logo-dav-116x55px

Kletterlexikon

Klettern ist eine Welt für sich. Von A wie Affenindex bis Z wie Zwischensicherung ergibt sich ein ganzes Lexikon aus Equipment, Positionen und Schrittfolgen, die im Klettersport ganz bestimmte Bezeichnungen haben. Wir führen euch einmal durch's ABC des Kletterns und erklären euch, was die Begriffe bedeuten. 

A

Ägypter:

Beinposition mit einem nach innen und unten gedrehten Knie bei seitlicher Stellung zur Wand. Optisch erinnert der Kletterer in dieser Position an Ägypter auf historischen Bildern. Angewendet wird der Ägypter vor allem in überhängenden Gelände und bei Schulterzügen, um die Körperposition zu stabilisieren. Inzwischen wird anstelle Ägypter überwiegend das englische Wort Dropknee verwendet

 

Affenindex:

Zahl, die sich aus der Differenz zwischen Körpergröße und Armspannweite berechnet. Ist ein Kletterer beispielsweise 1,70 Meter groß und hat eine Armspannweite von 1,80 Meter, so beträgt der Affenindex 10 Zentimeter. Je höher dieser Wert ist, umso besser, da eine große Spannweite beim Klettern von Vorteil ist.

 

Ausdauer:

Ausdauer ist vor allem beim Lead notwendig. Es bedeutet die Fähigkeit, trotz Ermüdung noch weiterklettern zu können. Trainiert wird die Ausdauer durch das Spulen von Routen, also das Klettern möglichst vieler Touren ohne lange Pause.

 

Ausstieg:

Ausstieg ist der Übergang am Ende einer Route von Fels zu anderem Gelände.

 

B

Backstep:

Bei dieser Position steht der Kletterer seitlich eingedreht mit einem rückseitig stehenden Fuß und einem angewinkelten Bein.

 

Bauch:

Das ist ein Vorsprung in der Wand, der nach außen gewölbt ist. Die Form erinnert an einen Bauch.

 

Beastmaker:

Trainingsboard mit verschieden großen Leisten, an dem vor allem die Fingerkraft trainiert wird. Dafür wird sich mit einer Hand oder mit beiden Händen an das Board gehängt. Die dabei gewählten Leistengrößen und die Hängezeiten variieren je nach Trainingsziel.

 

Besichtigung:

Genau festgelegte Zeit, während der die Athleten vor dem Wettkampf die Boulder oder Kletterrouten anschauen können. Dabei überlegen sie sich eine Beta, also eine machbare Variante. Meist spielen die Athleten während der Besichtigung im Kopf bereits die Kletterbewegungen durch.

 

Bicycle:

Dabei wird mit einem Fuß gegen einen Tritt gedrückt, der andere zieht gleichzeitig am selben Tritt. Dadurch entsteht eine Klemmwirkung.

 

Blockieren:

Beim Blockieren wird ein Griff während des Weiterziehens mit angewinkeltem Arm gehalten. Je größer die Blockierkraft, desto leichter sind Boulderzüge zu machen.

 

 

Bouldern:

Bouldern bedeutet Klettern in Absprunghöhe. Bei einem Sturz wird dieser durch Weichbodenmatten abgefedert. Beim Bouldern geht es darum, Probleme richtig zu lesen und schwierige Einzelstellen zu klettern. Vor allem Kraft und Dynamik ist bei dieser Kletterdisziplin notwendig. In Deutschland wurde das Bouldern in den vergangenen Jahren zunehmend beliebter. 

 

 

Boulderproblem:

Schlüsselstelle eines Boulders, also die schwierigste Passage, die richtige gelesen – erkannt – werden muss.

 

C

Campusboard:

Trainingsboard für Sportkletterer, das leicht überhängend fixiert wird. Auf dem Board sind Leisten horizontal in verschiedenen Größen angebracht. Am Hangboard wird in erster Linie Maximalkraft trainiert. Erfinder des Campusboards ist Wolfgang Güllich. Der Beastmaker (siehe Beastmaker) ist eine Form des Campusboards.

