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DAV Sportliches Regelwerk Skimo 2020

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Die Regeln und Vorschriften des Deutschen Alpenverein e.V. für nationale Wettkämpfe im Skibergsteigen sollen einen einheitlichen Standard für die Durchführung und Organisation von Wettkämpfen im Skibergsteigen gewährleisten. Dazu gehören das sportliche und das organisatorische Regelwerk. 

DAV Kaderkriterien Skibergsteigen 2020/21

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A-Kader: WM Top 8, EM Top 3 in der Seniorenwertung Gesamtwertung oder Disziplinwertung Top 8 in der Seniorenwertung   B-Kader: Weltcup 3 x Weltcuppunkte im ersten Drittel der Kategorie, Disziplinwertung oder Gesamtwertung erstes Drittel der Kategorie, WM oder EM Top 15 in der Seniorenwertung   B2-Kader: Weltcup 3 x erste Hälfte des Starterfeldes in der Kategorie, Disziplinwertung oder Gesamtwertung erste Hälfte des Starterfeldes der Kategorie, Alpencup Gesamtwertung Top 3, Alpencup 3 x Top 3 der bereinigten Liste, WM oder EM Top 10 in der Kategorie   C-Kader: WM oder EM Top 10 in der Kategorie Alpencup Gesamt Top 3, Alpencup 3 x Top 3 in der Kategorie   D/C- Kader: Alpencup 3 x Top 5 in der Kategorie   Altersbereiche Kader: D/C-Kader 12-18 Jahre, C-Kader 15-20 Jahre, B2-Kader ab 18 Jahre, B- und A-Kader ab 21 Jahre   Gültig für weibliche und männliche Athleten/-innen.   Die Meldung zu allen Wettkämpfen obliegt dem Bundestrainer in Abstimmung mit dem sportlichen Koordinator Skimo / Sportdirektor. Der Kaderstatus allein berechtigt nicht zum Start bei Wettkämpfen für das SkimoTeamGermany. Der Bundestrainer kann in Abstimmung mit dem Koordinator Skimo / Sportdirektor auch andere Zielwettkämpfe definieren, welche zur Kadernominierung herangezogen werden. Diese sind auf der HP des STG veröffentlicht.   Die Nominierungskriterien stellen eine Basis für die Nominierung dar. Der Spitzensportfachverband behält sich auf Grund weicher Kriterien wie sportliche Perspektive, Trainingsleistungen, etc. und der Einschätzung des Trainerstabes zusätzliche Nominierungen vor. Nominierungen finden bis zum 01.05. des Jahres statt. 

Die Nationalmannschaften Skibergsteigen 2020/2021

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„Knepfei“, wie ihn seine Freunde nennen, ist der Prototyp eines Berchtesgadener Burschen. Wer ihn Skifahren sieht hat das Gefühl, dass er mit diesem Sportgerät an den Füßen auf die Welt gekommen ist.  Über die neuen Strukturen beim Deutschen Alpenverein im Bereich Spitzensport und vor allem bei den Skibergsteigen freut er sich ganz besonders. „Da werden jetzt wirklich professionelle Strukturen eingezogen." Zu „Knepfeis“ Leistungsexplosion trägt mit Sicherheit auch sein Beruf bei der Landespolizei bei.  Im Weltcupzirkus will er sich momentan noch auf keine Disziplin spezialisieren. Und machte beim Weltcup in Berchtesgaden den Sprint zu seinem Rennen 2020. Man wird in Zukunft noch so einiges von ihm hören. 

Die Deutsche Meisterschaft 2020

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Der SC Immenstadt im Allgäu und die Sektion Allgäu – Kempten e.V. waren für die Deutsche Meisterschaft im Vertical 2020 sehr gut organisiert. Leider war in diesem Jahr zwei mal das Wetterglück nicht auf ihrer Seite. So mussten die Veranstalter auch dem zweiten Ausweichtermin am 01.03.2020 weichen.  Es wurde daraufhin versucht eine neue Möglichkeit der Rennausrichtung zu finden. Am  07.03. wird ein Vertical Rennen im Rahmen des Alpencup Finale zur Marmotta Trophy in Südtirol ausgetragen. Hier möchte der Deutsche Alpenverein sich anschließen und die Deutsche Meisterschaft mit ausrichten. Einen guten Einblick zum Rennen 2020 gibt es auf you tube.  Doch auch hier gibt es derzeit noche eine Unsicherheit: Nach skimo.at sind in Norditalen von der Italienischen Regierung alle Sportveranstaltungen ab dem 23.02.2020 zumindest für eine Woche auf Eis gelegt. Am 01.03 werden offizielle news erwartet. Die Vorbereitungen für das Alpencupfinale auch für das Individual Rennen am 08.3.2020 gehen weiter. Das LOC um Egon Eberhöfer und Georg Altstätter sind im Kontakt mit den Behörden, um auch dieses wiederrum vielfältige Skimo Wochenende zu realisieren. Alle Informationen zum möglichen Vertical Rennen findet ihr bei facebook. Ergebnisse und News bei Skimostats. Bei Austragung der Veranstaltung werden alle Athleten aus dem Skimo Team Germany gemeinsam nach Südtirol reisen.              

