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Kinder im Gebirge

Wandern & Bergsteigen mit Kindern

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Mit Kindern unterwegs im Gebirge erfordert eine gute Tourenplanung. Tipps und Infos für eine gelungene Familienwanderung helfen weiter. Kinder brauchen keinen Gipfel. Sie suchen stattdessen spannende Abenteuer und Geheimnisvolles in den Bergen. Begegnungen mit Tieren und Pflanzen sind eindrucksvoll für sie; Wasser lädt immer zum Spielen ein. Besonders spannend wiederum kann für Kinder eine Übernachtung auf einer einfachen Hütte in den Bergen sein.   Wer sich als Erwachsener auf die kindliche Erlebniswelt ein- und sich von der Fantasie und Entdeckerlust der Kinder mitreißen lässt, wird ähnlich viel Freude wie die Kleinen haben. 

Packtipps für das Wandern mit Kindern

Ausrüstung und Ernährung

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Mit Kindern in den Bergen unterwegs zu sein, erfordert auch beim Packen ein gewisses Plus an Planung und Überlegung. Über das Packen für sich selbst hinaus sollte speziell berücksichtigt werden:   Reichlich Getränke: Kinder haben einen hohen Flüssigkeitsbedarf, weshalb sie häufig und viel trinken sollten (mindestens 1-2 Liter pro Tag). Gesundes Essen: Was im Tal gesund ist und schmeckt, ist auch für die Bergtour geeignet. Ideal sind Obst, Müsliriegel, Käse- oder Wurstbrote; Süßigkeiten nur als kleines Extra. Eigener Rucksack: Viele Kinder wollen ihre wichtigsten Utensilien selbst tragen – Kuscheltier, Trinkflasche, kleine Brotzeit, Fundstücke. Der bepackte Rucksack sollte dabei maximal zehn Prozent des Kindergewichts wiegen. Ausrüstung: Auch Kinder sollten gute und funktionell ausgerüstet sein. Dazu gehören Fleece-Bekleidung, Regenschutz, Ersatzwäsche und passende Wanderschuhe. Ausrüstung für Kinder gibt es auch beim Partner des DAV Bundesverbands unter www.globetrotter.de. Sonnenschutz: Sehr wichtig für Kinder! Creme mit Lichtschutzfaktor 25 und mehr, Sonnenbrille und Sonnenhut. Rucksackapotheke: zusätzlich zum regulären Erste-Hilfe-Set sollten ausreichend Pflaster sowie Gel für Hautabschürfungen bzw. Mückenstiche dabei sein. Handy für das Melden von Notfällen (Europaweit: Tel. 112). Unterwegs rechtzeitig An- und Ausziehpausen einlegen: Kinder erhitzen schneller, sie kühlen aber auch rascher ab als Erwachsene.  

Wandern mit Kindern

Was zu bedenken ist

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Was beim Wandern mit Kindern zu bedenken ist Planung Können: Gehzeit und Schwierigkeit des Weges müssen dem Alter und Leistungsvermögen der Kinder entsprechen. Bedürfnisse: Kinder brauchen auch bei Bergtouren genügend Pausen bzw. Spiel- und Freizeit, um sich zu erholen. Erlebnisse: Wandern und Bergsteigen mit Kindern heißt sich Zeit nehmen zum Entdecken, Erleben und Beobachten. Selbstbestimmung: Kinder wollen an der Planung und Durchführung der Tour beteiligt werden – natürlich entsprechend ihrem Alter.   Ausrüstung/Gesundheit Ist genügend zum Trinken eingepackt? Sind Ersatz(unter)wäsche, Regenjacken und warme (Fleece-)Pullis für die Kinder im Gepäck? Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille) nicht vergessen! Ist die Rucksackapotheke vollständig?   Sicherheit Wie ist der aktuelle Wetterbericht, besteht die Gefahr von Gewittern? Gibt es besondere Gefahrenstellen oder Schwierigkeiten auf der Tour? Ist notwendige Sicherheitsausrüstung (Klettergurt, Seil, Helm etc.) vorhanden? Bin ich für Notfälle gerüstet (Erste Hilfe Set, Handy, Biwaksack)? Gebietskarte (möglichst im Maßstab 1:25.000) und Führer nicht vergessen!  

Gefahren vermeiden

Wandern mit Kindern - aber sicher!