 

Chalk:

Kletterer bezeichnen Magnesia als Chalk (Englisch für Kreide). Es wird zum Trocknen der Hände verwendet, um besseren Grip zu haben und nicht von den Griffen abzurutschen.

 

Clippen:

Das bedeutet beim Leadklettern das Einhängen des Seils in den Karabiner der Zwischensicherungen, den Exen.

 

D

Dach:

Ist ein waagrechter oder nahezu waagrechter Überhang im 90-Grad-Winkel.

 

Deadpoint:

Kurzer Moment, bei dem der Kletterer im toten Punkt dynamisch weiterzieht. Bei dieser Bewegung ist die Schwerkraft für Millisekunden ausgesetzt.

 

DM:
DM ist die Abkürzung für Deutsche Meisterschaft, meint also die nationalen Wettkämpfe. In Deutschland gibt es zurzeit vier verschiedene Meisterschaften über das Jahr verteilt. Diese finden in den Disziplinen Bouldern, Speed, Lead und Olympic Combined statt.

 

Doppeldyno:

Sehr schnelles Weitergreifen oder auch Anspringen eines Griffes mit beiden Händen gleichzeitig. Dabei wird zunächst mit Armen und Beinen Schwung geholt, danach stößt sich der Kletterer von Tritten ab, löst die Hände von den Griffen und springt mit beiden Händen gleichzeitig zum Zielgriff. (s. Dynamo)

 

Durchstieg:

Das bedeutet, dass eine Tour getoppt wird, also der Zielgriff ohne Sturz oder Hängen erreicht wird.

 

Dynamisch:

Schwungvoller Kletterstil.

 

Dynamo / Dyno:

Das ist eine explosive Bewegung, bei der der Zielgriff durch ein impulsives Weiterziehen oder Anspringen erreicht wird.

 

E

Eindrehen:

Dabei positioniert sich der Kletterer seitlich zur Wand. Vor allem die Hüfte wird eingedreht, um den Körper besser zu positionieren und stabilisiert weiterklettern zu können.

 

Einspruch:

Ein Einspruch wird eingelegt, wenn ein Wettkampfkletterer beziehungsweise ein Trainer der Meinung ist, dass eine Wertung eines Schiedsrichters nicht korrekt war. Ob einem Einspruch stattgegeben wird, entscheidet die Wettkampfjury.

 

Einstieg:

Start oder Beginn einer Klettertour.

 

Exen:

Kurzform für Expressset. Das sind zwei durch eine kurze Bandschlinge miteinander verbundene Karabiner. Der eine Karabiner hängt in einem Haken an der Wand, in den anderen hängt der Kletterer sein Seil ein und schafft sich so eine Zwischensicherung.

 

EYC:
EYC ist die Abkürzung für European Youth Cup oder auch Europacup. Dabei handelt es sich um internationale Wettkämpfe für die Nachwuchskletterer in Europa. Sie finden in den Disziplinen Bouldern, Lead und Speed und in verschiedenen Alterskategorien (Jugend B, Jugend A und Juniorinnen beziehungsweise Junioren) statt.

 

F

Figure of Four:
Bei dieser Position hängt der Kletterer ein Bein über seinen Arm. Dadurch wird es ihm möglich, trotz fehlenden Tritts weiterzuziehen.

 

Finale:
Im Finale kämpfen die erfolgreichsten Athleten eines Wettkampfes um den Sieg beziehungsweise um die Silber- und Bronzemedaille.

 

Fingerloch (Mono):
Dabei handelt es sich um eine Grifffläche mit einem Loch, in das nur ein Finger passt. Kommt im Wettkampfklettern allerdings nur ganz selten vor.

 

Flash:
Begehung einer Tour, die man zuvor nicht kannte, ohne zu stürzen oder zu ruhen. Beim Flash hat man bereits Informationen über die Tour oder erhält sie während des Kletterns.

