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DAV Sportliches Regelwerk Skimo 2020

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Die Regeln und Vorschriften des Deutschen Alpenverein e.V. für nationale Wettkämpfe im Skibergsteigen sollen einen einheitlichen Standard für die Durchführung und Organisation von Wettkämpfen im Skibergsteigen gewährleisten. Dazu gehören das sportliche und das organisatorische Regelwerk. 

Was ist Skimo?

Ursprung und Disziplinen im Überblick

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SKIMO steht für Skimountainneering. Mit den Ski am Berg unterwegs. Hinauf und Hinunter. Wie der Wanderer im Sommer in den Bergen unterwegs ist, so ist der Skibergsteiger ein Skifahrer, der mit Hilfe von Aufstiegsfellen die Berge im Schnee hinaufgeht und ohne die Aufstiegsfelle den Berg wieder hinuntergleitet. Die Aufstiegsfelle bestehen aus Hartsynthetikfasern und ähneln der Haut eines Seehundes. Von den Tieren stammt das ursprüngliche Fellmaterial.    Eine robuste Naturfaser nimmt fast keine Feuchtigkeit auf und bleibt auch bei großer Kälte weich und geschmeidig.         

Das Nachwuchs-Team des Skimo Team Germany auf Platz 8 beim Staffelwettbewerb

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Während die Senioren beim heutigen Staffelwettbewerb der ISMF Weltmeisterschaft in Andorra aussetzten, ging die Jugend in einer gemischten Staffel an den Start. Nach der Bronzemedaille von Finn Hösch (DAV Bergland München) und einer starken Leistung von Sophia Weßling (DAV Lindau) gestern im Sprint, war die Hoffnung auf Erfolg groß. Nach einem durchwachsenen Rennen wurde es Platz 8 für die Jugend des Skimo Team Germany.   Bronze für Finn Hösch im Sprint der U18 Herren – den Bericht gibt es hier zu lesen. 

Finn Hösch gewinnt Bronze im WM-Sprint der U20 Herren in Andorra

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Die ISMF Weltmeisterschaft wird aktuell vom 1.-6. März in Andorra ausgetragen. Als erster Wettkampf stand am heutigen Dienstag der Sprint auf dem Programm. Das Skimo Team Germany kann hier seine erste Medaille feiern: Finn Hösch vom DAV Bergland München belegt bei den U18 Herren den dritten Platz und sichert sich so die Bronzemedaille.

Das deutsche Team bei der ISMF Weltmeisterschaft in Andorra

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Vom 1. bis 6. März kämpfen die besten Skibergsteigerinnen und Skibergsteiger der Welt im andorranischen La Massana um die Titel im Sprint, Vertical und Individual. Zusätzlich gibt es auch noch ein Staffel-Rennen, bei dem Medaillen vergeben werden. Das Skimo Team Germany reist mit drei Athletinnen und fünf Athleten nach Andorra.

Sophia Weßling 7. beim ISMF U20 Damen Individual Weltcup

Anton Palzer vom Pech verfolgt

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Nach einem gelungenen Auftakt im Sprint folgte am 21. Februar mit dem Individual Tag zwei der Marmotta Trohpy: Über ein super Ergebnis konnte sich die junge Sophia Weßling vom DAV Lindau freuen. Sie wurde 7. bei den U20 Damen. Routinier Anton Palzer (DAV Berchtesgaden) dagegen war leider erneut vom Materialpech verfolgt und musste aufgeben. Eigentlich hätte es sein letztes Weltcuprennen sein sollen.

ISMF Sprint Weltcup Martelltal - Stefan Knopf 5. und Tatjana Paller 9.

Bei den U20 Damen wird Sophia Weßling 6.

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Am 20. und 21. Februar fand die Marmotta Trophy im italienischen Martelltal statt: Wichtige Weltcup-Puntke wurden dabei im Sprint sowie im Individual vergeben. Stefan Knopf landet bei den Herren nach starken Läufen einen soliden fünften Platz. Tatjana Paller schafft mit Platz 9 bei den Damen ihr erstes Top-10 Resultat im Weltcup. Bei den U20 Damen kommt Sophia Weßling als sechste ins Ziel.

