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Kinder im Gebirge

Wandern & Bergsteigen mit Kindern

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Mit Kindern unterwegs im Gebirge erfordert eine gute Tourenplanung. Tipps und Infos für eine gelungene Familienwanderung helfen weiter. Kinder brauchen keinen Gipfel. Sie suchen stattdessen spannende Abenteuer und Geheimnisvolles in den Bergen. Begegnungen mit Tieren und Pflanzen sind eindrucksvoll für sie; Wasser lädt immer zum Spielen ein. Besonders spannend wiederum kann für Kinder eine Übernachtung auf einer einfachen Hütte in den Bergen sein.   Wer sich als Erwachsener auf die kindliche Erlebniswelt ein- und sich von der Fantasie und Entdeckerlust der Kinder mitreißen lässt, wird ähnlich viel Freude wie die Kleinen haben. 

Checkliste: Wandern mit Kindern

Was zu bedenken ist!

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Was beim Wandern mit Kindern zu bedenken ist Planung Können: Gehzeit und Schwierigkeit des Weges müssen dem Alter und Leistungsvermögen der Kinder entsprechen. Bedürfnisse: Kinder brauchen auch bei Bergtouren genügend Pausen bzw. Spiel- und Freizeit, um sich zu erholen. Erlebnisse: Wandern und Bergsteigen mit Kindern heißt sich Zeit nehmen zum Entdecken, Erleben und Beobachten. Selbstbestimmung: Kinder wollen an der Planung und Durchführung der Tour beteiligt werden – natürlich entsprechend ihrem Alter.   Ausrüstung/Gesundheit Ist genügend zum Trinken eingepackt? Sind Ersatz(unter)wäsche, Regenjacken und warme (Fleece-)Pullis für die Kinder im Gepäck? Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille) nicht vergessen! Ist die Rucksackapotheke vollständig?   Sicherheit Wie ist der aktuelle Wetterbericht, besteht die Gefahr von Gewittern? Gibt es besondere Gefahrenstellen oder Schwierigkeiten auf der Tour? Ist notwendige Sicherheitsausrüstung (Klettergurt, Seil, Helm etc.) vorhanden? Bin ich für Notfälle gerüstet (Erste Hilfe Set, Handy, Biwaksack)? Gebietskarte (möglichst im Maßstab 1:25.000) und Führer nicht vergessen!  

Packtipps für das Wandern mit Kindern

Ausrüstung und Ernährung

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Mit Kindern in den Bergen unterwegs zu sein, erfordert auch beim Packen ein gewisses Plus an Planung und Überlegung. Über das Packen für sich selbst hinaus sollte speziell berücksichtigt werden:   Reichlich Getränke: Kinder haben einen hohen Flüssigkeitsbedarf, weshalb sie häufig und viel trinken sollten (mindestens 1-2 Liter pro Tag). Gesundes Essen: Was im Tal gesund ist und schmeckt, ist auch für die Bergtour geeignet. Ideal sind Obst, Müsliriegel, Käse- oder Wurstbrote; Süßigkeiten nur als kleines Extra. Eigener Rucksack: Viele Kinder wollen ihre wichtigsten Utensilien selbst tragen – Kuscheltier, Trinkflasche, kleine Brotzeit, Fundstücke. Der bepackte Rucksack sollte dabei maximal zehn Prozent des Kindergewichts wiegen. Ausrüstung: Auch Kinder sollten gute und funktionell ausgerüstet sein. Dazu gehören Fleece-Bekleidung, Regenschutz, Ersatzwäsche und passende Wanderschuhe. Ausrüstung für Kinder gibt es auch beim Partner des DAV Bundesverbands unter www.globetrotter.de. Sonnenschutz: Sehr wichtig für Kinder! Creme mit Lichtschutzfaktor 25 und mehr, Sonnenbrille und Sonnenhut. Rucksackapotheke: zusätzlich zum regulären Erste-Hilfe-Set sollten ausreichend Pflaster sowie Gel für Hautabschürfungen bzw. Mückenstiche dabei sein. Handy für das Melden von Notfällen (Europaweit: Tel. 112). Unterwegs rechtzeitig An- und Ausziehpausen einlegen: Kinder erhitzen schneller, sie kühlen aber auch rascher ab als Erwachsene.  

Kinderfreundliche Tourenplanung

Das kleine Einmaleins

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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie wollen nicht nur brav hinterherlaufen und langweilen sich auf eintönigen Ausdauertouren.

Bücher, Wanderführer & Co für Familien

Erleben mit Kindern

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Vor allem Spaß soll es machen, das In-den-Bergen-Unterwegssein. Und da Kinder durchaus kritische Wanderbegleiter mit ganz eigenen Interessen und Maßstäben sind, heißt es für die Eltern besonders kindgeeignete Wanderstrecken und Aktivitäten zu finden.

Alter & Können

Wandern und Bergsteigen mit Kindern

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Wandern und Bergsteigen mit Kindern bietet Familien die Chance, gemeinsam etwas zu unternehmen, Natur zu erleben und so gesunde Bewegung, Spaß, Entspannung und Freude miteinander zu verbinden.