 

Fußwechsel:
Dabei wird der Fuß auf demselben Tritt gewechselt. Stand der Kletterer beispielsweise zunächst mit dem linken Fuß auf dem Tritt, so wird dieser Fuß vom Tritt gelöst und anschließend der rechte Fuß auf dem gleichen Tritt platziert.

 

G

Greifhand:
Bezeichnet diejenigen Hand, die gerade nicht einen Griff hält und zum Greifen des nächsten Griffs benutzt wird.

 

Griff (Hold):
Ein Griff bezeichnet alles, was zum Festhalten geeignet ist beziehungsweise erlaubt ist. Es gibt Griffe in vielen verschiedenen Größen und Formen.

 

Grip:
Der englische Begriff bezeichnet die Griffigkeit, also das Haftvermögen. Hat ein Griff Grip, ist die Reibung gut, er ist leichter zu halten. Das gilt auch in Bezug auf Tritte: Hat ein Tritt Grip, so kann man ihn wegen seiner rauen Oberfläche gut belasten ohne abzurutschen.

 

Gurt:
Benötigt man für das Leadklettern und beim Speed. Ein Gurt besteht aus einer Hüft- und zwei Beinschlaufen. In den Gurt wird mit dem Achterknoten das Seil eingebunden, er bildet also die Verbindung zwischen Kletterer und Seil. Beim Sturz oder auch beim Ablassen nach einer Route dient er zum Abfangen der dabei auftretenden Belastungen und verteilt sie auf verschiedene Körperstellen. Beim Hängen im Seil stabilisiert er den Kletterer in einer Gleichgewichtslage und schränkt die Blutzirkulation so wenig als möglich ein. Neben Kletterschuhen, Seil, Chalk und Exen gehört ein Gurt zur Grundausstattung beim Seilklettern.

 

H

Halbfinale/Semifinale:
Es folgt nach der Qualifikation und vor dem Finale. Im Halbfinale sind bei Worldcups beim Bouldern die besten 20 Athletinnen und Athleten und beim Lead die besten 26 aus der Vorrunde am Start. Beim Speed gibt es kein Halbfinale: dort starten die besten 16 Kletterer aus der Qualifikation im Finale.

 

Handwechsel:
Dabei wird ein Griff, der von einer Hand gehalten wird, von der anderen übernommen, also durchgewechselt. Handwechsel wird auch Griffwechsel genannt. Notwendig ist das beispielsweise, wenn der nächste Griff so gedreht ist, dass man ihn nur mit links greifen kann, der vorherige Griff jedoch auch bereits mit der linken Hand gehalten wird.

 

Hangeln:
Hangeln bedeutet Klettern ohne Füße. Das heißt, der Kletterer hält sich nur mit den Händen fest, die Beine hängen in der Luft. Viele Kletterer bauen das Hangeln in ihr Training ein, um Kraft zu trainieren.

 

Henkel:
Henkel sind große, sehr gute Griffe. Sie sind von allen Griffen am einfachsten zu halten. Auf einem Henkel hat die ganze Hand Platz. Sie sind so geformt, dass alle Finger hineinpassen.

 

Hook:
Hook ist die Kurzform für Foothook. Setzt man einen Hook, legt man die Ferse auf einen Tritt (Heelhook). Dann zieht man die Ferse zu sich und drückt die Zehen gleichzeitig von sich weg, um Körperspannung aufzubauen. Durch einen Hook fallen Züge oftmals leichter, da die Kletterposition stabiler wird. Daneben gibt es noch den Toehook, bei dem die Zehenoberseite auf Zug gesetzt wird.

 

I

IFSC:
Abkürzung für International Federation of Sport Climbing. Das ist der internationale Dachverband für das Wettkampfklettern beim Sportklettern mit den drei Disziplinen Bouldern, Schwierigkeitsklettern und Speed.

 

IOC:
International Olympic Committee. Das IOC, eine nichtstaatliche Organisation, ist ein Verein mit Sitz in der Schweiz. Das Komitee, das aus bis zu 115 regulären Mitgliedern besteht, organisiert und betreut die Olympischen Spiele. Im Jahr 2016 beschloss das IOC, dass das Sportklettern als Dreikampf aus Speed, Bouldern und Lead bei den Sommerspielen in Tokio 2020 erstmals in das Programm aufgenommen wird.