DAVler erfolgreich bei ÖM ++ Der DAV auch bei der italienischen Team Meisterschaft präsent ++ ISMF Masters WM in Superdévoluy ++

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Anton Palzer vom DAV Berchtesgaden siegt beim Vertical genauso wie Tatjana Palzer vom DAV Bad Tölz und Stefan Knopf vom DAV Berchtesgaden beim Sprint der Österreichischen Meisterschaften im Pinzgau. Marc Dürr (DAV Immenstadt) und Finn Koch (DAV Tübingen) gingen am vergangenen Wochenende bei den italienischen Team Meisterschaften an den Start und die ISMF Master Weltmeisterschaft im französischen Superdévoluy konnte erfolgreich durchgeführt werden.

Keine Deutschen Skimo Meisterschaften im Winter 2020/21

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Die Hoffnung war da, der Wille umso größer, aber am Ende hat es nicht sollen sein.

Skimo Weltcup in Flaine: Stefan Knopf knapp am Sprint-Podium vorbei

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Im zweiten Wettbewerb des ISMF Weltcup Wochenendes (5./6. Februar) im französischen Flaine wurde Stefan Knopf (DAV Berchtesgaden) in einem spannenden Finale Vierter. Eine am Morgen aufgezogene Wetterfront brachte Sand aus der Sahara mit, der sich als feine gelbe Schicht auf die verschneite Landschaft legte. Tatjana Paller (DAV Bad Tölz) kämpfte sich bei diesen schwierigen Bedingungen bis ins Viertelfinale und kam am Ende auf Platz 17. Den Bericht zum Individual-Weltcup am Freitag mit dem sechsten Platz von Anton Palzer gibt es hier.  

Skimo Weltcup in Flaine: Palzer auf Platz 6 im Individual

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Am 5. Februar fand der Skimo-Weltcup im Individual in Flaine (Frankreich) statt. Anton Palzer vom DAV Berchtesgaden erreichte einen guten sechsten Platz, Finn Hösch vom DAV Bergland München kam auf Rang zehn bei den U20 Herren.

Individual Weltcup Verbier: Anton Palzer Elfter, David Sambale Vierter (U23)

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Beim ISMF Weltcup in der Disziplin Individual am 31. Januar in Verbier (SUI) schaffte es Anton Palzer vom DAV Berchtesgaden nach einem Schuhbruch noch auf Platz 11. David Sambale (DAV Immenstadt) kam bei den U23 Herren trotz Sturz noch auf einen sehr guten vierten Rang. In Verbier wurde der zweite Weltcup der Saison ausgetragen. Am Freitag fanden die Vertical-Wettkämpfe statt, am Sonntag war Individual an der Reihe. Das deutsche Team reiste mit neun Athletinnen und Athleten in die Westschweiz. Dank strenger Corona-Regeln ist es möglich, internationale Skimo-Wettkämpfe auszutragen. Der erste Weltcup-Termin fand im Dezember im italienischen Ponte di Legno als Vertical-Rennen statt. Zum Nachbericht des Vertical-Weltcups vom Freitag, 29. Januar, geht es hier. 

SKIMO Alpencup 2021 abgesagt

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Drei Rennen – eins in Österreich, eins in Bayern und eins in Südtirol – umfasst der Cup alljährlich, darunter immer ein Weltcuprennen. 2021 macht Corona der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen wurden die Rennen abgesagt, die Rennserie pausiert somit für ein Jahr. Immer wieder haben die Veranstalter neue Konzepte erstellt, gekämpft, um den Skibergsteigern die Rennen zu ermöglichen. Schon lange bereiteten die sich auf die „Hochkönig Erztrophy“ in Mühlbach am Hochkönig (AUT), den „Jennerstier“ in Berchtesgaden (GER) und die „Marmotta Trophy“ im Martelltal (ITA) vor.  

Skimo: Weltcup-Auftakt in Ponte di Legno

Antonia Niedermaier feiert ersten Weltcupsieg

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Mit einem Sprint und einem Vertical fand die erste Station des ISMF Skimountaineering Weltcups am 19. Dezember 2020 im italienischen Ponte di Legno statt. Unter strengen Auflagen im Bezug auf die Covid-19-Pandemie sowie unter Ausschluss der Öffentlichkeit konnte eine sichere Veranstaltung für die Mannschaften gewährleistet werden. Am Ende freute sich eine DAV-Dame besonders: Antonia Niedermaier (DAV Bad Aibling) holte im Vertical ihren ersten Weltcup-Sieg!

Weltcup- und WM Termine 2020/2021

Wo-Was-Wann - die Übersicht!

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Strenge Corona-Regeln machen es möglich: Internationale Skimo-Wettkämpfe finden auch in diesem Winter statt. Hier sind die wichtigsten Termine in der Übersicht.