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Wandern mit Kindern ist anders. Um möglichst auf alle Situationen vorbereitet zu sein, hier einige wichtige Tipps: Sicherheit zuerst: Durch eine gute Tourenplanung lassen sich mögliche Gefahren vermeiden. Immer berücksichtigen: Kinder vergessen Anweisungen schnell und haben häufig keinen Blick für Gefahrensituationen. Kinder nur in sicherem und überschaubarem Gelände vorausgehen lassen. So sind sie jederzeit im Blick. Im Aufstieg bleibt man als Erwachsener direkt hinter dem Kind, um mögliche Ausrutscher abzufangen oder um bei großen Stufen Hilfestellung zu geben. Besteht Rutsch- bzw. Sturzgefahr im Abstieg, so kann das Kind an die Hand genommen bzw. mit Hilfe von Brust- und Hüftsitzgurt und „kurzem Seil“ gesichert werden. Kritische Stellen einzeln bewältigen: Die Erwachsenen sichern die Passage durch Handreichen oder Seilsichern. Besonders mit kleineren Kindern sollten Situationen und Aktionen vermieden werden, vor denen sie Angst haben. Steinschlaggefährdetes Gelände ist unbedingt zu umgehen, das Unterwegssein im Gewitter ist zu vermeiden. Ein Seilstück (9mm Durchmesser, 10m Länge) sollte auf schwierigen Wegen zur Sicherung der Kinder immer dabei sein.  

Kinderfreundliche Tourenplanung

Das kleine Einmaleins

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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie wollen nicht nur brav hinterherlaufen und langweilen sich auf eintönigen Ausdauertouren.

Tipps für unterwegs

Wandern mit Kindern

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Wer sich unterwegs nur nach dem kindlichen Willen richtet, kommt wahrscheinlich nicht allzu weit. Umgekehrt haben alle, die ihre Kinder mit auf den Gipfel ziehen wollen, wenig Spaß. Dauernde Ermahnungen und Antreiben schlagen bei Kindern wie Erwachsenen schnell auf die Stimmung.

Wandern und Bergsteigen mit Kindern

Alter & Können

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Wandern und Bergsteigen mit Kindern bietet Familien die Chance, gemeinsam etwas zu unternehmen, Natur zu erleben und so gesunde Bewegung, Spaß, Entspannung und Freude miteinander zu verbinden.

Raus in den Winter

Aktivitäten mit Kindern

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Von wegen Winterruhe! – Auch (und vor allem) im Schnee haben Kinder viel Spaß. Wie das aussehen kann? Einige Tipps: HINWEIS - Unterwegs am Berg in Corona-Zeiten: In Corona-Zeiten sind wir auch als Familie am Berg dazu aufgefordert, uns rücksichtsvoll, vorsichtig und überlegt zu verhalten – mehr noch als normalerweise. Dabei gilt es einerseits, allgemeine Regeln des Infektionsschutzes auf den Bergsport zu übertragen. Andererseits erfordert die Dynamik der Pandemie immer wieder Anpassungen im Handeln. Eine Übersicht aller wichtiger Informationen, zum Beispiel ob und wenn ja: welche Hütten aktuell überhaupt geöffnet sind, finden sich auf der Seite Bergsport in Coronazeiten. Gerade mit (kleinen) Kindern gilt es, noch bedachter als sonst zu planen.      Wandern, eine Schneeballschlacht machen, rodeln – gleich drei Ideen, die einen Wintertag in den Bergen ausfüllen und für bleibende Erinnerungen für die ganze Familie sorgen.   Für (ganz) kleine Kinder bedeuten Winterausflüge viele neue Eindrücke und Erfahrungen: der erste Schnee und der erste daraus gebaute Schneemann. Eiszapfen, die in der Sonne glitzernd von einem Hüttendach hängen … Größere Kinder können in der Winterwelt neue Fähigkeiten erproben, sei es das selbständige Rodeln oder erste Gehversuche auf Langlaufski.   Für Eltern bedeutet die kalte Jahreszeit einen gewissen Mehraufwand. Zu beachten ist vor allem: (Noch) Mehr Zeitbedarf als sonst einkalkulieren, bis es richtig los geht: Schneeanzug, Winterstiefel, Handschuhe und Mütze. – Alles will angezogen sein und gut sitzen. Kürzere Unternehmungen planen: Besonders im Dezember und Januar, aber auch noch im Spätwinter machen sich die kurzen Tage bemerkbar. Aufwärmpausen einplanen: Eine DAV-Hütte kann ein wunderbares Ziel eines Winterausflugs sein. Ideal zum Aufwärmen, Umziehen, Energietanken, bevor es zu neuen Abenteuern hinaus geht.  

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