Tipps für unterwegs

So macht Wandern mit Kindern Spaß

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Wer sich unterwegs nur nach dem kindlichen Willen richtet, kommt wahrscheinlich nicht allzu weit. Umgekehrt haben alle, die ihre Kinder mit auf den Gipfel ziehen wollen, wenig Spaß. Dauernde Ermahnungen und Antreiben schlagen bei Kindern wie Erwachsenen schnell auf die Stimmung.

Gefahren vermeiden

Wandern mit Kindern - aber sicher!

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Wandern mit Kindern ist anders. Um möglichst auf alle Situationen vorbereitet zu sein, hier einige wichtige Tipps: Sicherheit zuerst: Durch eine gute Tourenplanung lassen sich mögliche Gefahren vermeiden. Immer berücksichtigen: Kinder vergessen Anweisungen schnell und haben häufig keinen Blick für Gefahrensituationen. Kinder nur in sicherem und überschaubarem Gelände vorausgehen lassen. So sind sie jederzeit im Blick. Im Aufstieg bleibt man als Erwachsener direkt hinter dem Kind, um mögliche Ausrutscher abzufangen oder um bei großen Stufen Hilfestellung zu geben. Besteht Rutsch- bzw. Sturzgefahr im Abstieg, so kann das Kind an die Hand genommen bzw. mit Hilfe von Brust- und Hüftsitzgurt und „kurzem Seil“ gesichert werden. Kritische Stellen einzeln bewältigen: Die Erwachsenen sichern die Passage durch Handreichen oder Seilsichern. Besonders mit kleineren Kindern sollten Situationen und Aktionen vermieden werden, vor denen sie Angst haben. Steinschlaggefährdetes Gelände ist unbedingt zu umgehen, das Unterwegssein im Gewitter ist zu vermeiden. Ein Seilstück (9mm Durchmesser, 10m Länge) sollte auf schwierigen Wegen zur Sicherung der Kinder immer dabei sein.  

Mein Kind hat sich verlaufen - was nun?

Tipps & Hilfe im Ernstfall und zur Prävention

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Dass das Kind auf der Wanderung plötzlich verschwunden ist, ist wohl das Horrorszenario aller Eltern. Und doch liest man immer wieder von solchen Fällen, wobei die meisten verirrten Kinder gottseidank wieder aufgefunden werden. Wie solchen schlimmen Ereignissen vorgebeugt werden kann und was zu tun ist, wenn's passiert, haben wir für euch zusammengefasst. Wandern mit den Kleinen macht im Regelfall Spaß, doch bevor es losgeht, sollten ein paar ernste Dinge besprochen werden. Denn was, wenn ein Kind verloren geht? Im Idealfall sollte man Kindern bereits vor der Wanderung erklären, was zu tun ist, falls es sich verläuft.   Beim Reden mit Kindern klare Ansagen machen: Weg nicht verlassen. Zum Weg zurückkehren. Wenn beides nicht geht: vor Ort bleiben.  

Bergbericht: Aktuelle Bedingungen & Tourentipps

Jede Woche ein Bericht

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Notruf und Rettung in den Alpen

Alle wichtigen Rufnummern

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Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte wissen, welche Nummer man in Notsituationen und bei Unfällen wählt. Wir bieten hier eine Übersicht der europäischen Rettungsdienste. Europaweiter Notruf: 112   Unter der Nummer 112 können Menschen in Notsituationen in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei anrufen, um die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei zu erreichen. Auch alle Bergsportler*innen wählen unterwegs diese Nummer. Wenn das Handy keinen Empfang hat, kann man es abschalten und neustarten, dann statt der PIN die Nummer 112 eingeben. Zusätzlich zur 112 gibt es in verschiedenen Ländern und Regionen spezielle Bergrettungs-Notrufnummern. Damit erreicht man die jeweilige Bergrettung direkt und nicht über allgemeine Rettungsleitstellen.   Deutschland: Einheitlicher Notruf: 112 Bergwacht Österreich: Alpin-Notruf Bergrettungsdienst Österreich aus dem Inland: 140 Aus dem Ausland mit Vorwahl 0043-512 z.B. für Innsbruck Italien und Südtirol: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung CNSAS Bergrettung Südtirol Bayern, Österreich und Südtirol: Notfall-App SOS-EU-ALP Schweiz: Alpine Rettung Schweiz und Rettungsflugwacht Rega mit SIM-Karte eines schweizerischen Netzbetreibers: 1414 Mit SIM-Karte eines nicht-schweizerischen Netzbetreibers: 0041-333-333 333 Rettungsorganisation KWRO für Rettungen im Kanton Wallis: 144 Rega-App alarmiert mit einem Wisch die Einsatzzentrale und sendet automatisch die Positionsdaten Frankreich: Zentraler Notruf aus dem Inland: 112 Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM) mit SIM-Karte eines nicht-französischen Netzbetreibers oder aus dem Ausland: 0033-450-53 16 89 Liechtenstein Bergrettung aus dem Inland: 117 Slowenien: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung  

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