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Live-Ticker: Sonderqualifikationsevent für Olympia

26.11.2019, 09:14 Uhr

Vom 28. November bis 01. Dezember 2019 haben auf dem Sonderqualifizierungsevent im französischen Toulouse die besten 22 Athletinnen und Athleten der Welt erneut die Chance, sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren. Alle Entwicklungen und Ergebnisse gibt es hier im Live-Ticker.

+++ Jan Hojer qualifiziert sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio! Yannick Flohé liefert einen leidenschaftlichen Wettkampf und landet am Ende auf Platz 18. +++

 

Am Ende der Seite finden Sie viele spannende Artikel rund um das Olympische Wettkampfformat Olympic-Combined, den Athleten und klettern im Allgemeinen.

 

Jan Hojer qualifiziert sich für Olympia!

In einem packenden Wettkampf konnte sich Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main) für die Olympischen Spiele qualifzieren. Im Gespräch mit Bundestrainer Maxi Klaus verrät der Top-Athlet, wie er den Wettkampf erlebt hat. Gemeinsam mit Alexander Megos (DAV Erlangen) wird Hojer im August 2020 in Tokio bei den Olympischen Spielen antreten.

 

Samstag, 30.11.19: Herren-Finale mit Jan Hojer!

In weniger als einer Stunde beginnt das Herren-Finale! Mit dabei: Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main), der sich bereits in der Qualifikation für Tokio empfehlen konnte. Hier erzählt Urs Stöcker, einer von drei Bundestrainern, über Hojers Chancen auf einen Podiumsplatz - und was die Zuschauer im Finale erwartet.

 

 

 

Speed-Finale:

Pünktlich um 19 Uhr startete das erste Speed-Race zwischen Adam Ondra (CZE) und Bassa Mawem (FRA), der als einziger Athlet im Finalfeld, als reiner Speed-Spezialist galt. Seiner Rolle wurde er gleich im ersten Race gerecht. Er legte mit 5,886 Sekunden eine richtig starke Zeit hin. Auch Jan startete gut und gewann seinen Lauf mit 6,971 Sekunden gegen den ebenfalls schnellen Spanier Alberto López (ESP).

 

Jan und Bassa lieferten auch im zweiten Run den Zuschauerinnen und Zuschauern eine mega Show mit tollen Zeiten. Jan läuft eine 6,670, Bassa konnte sich ebenfalls auf 5,789 steigern. Somit standen Jan und Basa im Finale. Im kleinen Finale standen sich Meichi Narasaki (JPN) und YuFei Pan(CHN) gegenüber, Meichi rutschte aus, wonach YuFei nichts anbrennen ließ und sich somit Platz 3 im Speed holte. Bassa gewann in einem spannenden Race mit 5,727 Sekunden. Jan schlug sich hervorragend und holte sich verdient mit 6,759 Platz 2.

 

Boulder-Finale

Auf den ersten Blick konnten die Final-Boulder relativ klar beschrieben werden: Volumen, Volumen, Volumen. Kleine Volumen, große Volumen, dreieckige Volumen, mehreckige Volumen. 

Der erste Boulder (M1) startete mit einem so genannten "wackligen Schleicher" auf Volumen und sehr kleinen Tritten. Hier war enorme Balance gefordert. Die Crux lag kurz vor dem Zonen-Volumen, wonach die Athleten auf zwei winzigen Tritten Halt finden mussten um die nächste Bewegung sicher zu meistern. Am besten kamen damit Adam Ondra und Meichi Narasaki klar, die sich beide das Top holten. Jan kam im ersten Boulder bis zur Zone.

 

M2 war im eher überhängenden Teil der Wand geschraubt. Von einem jeweils schlechten Unter- und Seitgriff musste man an eine kleine Leiste heppen. Nachdem die ersten Athleten bei diesem ersten Move richtig zu kämpfen hatten, konnte Nathaniel Coleman (USA) sich schon im ersten Go die Zone holen. Diese Bewegung schien ihm keinerlei Probleme zu bereiten, toppen konnte er dennoch nicht. Das überlies er dann dem nächsten Finalisten an der Wand: Fujii Kokoro (JPN), der sich nach dem schwierigen ersten Zug durch pressende Moves an dreieckigen Volumen zum Top boulderte. Jan kam nicht über mehr als ein paar Versuche am Start hinaus.

