebenslang Leben schützen lernen

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Gutes Sichern ist die Basis für gutes Klettern. Die Gewissheit, nicht auf den Boden zu fallen, aber auch nicht an die Wand zu prallen, macht den Kopf frei für Freude und Leistung in der Vertikalen. Dabei heißt gutes Sichern mehr als nur das Seil im Bremsgerät festhalten – bei unterschiedlichen Gewichtsverhältnissen und Klettersituationen ist komplexes Verständnis und ein gut gefüllter „Werkzeugkoffer“ an Maßnahmen nötig.   Ergänzend zum Beitrag in Panorama 2/18 hat der Autor Jochen Haase mit der DAV-Sicherheitsforschung einen Fragebogen entwickelt, in dem Sie Ihre persönliche Sicherungskompetenz ermitteln können und der Hinweise auf die nächsten sinnvollen Lernschritte gibt. 

Bodennah sichern und klettern

DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Fast die Hälfte der Kletterhallenunfälle der letzten zwei Jahre geschah im „bodennahen“ Bereich – bis zur siebten Exe traten Kollisionen und Bodenstürze auf. Jörg Helfrich gibt Tipps, wie man in dieser gefährlichen Zone gut sichern kann. Wer hat nicht schon einmal „Nahbodenerfahrungen“ beim Seilklettern gemacht? Also mit einem Sturz, der erst kurz vor dem Boden (oder auf Gesichtshöhe des Sicherungspartners) endete? Oft liegt es gar nicht an heroisch hohen ersten oder zweiten Haken, wenn der Kletternde auf den Boden fällt. Denn wenn die Gefahr offensichtlich ist, sind wir meist hochkonzentriert, und der Kletternde überlegt sich genau, was er riskieren will. 

DAV Kletterschein Vorstieg UPDATE

Sicherungs Update

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Halbautomaten-Sicherung, Falltest und Sicherungstraining sind die Inhalte des neuen Sicherungs-Updates für den DAV Kletterschein Vorstieg. 

DAV Kletterscheine Indoor

Sicher Toprope und Vorstieg

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Mit standardisierten Lerninhalten erfolgreich Topropen und Vorsteigen. Die Kletterscheine sind für alle ein Sicherheitsplus.  Für mehr Sicherheit in Kletterhallen startete der DAV 2005 die "Aktion Sicher Klettern". Herzstück sind die beiden Kletterscheine "Toprope" und "Vorstieg". Sie bauen aufeinander auf und sind ein Nachweis für die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum sicheren Klettern und verantwortungsvollen Sichern. Die Kletterscheine können im Anschluss an einen entsprechenden Kurs im Rahmen einer Prüfung erworben werden. 

Sportklettern: Sichern mit Gewichtsunterschied

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Mit Halbautomaten ist das reine Halten eines Sturzes beim Klettern ohne zu viel Seildurchlauf im Gerät kein Problem mehr, auch für leichte Menschen mit wenig Handkraft. Ein großer Gewichtsunterschied kann dennoch zu Problemen führen. Jörg Helfrich, Julia Janotte und Florian Hellberg haben untersucht, wann welche Gegenmaßnahmen sinnvoll sind. Eine typische Situation beim Klettern: Ein Pärchen bildet eine Seilschaft. Er 80 Kilo, sie 60. Den (Kletter-)Partner sucht man sich eben nicht nach dem Gewicht aus. Deshalb erschweren Gewichtsunterschiede vielen Seilschaften die Aufgabe, „gut“ zu sichern. 

Bergsteigerhelme: Stärken, Schwächen, Unterschiede

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Bergsteigerhelme schützen ziemlich gut vor Steinschlag. Bewahren sie den Kopf aber auch vor den Folgen von Sturz und Anprall? Dazu liefert eine amerikanische Studie interessante Erkenntnisse.

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