 

Isolation:
Das ist der Bereich für Wettkampfkletterer, in dem sie sich vorbereiten und aufwärmen können. Während eines Wettkampfes müssen alle Athleten zu einer bestimmten Zeit in der Isolation sein, um nicht die anderen Starter beobachten zu können. So haben alle die gleichen Chancen. Erst wenige Minuten vor ihrem Start werden die Athleten dann einzeln aus der Isolation geholt.

 

K

Körperspannung:
Spannung, die grundsätzlich gebraucht wird, um sich bewegen zu können. Beim Klettern ist eine sehr gute Körperspannung notwendig, beispielsweise um überhängende Passage zu überklettern oder entferntere Tritte zu erreichen. Basis für eine gute Körperspannung ist eine ausgeprägte Rumpf- und Schultermuskulatur. Alleine durch das Klettern wird die Körperspannung bereits vergrößert, sie kann durch bestimmte Übungen aber noch einmal verbessert werden.

 

Klemmer (Hand- / Fußklemmer):
Diese werden vor allem beim Rissklettern angewendet. Dabei wird die Hand oder der Fuß so in den Riss platziert, dass sie verklemmen. Dadurch wird die Position stabilisiert und das Weiterklettern ermöglicht.

 

Knieklemmer / Kneebar:
Bei einem Knieklemmer steht der Fuß auf einem Tritt, gleichzeitig klemmt man sein Knie beziehungsweise seinen Oberschenkel an einem Griff ein. Zwischen Fuß und Knie muss nun Druck aufgebaut werden. Ein Knieklemmer bedeutet gleichzeitig eine stabile Position und somit einen guten Ruhepunkt. Manchmal kann der Kletterer beide Hände von der Wand nehmen und sich kurz erholen. In Wettkämpfen gibt es jedoch nur selten Knieklemmer, da die Tour durch diesen Ruhepunkt dann zu leicht werden würde.

 

Kreuzen:
Dabei überquert die weitergreifende Hand die andere Hand, die den Griff hält, und zieht in dieser Richtung weiter.

 

L

Lead:

Lead, das Klettern mit Seil, wird auch als Vorstiegs- oder Schwierigkeitsklettern bezeichnet. Es ist die traditionellste Disziplin des Kletterns. Im Wettkampf geht es darum, eine definierte Route in einer vorgegeben Zeit möglichst sturzfrei zu durchklettern – beziehungsweise höher als die anderen Starterinnen und Starter zu kommen. Für diese Disziplin ist vor allem Ausdauer und Kraft nötig. Daneben sind eine ausgefeilte Technik und eine gute Taktik gefragt, um an der Weltspitze mitklettern zu können.

 

 

Leisten:

Das sind sehr kleine Griffe, die wie ein Vorsprung aus der Wand stehen. Auf Leisten haben meist nur die Fingerspitzen Platz, die Grifffläche ist zwischen einem halben und wenigen Zentimetern groß. Je nach ihrer Größe und Ausrichtung (positiv, negativ) sind sie besser oder schlechter zu halten.

 

M

Mantle:

Bewegung beim Klettern, bei der man sich nach oben stützt. Die Schwierigkeit liegt dabei, die zunächst angewinkelten Arme durchzustrecken, um sich anschließend ganz nach oben drücken zu können.

 

N

No-Hand Rest:

Der No-Hand Rest bedeutet ein freihändiges Stehen, es ist also keine Hand notwendig, um sich in der Wand zu halten. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Armen gut auszuschütteln und sich zu erholen.

 

O

Offene Tür:

Bei einer offenen Tür dreht es den Kletterer seitlich aus der Wand. Man kann sich das wie eine Tür, die sich öffnet, vorstellen. Das passiert bei wackeligen oder weiten Zügen mit schlechten Tritten oder Griffen. Bei einer offenen Tür muss der Kletterer im ganzen Körper Spannung halten, um sich langsam wieder zurückdrehen zu können.