 

Ein dynamischer Jump - ähnlich wie in der Qualifikation - in die rechte Schulter an einer kleinen Leiste und durch einen Stütz mit der linken Hand auf einem Volumen beschreibt die erste Bewegung (auch Ninja-Kick genannt) in Boulder M3. Wer den Sprung abfangen konnte, musste dann gut auf einem kleinen Volumen stehen um sich zur nächsten Leiste nach links zu schieben. Zum Top hieß es dann noch einmal Gas geben und zu einer schlechten Leiste auf einem dreieckigen Volumen springen. Den Ninja-Kick hatten die meisten Finalisten gut drauf, toppen konnten aber nur Kokoro, Alberto, Meichi und YuFei. Jan berührte drei Mal das Top, konnte den winzigen Griff aber nicht festhalten.

 

 

 

Lead-Finale

Der letzte Lead-Wettkampf in diesem Jahr für Jan.

Nachdem er sich vor ein paar Wochen den Deutschen Meistertitel im Lead sicherte und gestern in der Qualifikation auch eine starke Performance zeigte, war man gespannt was Jan im Lead-Finale in Toulouse noch aus dem Hut zaubern würde. 

 

Die Route startete mit einem dynamischen Zug an den Startgriff, gefolgt von kleinen Griffen an geneigter Wand. Darauf folgte ein Teil mit dynamischen Zügen und größeren teilweise Zangengriffen. Die Passage endete mit einem Double Toehook. Hier fanden die Athleten eine kurze Ruheposition. Danach ging es an schmalen Leisten in den letzten Teil der Tour - die Platte. Die Finalisten boten den Zuschauerinnen und Zuschauern eine tolle Vorstellung und zeigten warum sie zu den besten Kletterern der Welt gehörten. Sie konnten fast alle bis zur Platte klettern. Das Top konnte sich keiner der Athleten holen. Jan wird mit der Wertung 27 + 5. im Lead.

 

Kokoro Fujii gewinnt vor Adam Ondra und Meichi Narasaki das Quali-Event in Toulouse. Jan verabschiedet sich mit einem starken 5. Platz aus der Saison 2019. Noch mal herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung und das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio.

 

Freitag, 29.11.19: Damen-Qualifikation

Speed:

Im Speed trafen die schnellsten drei Frauen der Welt im Speed aufeinander: YiLing Song (CHN), Annouck Jaubert (FRA) und Aries Susanti Rahayu (INA), machten die ersten drei Plätze unter sich aus.

 

Bouldern:

Im Bouldern gewannen dann zwei Sloweninnen – Lucka Rakovec und Mia Krampl sowie die Japanerin Ai Mori. Eine besonders starke Leistung zeigte die Ukrainerin Ievgeniia Kazbekova: Sie verletzte sich gleich am ersten Boulder am linken Knie und konnte nur mit großen Schmerzen weiterklettern. Trotzdem holte sie noch zwei weitere Tops und eine Zone.

 

Lead:

Auch im Lead dominierte die Japanerin Ai Mori: Sie kletterte als Einzige bis zum Top. Hinter ihr landeten erneut die beiden Sloweninnen Mia Krampl und Lucka Rakovec.

 

Live-Ergebnisse finden Sie auf der Seite der IFSC.

 

Herren-Quali: Lead

Beim letzten von drei Wettbewerben geht es für die zukünftigen Olympioniken um alles: Die besten Acht der Qualifikation ziehen ins Finale ein - und dort erhalten wiederum die besten Sechs ihr Ticket nach Tokio.

 

Eine Sondersituation ergibt sich beim Finaleinzug eines oder mehrerer Japaner: Das japanische Team hat bereits das Kontingent ausgeschöpft. Wenn also zwei oder mehr Japaner ins Finale klettern, werden ihre Plätze nicht gezählt, da jedes Land pro Geschlecht nur zwei Sportler entsenden darf. Zwei Japaner im Finale würde bedeuten, dass alle Finalisten (außer den Japanern) das Ticket nach Tokio lösen. Dann stehen die nächsten sechs Olympioniken bereits vor dem Herren-Finale am Samstag fest. Drei Japaner im Finale bedeuten sogar, dass auch ein Nicht-Finalist, in dem Fall der Athlet auf Platz 9, ein Tokio-Ticket erhält.