Der Sponsorenpool des Skimo Team Germany

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Maloja, das Sportswear-Label aus dem Chiemgau. Seit 2012 Ausstatter des SkimoTeamGermany. Ob Rennanzug, Trainingsbekleidung oder lässige Streetwear - Maloja kleidet die Mannschaften immer bestens ein und sorgt dafür, dass die Truppe zu den best gekleidetsten Sportlern im Weltcupzirkus gehört. Und bei der Entwicklung der maloja-Skitouren-Kollektion sind die DAV-Athleten maßgeblich mit beteiligt. So fließt der Input aus dem Rennsport direkt in die Produktentwicklung bei maloja.   www.maloja.de  

DAV Skimo: Wettkampf-Skibergsteigen im DAV bekommt kompletten Relaunch

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Kurz, knapp, kompromisslos: Skimountaineering im Deutschen Alpenverein heißt jetzt DAV Skimo. Zum Beginn der Trainingssaison 2019/2020 hat der DAV den Auftritt seiner gesamten Skimountaineering-Aktivitäten komplett relauncht. Und dabei nicht nur die Begriffe geschärft, sondern das gesamte optische Erscheinungsbild erneuert. Der Relaunch begleitet eine große Premiere: Im kommenden Winter veranstaltet der DAV in Berchtesgaden den ersten Skimo-Weltcup auf deutschem Boden.    

Wettkampftermine SkimoTeamGermany 2019/2020

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Save the SKIMO race dates 2019 / 2020 YOG Lausanne, Schweiz   09.01 - 14.01.2020 Kategorien: 17 – 18 Jahre Disziplinen: Individual, Sprint, Mixed Relay   International Ski mountaineering race dates   ISMF World Cup Aussois - France 20.12 - 21.12.2020 Kategorien: Senior, Espoir, Junior Disziplinen: Sprint, Individual ISMF World Cup Comapedrosa - Andorra 25.01 - 26.01.2020 La Massana, Andorra   Kategorien: Senior, Espoir, Junior Disziplinen: Vertical, Individual ISMF World Cup Jennerstier - Germany 08.02 - 09.02.2020 Berchtesgaden, Deutschland Kategorien: Senior, Espoir, Junior Disziplinen: Sprint, Individual ISMF World Cup Zhangijakou Station - China 19.02 - 20.02.2020 Hebei Province China Kategorien: Senior, Espoir, Junior Disziplinen: Vertical, Individual ISMF World Cup Dolomiti di Brenta - Italy 02.04 - 05.04.2020 Madonna di Campiglio, Italien   Zeitgleich mit den ISMF European Championchips 2020 Kategorien: Senior, Espoir, Junior, Cadet Disziplinen: Sprint, Vertical, Individual     Der Alpencup   Die Erztrophy Bischofshofen - Austria 31.01 - 02.02.2020 Kategorien: Master, Senior, Junior, Cadet, Schüler Disziplinen: Vertical, Individual   Der Jennerstier   Berchtesgaden - Deutschland 07.02 - 09.02.2020 DM Individual Kategorien: Master, Senior, Junior, Cadet, Schüler Disziplinen: Vertical, Individual   Die Marmotta Trophy Martelltal - Italy 07.03 - 08.03.2020 Kategorien: Master, Senior, Junior, Cadet Disziplinen: Vertical, Individual   Weitere Rennen Mittag Race Immenstadt, Deutschland 05.01.2020 DM Vertical Kategorien: Master, Senior, Junior, Cadet, Schüler Disziplin: Vertical   Soul of the Mountains 19.01.2020 Mit MALOJA Tegelberg, Deutschland   Winter World Masters Games in Innsbruck - Austria   15.01 - 18.01.2020 Masters (Ü30) Disziplinen: Vertical, Individual   Weitere Renntermine im Alpenraum zu finden unter SKIMO Austria und international zum Beispiel unter US Ski Mountaineering Association.   