Die Nationalmannschaften Skibergsteigen 2020/2021

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„Knepfei“, wie ihn seine Freunde nennen, ist der Prototyp eines Berchtesgadener Burschen. Wer ihn Skifahren sieht hat das Gefühl, dass er mit diesem Sportgerät an den Füßen auf die Welt gekommen ist.  Über die neuen Strukturen beim Deutschen Alpenverein im Bereich Spitzensport und vor allem bei den Skibergsteigen freut er sich ganz besonders. „Da werden jetzt wirklich professionelle Strukturen eingezogen." Zu „Knepfeis“ Leistungsexplosion trägt mit Sicherheit auch sein Beruf bei der Landespolizei bei.  Im Weltcupzirkus will er sich momentan noch auf keine Disziplin spezialisieren. Und machte beim Weltcup in Berchtesgaden den Sprint zu seinem Rennen 2020. Man wird in Zukunft noch so einiges von ihm hören. 

Anton Palzer startet ab April 2021 eine Karriere als Radprofi

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Ein ungewöhnlicher Quereinstieg und eine große Leistung: Anton "Toni" Palzer (DAV Berchtesgaden) wechselt nach dieser SKIMO-Saison das sportliche Lager und wird Profi-Radsportler. Der 27-jährige Vizeweltmeister im Skibergsteigen und international erfolgreiche Bergläufer startet ab April 2021 für das Team BORA–hansgrohe in der UCI World Tour. Der DAV verliert damit seinen erfolgreichsten SKIMO-Athleten, freut sich aber, dass ihm dieser Umstieg gelungen ist: Wechsel der Sportarten kommen im Profi-Bereich nur sehr selten vor.

DAV Kaderkriterien Skibergsteigen 2020/21

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A-Kader: WM Top 8, EM Top 3 in der Seniorenwertung Gesamtwertung oder Disziplinwertung Top 8 in der Seniorenwertung   B-Kader: Weltcup 3 x Weltcuppunkte im ersten Drittel der Kategorie, Disziplinwertung oder Gesamtwertung erstes Drittel der Kategorie, WM oder EM Top 15 in der Seniorenwertung   B2-Kader: Weltcup 3 x erste Hälfte des Starterfeldes in der Kategorie, Disziplinwertung oder Gesamtwertung erste Hälfte des Starterfeldes der Kategorie, Alpencup Gesamtwertung Top 3, Alpencup 3 x Top 3 der bereinigten Liste, WM oder EM Top 10 in der Kategorie   C-Kader: WM oder EM Top 10 in der Kategorie Alpencup Gesamt Top 3, Alpencup 3 x Top 3 in der Kategorie   D/C- Kader: Alpencup 3 x Top 5 in der Kategorie   Altersbereiche Kader: D/C-Kader 12-18 Jahre, C-Kader 15-20 Jahre, B2-Kader ab 18 Jahre, B- und A-Kader ab 21 Jahre   Gültig für weibliche und männliche Athleten/-innen.   Die Meldung zu allen Wettkämpfen obliegt dem Bundestrainer in Abstimmung mit dem sportlichen Koordinator Skimo / Sportdirektor. Der Kaderstatus allein berechtigt nicht zum Start bei Wettkämpfen für das SkimoTeamGermany. Der Bundestrainer kann in Abstimmung mit dem Koordinator Skimo / Sportdirektor auch andere Zielwettkämpfe definieren, welche zur Kadernominierung herangezogen werden. Diese sind auf der HP des STG veröffentlicht.   Die Nominierungskriterien stellen eine Basis für die Nominierung dar. Der Spitzensportfachverband behält sich auf Grund weicher Kriterien wie sportliche Perspektive, Trainingsleistungen, etc. und der Einschätzung des Trainerstabes zusätzliche Nominierungen vor. Nominierungen finden bis zum 01.05. des Jahres statt. 