 

Olympic Combined:

Das ist ein neu geschaffenes Kombinationsformat, das sich aus den drei Disziplinen Lead, Bouldern und Speed zusammensetzt und für die Olympischen Spiele geschaffen wurde. Der Wettkampf bei Olympic Combined läuft über zwei Runden: Qualifikation und Finale, die an unterschiedlichen Tagen stattfinden. Jede Athletin und jeder Athlet muss in allen drei Disziplinen starten. Die Abfolge ist festgelegt: Begonnen wird mit Speed, danach kommt Bouldern und als letzte Disziplin Lead.

 

 

Olympische Sommerspiele Tokio:

Das Sportklettern wird seine olympische Premiere bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Jahr 2020 haben. Das hat das IOC am 3. August 2016 beschlossen. In Tokio wird es einen Dreikampf aus den Disziplinen Speed, Bouldern und Lead geben, dem sogenannten Olympic Combined. Starten werden in Tokio jeweils 20 Frauen und 20 Männer. Als bislang einziger deutscher Starter hat sich Alexander Megos (DAV Erlangen) bei der WM in Japan für Tokio qualifiziert.

 

Onsight:

Das Onsight-Klettern gilt als die Königsdisziplin des Kletterns. Dabei wird die Klettertour nur vom Boden aus besichtigt, weitere Informationen über die Begehung erhält der Athlet nicht. Wird die Tour im onsight geklettert, so ist das eine Begehung ohne Sturz im ersten Versuch.

 

P

Paraclimber:

Das sind Menschen mit Behinderung, die klettern. Paraclimber haben verschiedene Beeinträchtigungen, deshalb starten sie bei Wettkämpfen auch in verschiedenen Startklassen. So gibt es zum Beispiel eine für Athleten mit Amputationen oder eine für Starter, die blind sind.

 

Positiv/Negativ:

Griffe können unterschiedlich gut oder schlecht gehalten werden: Je besser ein Griff ist, umso positiver ist er. Je mehr Finger auf oder in den Griff passen, desto positiver ist er; Henkel zählen beispielsweise dazu. Schwer zu halten sind dagegen meist Sloper, Monos und Zangen. Dort ist entweder die Grifffläche sehr klein oder der ganze Körper muss arbeiten, um Druck auf den Griff zu bringen.

 

Platte:

Platten sind zumeist senkrechte Wände. Wenn sie geneigt sind, dann nur leicht nach innen. Um Platten zu klettern, benötigt man ein sehr gutes Gleichgewichtsgefühl, sonst kippt man aus der Wand. Je besser die Technik eines Athleten ist, umso leichter sind für ihn Platten zu machen. Bei jedem Wettkampf wird mindestens eine Platte abgefragt.

 

Pump:

Pump entsteht nach mehreren Zügen in einer Tour. Wenn man ohne Pause und ohne Ruhepunkt klettert, werden die Unterarme immer dicker und schwerer. Das liegt daran, dass der Blutfluss durch die dauerhafte Belastung stark abgeschwächt wird. Je mehr Ausdauer ein Kletterer hat, desto später setzt der Pump ein und desto weiter kann er klettern.

 

Q

Qualifikation:

Die Qualifikation oder Quali ist immer die erste Runde in einem Wettkampf. Sie entscheidet, wer weiter in das Halbfinale kommt. Jede Disziplin hat eine unterschiedliche Quali. Beim Bouldern gibt es international immer fünf Boulder und für jeden fünf Minuten Zeit. Diese gilt es dann, in möglichst wenigen Versuchen (onsight) zu klettern. Beim Lead gibt es zwei Touren. Jeder Kletterer hat einen Versuch und sechs Minuten Zeit pro Tour. Ziel ist es, beide Touren möglichst im Flash zu toppen. Beim Speed hat jeder Athlet zwei Runs, jeweils einen pro Bahn. Die schnellere Zeit wird anschließend gewertet.

 

R-Z

Neugierig geworden? Der Rest folgt demnächst! 

 

Text: Gudrun Regelein