Interview mit Toni Lautenbacher

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Ein junger Mann geht neue Wege. Toni Lautenbacher – ein Interview mit einem tollen Sportler auf seinem neuen Weg. „Es gibt nichts emotionaleres als Sport“ sagt Toni Lautenbacher in unserem Abschlussinterview. Über einen wohltuenden neuen Weg nach dem Profisport. Den Einstieg in die Möglichkeit auf unbestimmte Zeit Profisportler werden zu können, schaffte Toni Lautenbacher, der in Benediktbeuern zuhause ist im Alter von 18 Jahren über die Sportförderung der Deutschen Bundeswehr. 2020 liegen 10 Jahre als Berufssoldat und ein buntes Leben als Athlet im Wettkampfskibergsteigen hinter ihm. Im Sommer 2012 nahm er als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Berglauf in Bulgarien teil. Hier liegt sein emotionaler Einstieg in den Profisport. Damals wurde er 16ter im Gesamtfeld. Mit dem Zeitpunkt wurden seine Ausdauerleistung durch erhöhten Trainingsaufwand immer besser und er folge seiner Leidenschaft. Heute bezeichnet er die Erfolge in der Vertikalen ohne Schnee, als einer seiner sportlichen Meilensteine. Nicht lange dauerte es und Toni startete seine Wettkämpfe im Winter mit dem DAV im Team der Skibergsteiger. Toni war mit dem Zeitpunkt ein festes Mitglied der Mannschaft.   Sport ist ein knallhartes Geschäft.   Das merkte der junge Toni schnell. Seit seinen Anfängen ist das sportliche und athletische Niveau im Skibergstiegen stetig gestiegen. „Doch als junger Athlet nimmst du all die Trainingsstrapazen mit scheinbarer Leichtigkeit auf dich.“ Für die Außenwelt sieht es so aus, als wenn du den ganzen Tag nur Sport machen würdest. Bis zur maximalen Leistungsfähigkeit bei einem Wettkampf, weißt eigentlich nur du allein wie weit und manchmal auch, wie einsam der harte Weg im Profisportgeschäft ist. Doch gerade das hat seine Persönlichkeit aus den vielen Jahren Leistungssport geprägt. In den 10 Jahren als Berufssportler sind all seine Wegbegleiter ein fester Bestandteil seiner Erfolge.   Toni ist ein charismatischer, freundlicher junger Mann, der sich durch seine zierliche Erscheinung nicht in den Mittelpunkt spielt. Einige Jahre war er Teamkapitän. Aus gutem Grund. Er wirkt wie ein erfahrener Pool innerhalb der Mannschaft. Gepaart mit vielen, internationalen Wettkampferfahrungen und seiner inneren Ruhe gibt er nun seinen Platz frei und überlässt dem jungen Nachwuchs des Deutschen Alpenverein im Skibergstiegen das Feld.   Diese Entscheidung fällt ihm – sichtlich - nicht leicht. Nicht weil ihm die vielen Trainingsstunden fehlen würden sondern viel mehr, weil: “Es nichts Emotionales gibt als den Wettkampfsport“. Wie nichts Vergleichbares prägt dich Sport in den jungen Jahren deiner persönlichen Entwicklung. „Ich bin jetzt vorbereitet.“ Am Emotionalsten beschreibt Toni seine Rückschläge. Einige Zeit hatte Toni mit seinem Körper zu kämpfen. Irgendwas sträubte sich in ihm und ließ die Vorbereitungen „nicht funktionieren.“ Doch auch betont er, diese Zeiten nicht missen zu wollen.   „Ich kann 10 Jahre nicht in Worte fassen.“   Nur bin ich so dankbar für diese Zeit. Vor allem für meine Platzierungen. Die vielen Länder, die ich bereisen durfte und die kulturelle Erfahrungen, die ich mit dem Team zusammen machen konnte. „Das begleitet mich mein ganzes Leben und macht mich sehr stolz.“   Man trifft so viele Menschen, auf die du als Athlet angewiesen bist und die dich immer ein Stück weit mitprägen. Es sind so viele Menschen, die mir in den 10 Jahren geholfen und mich begleitet haben. Auf diesem Weg danke ich nochmals jedem einzelnen von ihnen für ihre Unterstützung. Ohne die Förderung der Deutschen Bundeswehr, die Physiotherapie Fuchs in Bad Reichenhall und die Trainer wäre es für mich nicht möglich gewesen so weit zu kommen.   Meine Entscheidung dem Profisport den Rücken zu kehren ist im Februar 2020 gefallen, als wir Nachwuchs bekamen. Mit dem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass du im Training und folglich auch im Wettkampf nicht mehr an deine 100% gehst. Du gehst weniger Risiko ein, du trägst eine andere Verantwortung in dir. Ich trage diese gerne. Doch die Skimo Szene wächst und wächst weiter. Das empfinde ich als sehr positiv. Damit steigt folglich auch das sportliche Niveau! Die Jungs da draußen sind unglaublich fit und wenn du nicht 100% dabei bist, bist du nicht international konkurrenzfähig.   Tonis neuer Weg führt ihn in die Ausbildung als Feuerwehrmann in Penzberg. Dort wird er nochmals die Schulbank drücken. Toni hat viele Talente. Er ist gelernter Konditor, ehemaliger Sportsoldat und beginnt nun: „As richtige Lem“, wie es sei Teamkollege“ Anton Palzer nennt. Er stellt sich den neuen Aufgaben. In der familiären Verantwortung und den beruflichen Herausforderungen, dessen Ziele nicht kleiner werden. Aus einem Individualsportler wird er hineinwachsen in den Großbetrieb, zum Werksfeuerwehrmann. Toni bringt dafür alle Voraussetzungen mit.   Auch gegenüber seinen langjährigen Sponsoren:  Scarpa, Maloja , enervit,  ATK bindings, Berggluehen, LEKI  Hier stieß er auf Verständnis und Zustimmung für seine Zukunftspläne.   Für Tonis Zukunft: Die Berge bleiben! Der Sport bleibt! Nichts geht mehr verloren. Nur die Einstellungen der Menschen ändern sich. Toni ist und bleibt ein Naturbursche. „Du musst 100% bei der Sache sein, sonst kannst du sie nicht authentisch vertreten.“ Auch das hat mich der Sport gelehrt: Meine Konzentration 100% zu nutzen und fokussiert zu agieren. Toni stünde für die Sportliche Entwicklung des DAV im Skibergsteigen weiterhin zur Verfügung. Doch innert der nächsten ein bis zwei Jahre, bleibt er zunächst bei seinen neu erklärten Zielen. Er bedankt sich beim Deutschen Alpenverein für all die für ihn geschaffenen Möglichkeiten, dem entgegengebrachten Vertrauen und die Motivation.   Toni wird an diesen Abschnitt seines Lebens immer zurückdenken und gibt uns für die Zukunft mit: „Jeder wird diesen Punkt früher oder später spüren. Dafür kommen immer mehrere Faktoren in deinem Leben zusammen – und dann weißt du`s.“ Sport ist jeden Tag mit Höhen und Tiefen verbunden und alles kann von ein auf den anderen Tag - vorbei sein. „Ich bin sehr stolz mit mir im Reinen zu sein. Teilweise auch selbst noch überrascht, was ich erreicht habe. – Jetzt sind mal die anderen dran.“ So tritt ein toller Sportler und eine Ära der Deutschen Skibergsteiger mit einem Lächeln aus seinem Amt des Berufs-/ und Leistungssportlers zurück und widmet sich den Bergen. In Ruhe.   Danke an Toni Lautenbacher für dieses Interview. Das Interview wurde am 06.05.2020 geführt.     