Interview mit Toni Lautenbacher

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Ein junger Mann geht neue Wege. Toni Lautenbacher – ein Interview mit einem tollen Sportler auf seinem neuen Weg. „Es gibt nichts emotionaleres als Sport“ sagt Toni Lautenbacher in unserem Abschlussinterview. Über einen wohltuenden neuen Weg nach dem Profisport. Den Einstieg in die Möglichkeit auf unbestimmte Zeit Profisportler werden zu können, schaffte Toni Lautenbacher, der in Benediktbeuern zuhause ist im Alter von 18 Jahren über die Sportförderung der Deutschen Bundeswehr. 2020 liegen 10 Jahre als Berufssoldat und ein buntes Leben als Athlet im Wettkampfskibergsteigen hinter ihm. Im Sommer 2012 nahm er als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Berglauf in Bulgarien teil. Hier liegt sein emotionaler Einstieg in den Profisport. Damals wurde er 16ter im Gesamtfeld. Mit dem Zeitpunkt wurden seine Ausdauerleistung durch erhöhten Trainingsaufwand immer besser und er folge seiner Leidenschaft. Heute bezeichnet er die Erfolge in der Vertikalen ohne Schnee, als einer seiner sportlichen Meilensteine. Nicht lange dauerte es und Toni startete seine Wettkämpfe im Winter mit dem DAV im Team der Skibergsteiger. Toni war mit dem Zeitpunkt ein festes Mitglied der Mannschaft.   Sport ist ein knallhartes Geschäft.   Das merkte der junge Toni schnell. Seit seinen Anfängen ist das sportliche und athletische Niveau im Skibergstiegen stetig gestiegen. „Doch als junger Athlet nimmst du all die Trainingsstrapazen mit scheinbarer Leichtigkeit auf dich.“ Für die Außenwelt sieht es so aus, als wenn du den ganzen Tag nur Sport machen würdest. Bis zur maximalen Leistungsfähigkeit bei einem Wettkampf, weißt eigentlich nur du allein wie weit und manchmal auch, wie einsam der harte Weg im Profisportgeschäft ist. Doch gerade das hat seine Persönlichkeit aus den vielen Jahren Leistungssport geprägt. In den 10 Jahren als Berufssportler sind all seine Wegbegleiter ein fester Bestandteil seiner Erfolge.   Toni ist ein charismatischer, freundlicher junger Mann, der sich durch seine zierliche Erscheinung nicht in den Mittelpunkt spielt. Einige Jahre war er Teamkapitän. Aus gutem Grund. Er wirkt wie ein erfahrener Pool innerhalb der Mannschaft. Gepaart mit vielen, internationalen Wettkampferfahrungen und seiner inneren Ruhe gibt er nun seinen Platz frei und überlässt dem jungen Nachwuchs des Deutschen Alpenverein im Skibergstiegen das Feld.   Diese Entscheidung fällt ihm – sichtlich - nicht leicht. Nicht weil ihm die vielen Trainingsstunden fehlen würden sondern viel mehr, weil: “Es nichts Emotionales gibt als den Wettkampfsport“. Wie nichts Vergleichbares prägt dich Sport in den jungen Jahren deiner persönlichen Entwicklung. „Ich bin jetzt vorbereitet.“ Am Emotionalsten beschreibt Toni seine Rückschläge. Einige Zeit hatte Toni mit seinem Körper zu kämpfen. Irgendwas sträubte sich in ihm und ließ die Vorbereitungen „nicht funktionieren.“ Doch auch betont er, diese Zeiten nicht missen zu wollen.   „Ich kann 10 Jahre nicht in Worte fassen.“   Nur bin ich so dankbar für diese Zeit. Vor allem für meine Platzierungen. Die vielen Länder, die ich bereisen durfte und die kulturelle Erfahrungen, die ich mit dem Team zusammen machen konnte. „Das begleitet mich mein ganzes Leben und macht mich sehr stolz.“   Man trifft so viele Menschen, auf die du als Athlet angewiesen bist und die dich immer ein Stück weit mitprägen. Es sind so viele Menschen, die mir in den 10 Jahren geholfen und mich begleitet haben. Auf diesem Weg danke ich nochmals jedem einzelnen von ihnen für ihre Unterstützung. Ohne die Förderung der Deutschen Bundeswehr, die Physiotherapie Fuchs in Bad Reichenhall und die Trainer wäre es für mich nicht möglich gewesen so weit zu kommen.   Meine Entscheidung dem Profisport den Rücken zu kehren ist im Februar 2020 gefallen, als wir Nachwuchs bekamen. Mit dem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass du im Training und folglich auch im Wettkampf nicht mehr an deine 100% gehst. Du gehst weniger Risiko ein, du trägst eine andere Verantwortung in dir. Ich trage diese gerne. Doch die Skimo Szene wächst und wächst weiter. Das empfinde ich als sehr positiv. Damit steigt folglich auch das sportliche Niveau! Die Jungs da draußen sind unglaublich fit und wenn du nicht 100% dabei bist, bist du nicht international konkurrenzfähig.   Tonis neuer Weg führt ihn in die Ausbildung als Feuerwehrmann in Penzberg. Dort wird er nochmals die Schulbank drücken. Toni hat viele Talente. Er ist gelernter Konditor, ehemaliger Sportsoldat und beginnt nun: „As richtige Lem“, wie es sei Teamkollege“ Anton Palzer nennt. Er stellt sich den neuen Aufgaben. In der familiären Verantwortung und den beruflichen Herausforderungen, dessen Ziele nicht kleiner werden. Aus einem Individualsportler wird er hineinwachsen in den Großbetrieb, zum Werksfeuerwehrmann. Toni bringt dafür alle Voraussetzungen mit.   Auch gegenüber seinen langjährigen Sponsoren:  Scarpa, Maloja , enervit,  ATK bindings, Berggluehen, LEKI  Hier stieß er auf Verständnis und Zustimmung für seine Zukunftspläne.   Für Tonis Zukunft: Die Berge bleiben! Der Sport bleibt! Nichts geht mehr verloren. Nur die Einstellungen der Menschen ändern sich. Toni ist und bleibt ein Naturbursche. „Du musst 100% bei der Sache sein, sonst kannst du sie nicht authentisch vertreten.“ Auch das hat mich der Sport gelehrt: Meine Konzentration 100% zu nutzen und fokussiert zu agieren. Toni stünde für die Sportliche Entwicklung des DAV im Skibergsteigen weiterhin zur Verfügung. Doch innert der nächsten ein bis zwei Jahre, bleibt er zunächst bei seinen neu erklärten Zielen. Er bedankt sich beim Deutschen Alpenverein für all die für ihn geschaffenen Möglichkeiten, dem entgegengebrachten Vertrauen und die Motivation.   Toni wird an diesen Abschnitt seines Lebens immer zurückdenken und gibt uns für die Zukunft mit: „Jeder wird diesen Punkt früher oder später spüren. Dafür kommen immer mehrere Faktoren in deinem Leben zusammen – und dann weißt du`s.“ Sport ist jeden Tag mit Höhen und Tiefen verbunden und alles kann von ein auf den anderen Tag - vorbei sein. „Ich bin sehr stolz mit mir im Reinen zu sein. Teilweise auch selbst noch überrascht, was ich erreicht habe. – Jetzt sind mal die anderen dran.“ So tritt ein toller Sportler und eine Ära der Deutschen Skibergsteiger mit einem Lächeln aus seinem Amt des Berufs-/ und Leistungssportlers zurück und widmet sich den Bergen. In Ruhe.   Danke an Toni Lautenbacher für dieses Interview. Das Interview wurde am 06.05.2020 geführt.     