 

Die Japaner wiederum haben als ausrichtendes Land einen Platz pro Geschlecht sicher, die sogenannte Host-Quote. Der zweite Platz muss sportlich erkämpft werden - was Tomoa Narasaki bei der WM in Tokio bereits gelungen ist. Unter allen übrigen Japanern, die sich in Toulouse und der WM in Japan qualifizieren, wird der verbleibende Quotenplatz vergeben.

 

Nach dieser langen theoretischen Einführung beginnen wir nun mit dem Lead-Wettkampf. Gleich beim zweiten Starter, Jernej Kruder (SLO), gibt es einen beinahe Unfall: Der Slowene reißt ein Dreiecks-Volumen aus der Wand, das ihm fast auf den Kopf fällt. Nach einer Pause kann er unverletzt erneut starten.

 

Yannick Flohé kommt als 8. aus der Isolation. Der Essener hätte durch seine Ergebnisse den Lead-Wettbewerb gewinnen müssen, um noch eine Chance auf den Finaleinzug zu haben. Das weiß er und klettert schnell und präzise durch die pumpige Route bis in den Top-Bereich. Leider verfehlt sein Dynamo bei Zug 46 den Griff.

 

Damit hat nur noch Jan Hojer die Chance, sein Ticket bei diesem Event zu lösen. Die Route scheint ihm zu liegen, er klettert extrem schnell und kontrolliert durch die Route bis in den Top-Part - und fällt. Zug 44+ bringt ihm vorläufig Rang 6 im Lead ein. Damit liegt er im Gesamtranking auf Platz 3 - und nur noch drei Kletterer hinter ihm.

 

Am Ende landet Jan Hojer im Gesamtergebnis auf Platz vier - und ist kommenden Samstag im Finale dabei! Doch es gibt noch eine weitere grandiose Nachricht: Da unter den besten Acht auch zwei Japaner sind, die aus dem Kontingent herausgerechnet werden, hat sich Jan Hojer vorzeitig für Olympia qualifiziert!

 

Herren-Quali: Bouldern

Weiter geht es mit dem Bouldern! Jan Hojer, nach Speed auf Platz drei, hat sich eine bequeme Ausgangsposition geschaffen. Mit seinem 15. Platz im Speed muss er jetzt dringend angreifen. Das kann gelingen: Bei der Kletter WM im Sommer diesen Jahres holte er sich im Bouldern die Bronze-Medaille.

 

Die Herren finden eine wenig steile Boulder-Wand vor. M1 und M4 sind Plattenboulder, in der Mitte liegen in einer Art Grotte oder Verschneidung M2 und M3. Doch auch diese beiden Boulder sehen weniger steil aus, als man es von den Weltcups gewohnt ist.

 

Bisher ist es nicht der Tag von Yannick Flohé: Mit einem Top und einer Zone kommt er nicht über Rang 20 hinaus. Besser läuft es nach vier Bouldern für Jan Hojer: Mit zwei Tops und zwei Zonen beendet er den zweiten Wettkampf auf Platz 13.

 

Für das Gesamtranking nach zwei von drei Wettkämpfen bedeutet das: Hojer auf Platz 7; Flohé auf Rang 18.

 

Weiter geht es mit dem Lead um 16.45 Uhr.

 

Herren-Quali: Speed

Starker Start von Jan Hojer! Mit 6.456 Sekunden an der Speed-Wand liegt er auf Platz drei nach dem ersten Wettbewerb. Damit hat er auch einen neuen Deutschen Rekord aufgestellt und eine super Basis für die nächsten Runden geschaffen: Vor ihm liegen nur die beiden Speed-Profis Bassa Mawem (FRA) und Muhammad Alfian (INA), die aber im Lead und Bouldern nicht so stark sind. Yannick Flohé landete mit 7.501 Sekunden auf Platz 15 von 22. Rechts seht ihr den zweiten Run der beiden DAV-Stars.

 

Das Bouldern beginnt um 13.00 Uhr und wird im Livestream übertragen.

 

Donnerstag, 28.11.: ES GEHT LOS!

In wenigen Minuten startet die Herren-Quali in Toulouse mit der Speed-Runde.

