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Corona und der DAV

Das Coronavirus bringt das öffentliche Leben in Deutschland zum Erliegen. Auch die Aktivitäten des Deutschen Alpenvereins und seiner Sektionen und Mitglieder sind massiv betroffen. Die wichtigsten Informationen zu Kursen, Veranstaltungen und Kletteranlagen gibt es hier.

Folgen für Kurse und Veranstaltungen

In den Sektionen und im Bundesverband des DAV stehen laut Programm in den nächsten Tagen und Wochen Kurse und Veranstaltungen an. 

Klar ist aber: Ein Großteil wird nicht stattfinden können. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht unbedingt notwendigen Auslandsreisen (Stand: 18.3.). Der Seilbahnbetrieb in Skigebieten ist eingestellt, Hütten und andere Beherbergungsbetriebe haben geschlossen.

Der Bundesverband hat bis vorerst 19. April alle Kurse und Touren abgesagt; ob der Zeitraum erweitert werden muss, wird Ende März entschieden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden direkt kontaktiert. 
Auch die Jugendbildungsstätte in Bad Hindelang ist bis 19. April geschlossen; Besucher*innen werden von der Hausleitung benachrichtigt.


Auch bei den Sektionen werden die Kurse abgesagt; oft wird der gesamte Sektionsbetrieb eingestellt. Ebenso sind einige Geschäftsstellen für den Publikumsverkehr geschlossen; mailen oder anrufen ist die bessere Variante!

Außerdem ist mit Absagen und Verschiebungen bei Sektionsveranstaltungen zu rechnen.

 

Das Alpine Museum in München ist bis vorerst 19. April geschlossen – Veranstaltungen finden dort nicht statt.

 

 

 

 

Folgen für Kletteranlagen

Das Coronavirus macht auch an den Eingangstüren der Kletterhallen nicht Halt. Alle Kletteranlagen in Deutschland sind bis auf weiteres geschlossen.

Nicht notwendige Sozialkontakte sollten in der nächsten Zeit maximal eingeschränkt werden.

 

Wenn eine Kletterhalle durch eine behördliche Anordnung wegen einer Virusepidemie geschlossen wird, gelten grundsätzlich die sogenannten „Regeln für höhere Gewalt“. Nach diesen ist der Kletterhallenbetreiber nicht in der Pflicht, Schadensersatz zu leisten. Die Nutzungsbedingungen der Dauerkarten sind jedoch nicht einheitlich geregelt und können sich von Sektion zu Sektion unterscheiden. Deshalb sind allgemeine Aussagen schwierig. Unterschiede bestehen zum Beispiel in den Pflichten, die gegenüber Mitgliedern im Vergleich zu Nichtmitgliedern bestehen.

 

 

 

Folgen fürs in die Berge gehen

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermindern bzw. zu verlangsamen, ist es jetzt besonders wichtig, unnötige soziale Kontakte einzuschränken.

In Italien und damit auch in Südtirol gibt es sogar Ausgangssperren: Dort darf das Haus nur noch aus wichtigen Gründen verlassen werden (Stand: 18.3.). Eine Skitour gehört nicht dazu.

 

In Deutschland ist die Bewegung im Freien (zum Beispiel in den Bayerischen Alpen) zwar nicht verboten, solange keine (häusliche) Quarantäne verordnet ist (Stand: 18.3.). Der Deutsche Alpenverein appelliert aber an alle, in der momentanen Situation nicht in die Berge zu gehen.

 

 

Stand: 18.3., 15 Uhr 

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen laufend an die aktuelle Lage und offizielle Vorschriften und Empfehlungen angepasst werden müssen. Wir bemühen uns um eine unmittelbare Aktualisierung der Inhalte, können diese aber nicht garantieren.

 

DAV appelliert: Keine Bergtouren, aber in Bewegung bleiben!

Verhalten in der Corona-Krise

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Die Corona-Krise spitzt sich immer weiter zu, das öffentliche Leben wird immer mehr eingeschränkt. Das betrifft natürlich auch den Bergsport. DAV-Präsident Josef Klenner appelliert an die Bergsportgemeinde: „Bitte gehen Sie in der momentanen Situation nicht in die Berge – und unternehmen Sie insbesondere keine schwierigen und langen Touren!“ Es gehe darum, so Klenner, alpine Notfälle zu verhindern und dadurch sowohl das Rettungswesen als auch das medizinische System zu entlasten. „Ich bin mir sicher, dass die Bergsportlerinnen und Bergsportler dieses Zeichen der Solidarität gerne setzen!“ 

Jugendarbeit in der Corona-Krise

Handlungsempfehlungen und Infos

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Die Corona-Krise erfordert gerade nicht nur von den regierenden Personen (weitreichende) Entscheidungen. Wir alle sind gefragt, die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Deshalb hier ein paar Hinweise und Empfehlungen, dass auch wir von der JDAV unseren Beitrag dazu leisten.