Neuer Rekord am Watzmann

Toni Palzer schafft Überschreitung in unter drei Stunden

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Der DAV-SKIMO-Athlet Anton "Toni" Palzer setzte am 26. Juni 2020 eine neue Rekordmarke an seinem Hausberg: Die Überschreitung des 2713 Meter hohen Watzmanns in den Berchtesgadener Alpen gelang ihm in nur zwei Stunden und 47 Minuten. Im Durchschnitt benötigen Bergsteiger für die schwere, 2400 Höhenmeter lange Tour, 12 bis 14 Stunden.

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Notfälle und Rettung in den Alpen

Alle wichtigen Rufnummern

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Europaweiter Notruf: 112   Unter der Nummer 112 können Menschen in Notsituationen in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei anrufen, um die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei zu erreichen. Auch alle Bergsportler und Bergsportlerinnen wählen unterwegs diese Nummer. Zusätzlich zur 112 gibt es in verschiedenen Ländern und Regionen spezielle Bergrettungs-Notrufnummern. Damit erreicht man die jeweilige Bergrettung direkt und nicht über allgemeine Rettungsleitstellen.   Deutschland: Einheitlicher Notruf: 112 Bergwacht Österreich: Alpin-Notruf Bergrettungsdienst Österreich aus dem Inland: 140 Aus dem Ausland mit Vorwahl 0043-512 z.B. für Innsbruck Italien und Südtirol: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung CNSAS Bergrettung Südtirol Bayern, Österreich und Südtirol: Notruf-App SOS-EU-ALP Schweiz: Alpine Rettung Schweiz und Rettungsflugwacht Rega aus dem Inland: 1414 Aus dem Ausland: 0041-333-333 333 Sanitätsnotruf Erste Hilfe (bei medizinischen Notfällen): 144 Frankreich: Zentraler Notruf aus dem Inland: 15 Rettungsleitstelle Chamonix (PGHM) aus dem Ausland: 0033-450-53 16 89 Liechtenstein Bergrettung aus dem Inland: 117 Slowenien: Einheitlicher Notruf: 112 Bergrettung  

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