 

 

Dienstag, 26.11.19: Der Kader reist nach Frankreich

Der Großteil der DAV-Mannschaft reist bereits heute an. Mit dabei, die Bundesttrainerin Friederike "Fritze" Kops. Hier ihre Einschätzung zu den Chancen von Yannick Flohé und Jan Hojer.

 

Die Ausgangslage

Zwei Männer und eine Frau möchte der DAV nach Japan schicken. Insgesamt dürfen 20 Damen und 20 Herren in Tokio starten, jeweils maximal zwei pro Land. Als Gastgeber-Nation darf Japan je eine Person frei nominieren, ein weiteres Ticket vergibt das IOC, um die Vielfalt im Sport zu fördern. Die verbleibenden jeweils 18 Startplätze werden in drei Wettkämpfen vergeben.

  • Eine erste Chance hat der DAV-Kader am 20./21. August bei der Weltmeisterschaft Olympic-Combined im japanischen Hachioji: Die jeweils ersten Sieben klettern 2020 in Tokio. Für die WM müssen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht mehr gesondert qualifizieren: Jede Nation erhält maximal fünf Startplätze pro Disziplin und Geschlecht.
  • Die zweite Möglichkeit ist das Olympische Qualifizierungsevent vom 28.11.-1.12.: Die besten 22 Athletinnen und Athleten aus der errechneten Overall-Wertung aller Weltcups treten in Toulouse (FRA) gegeneinander an, die jeweils sechs Stärksten bekommen ihre Eintrittskarte.
  • Die letzte Chance wartet 2020: Bei den fünf Kontinentalmeisterschaften gibt es noch jeweils einen Platz pro Geschlecht.

 

Bereits bei der WM in Hachioji konnte Alex Megos (DAV Erlangen) sein Ticket lösen. In Toulouse haben Yannick Flohé (DAV Aachen) und Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main) die Chance, sich für Tokio zu empfehlen. Dazu müssen sie zunächst die Quali-Runde am Donnerstag, den 28. November, überstehen und ins Finale der besten acht Athleten einziehen. Kommen sie im Finale am Samstag, den 30. November, unter die besten Sechs, sind sie qualifiziert. Sollten sich beide qualifizieren gilt: der besser Platzierte bekommt das letzte Ticket der deutschen Herren.

 

Livestream: Quali-Event Toulouse

vom 28. November bis 01. Dezember 2019

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Die nächsten sechs Plätze für die Olympischen Spiele 2020 werden vergeben: Von 28. November bis 1. Dezember 2019 findet im französischen Toulouse das Olympische Sonderqualfizierungsevent statt. Hier finden Sie alle Livestreams des Events.

Olympia-Quali: nächste Chance Toulouse

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Die Spannung steigt: vom 28. November bis zum 1. Dezember entscheidet sich in Toulouse, ob neben Alex Megos noch ein weiterer deutscher Kletterer nach Tokio fährt: Die zwei möglichen Kandidaten sind Jan Hojer und Yannick Flohé. Die beiden müssen sich in Südfrankreich gegen eine sehr starke internationale Konkurrenz durchsetzen, um sich für die Olympischen Spiele 2020 zu empfehlen. Ab Donnerstag steht die Kletterszene vier Tage lang unter Hochspannung. Beim Olympischen Qualifizierungsevent in Toulouse kämpfen je 22 Kletterinnen und Kletterer um je sechs Startplätze für die Olympischen Spiele in Tokio. Aus deutscher Sicht wird der Wettkampf besonders spannend: Zwei Kletterer gehen in Toulouse an den Start – Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main) und Yannick Flohé (DAV Aachen). Da es für die deutschen Herren aber nur noch einen Startplatz bei Olympia gibt, geht es nicht nur um die Qualifikation, sondern auch noch darum, sich vor dem jeweils anderen deutschen Starter zu platzieren – ein Wettkampf gegen die anderen und den Teamkollegen. Beide Athleten sind aktuell in Bestform und werden sich nichts schenken. „Das ist für uns der letzte und zugleich spannendste Wettkampf der Saison“, sagt Frederike Kops, Bundestrainerin des DAV-Kletterkaders.   Einer hat seinen Startplatz bereits sicher: Alexander Megos. Der Erlanger konnte sich schon im August qualifizieren. Bei der Kletter-WM in Hachijoi kletterte er ins Finale und löste somit das erste Ticket aus deutscher Sicht für die Olympischen Spiele 2020. 

"Mode spielt auch eine Rolle"

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Bereits seit 2014 ist Edelrid offizieller Ausstatter der DAV-Kletterkader. Doch was unterscheidet die Bekleidung von Wettkampfathletinnen und -athleten von den Klamotten der Breitensportler? Im Interview erzählt die Teamleiterin für Textil und Bekleidung bei Edelrid, Eva Bermadinger, von schmalen Hüften, kurzen Shorts, und fehlenden Hosentaschen.

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Das wichtigste Utensil beim Klettern? Neben dem Gehirn als wichtigstem Muskel wohl die Schuhe. Aber Kletterer bedienen sich noch weiterer hilfreicher Utensilien bei ihrem Sport.

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Klettern ist eine Welt für sich. Von A wie Affenindex bis Z wie Zone ergibt sich ein ganzes Lexikon aus Equipment, Positionen und Schrittfolgen, die im Klettersport ganz bestimmte Bezeichnungen haben. Wir führen euch einmal durch's ABC des Kletterns und erklären euch, was die Begriffe bedeuten.  Schnellnavigation: A - B - C - D - E - F - G - H - I - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - Z 

Das war die Kletter-WM in Japan

Alex Megos fährt zu den Olympischen Spielen!

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Vom 11. bis 21. August 2019 wurden im japanischen Hachioji nicht nur die Siegerinnen und Sieger im Lead, Speed, Bouldern und Olympic Combined gefunden, sondern auch die ersten Tickets zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio vergeben. +++ Olympic Combined: Megos qualifiziert sich für Olympia und holt Silber im Lead. Yannick Flohé gewinnt Bronze im Bouldern +++ 

Was ist Olympic Combined?

Das neue Wettkampfformat

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Im Sommer 2016 beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Aufnahme von Sportklettern in das Olympische Programm. Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 wird die Premiere stattfinden. Der Wettkampfmodus für Tokio ist ein neu geschaffenes Kombinationsformat, das Olympic Combined, das sich aus den drei Disziplinen Lead, Bouldern und Speed zusammensetzt. Der Wettkampf bei Olympic Combined läuft über zwei Runden: Qualifikation und Finale, die an unterschiedlichen Tagen stattfinden. Jede Athletin und jeder Athlet muss in allen drei Disziplinen starten. Die Abfolge ist festgelegt: Begonnen wird mit Speed, danach kommt Bouldern und als letzte Disziplin Lead.   Die Ergebnisse aus der Qualifikationsrunde werden multipliziert und daraus ein Ranking erstellt. Kletterer A hat beispielsweise in den drei Disziplinen die Platzierungen 2, 5 und 10, die multipliziert eine Punktezahl von 100 ergeben. Kletterer B landet in allen drei Disziplinen auf Platz 6 und erhält 216 Punkte. Kletterer A hat weniger Punkte, landet in der Gesamtwertung also vor Kletterer B und hat bessere Chancen, ins Finale einzuziehen. Die acht Athleten mit der niedrigsten Punktezahl werden dort starten. Im Finale werden die drei Disziplinen mit kurzer Pause direkt hintereinander geklettert. 

Qualifikationsevents im Überblick

2019 – das Jahr der Entscheidung

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Jetzt geht’s los: In diesem Jahr werden die meisten Tickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vergeben. Die Reise nach Tokio führt über die Qualifizierungsevents. Wann sie stattfinden und wieviele Plätze dort vergeben werden, verrät Ihnen unsere Übersicht.

Yannick Flohé

Olympia-Fokusteam

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Yannick Flohé von der Sektion Aachen ist der jüngste der drei Athleten des Olympia-Fokusteams für Tokio 2020. Mit der Kampagne #climbtotokyo begleitet der DAV das deutsche Team auf seinem Weg nach Tokyo. Name Yannick Flohé Jahrgang 1999 Wohnort Kettwig DAV-Sektion Aachen   

Jan Hojer

Olympia-Fokusteam

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Jan Hojer von der Sektion Frankfurt am Main ist einer der drei Athleten des Olympia-Fokusteams für Tokio 2020. Mit der Kampagne #climbtotokyo begleitet der DAV das deutsche Team auf seinem Weg nach Tokyo. Name Jan Hojer Jahrgang 1992 Wohnort Frechen DAV-Sektion Frankfurt am Main