Neuer Rekord am Watzmann

Toni Palzer schafft Überschreitung in unter drei Stunden

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Der DAV-SKIMO-Athlet Anton "Toni" Palzer setzte am 26. Juni 2020 eine neue Rekordmarke an seinem Hausberg: Die Überschreitung des 2713 Meter hohen Watzmanns in den Berchtesgadener Alpen gelang ihm in nur zwei Stunden und 47 Minuten. Im Durchschnitt benötigen Bergsteiger für die schwere, 2400 Höhenmeter lange Tour, 12 bis 14 Stunden.

Das SkimoTeamGermany 2019/2020

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Stefan Knopf (22) – Der Berchtesgadener Prototyp   Erst 22 Jahre alt, aber schon seit vier Jahren im Nationalteam: Stefan Knopf ist über den Status eines Talents hinaus und hat dieses Jahr Großes vor. „Knepfei“, wie ihn seine Freunde nennen, ist der Prototyp eines Berchtesgadener Burschen. Wer ihn Skifahren sieht hat das Gefühl, dass er mit diesem Sportgerät an den Füßen auf die Welt gekommen ist. Im Bergauf lief er beim Limone Skyrace 2017 der internationalen Konkurrenz davon und landete zur Überraschung aller Experten auf Platz 3. Mittlerweile macht ihm das Klettern so richtig Spaß. „Ich kratze so am 9. Grad rum im Moment“, sagt er, als wäre das in Kombination mit den anderen Leistungen das Normalste der Welt. „Meinem Körper tut’s vor allem gut, dass mein Training mittlerweile so abwechslungsreich ist. Ich mache viel für die Rumpfstabilität und das Krafttraining kommt auch nicht zu kurz. Aber das hilft alles nix, wenn du nicht hin und wieder mobilisierst, oder dich dehnst.“   Ihm funkeln die Augen, wenn das Gespräch auf den großen Klassiker der Szene, die Pierra Menta in Frankreich, fällt. „Ich hab ja die Junioren-Wertung (Anm. zwei anstatt vier Tage) schon mal gewonnen. Aber die richtige Pierra Menta kann noch warten.“ Über die neuen Strukturen beim Deutschen Alpenverein im Bereich Spitzensport und vor allem bei den Skibergsteigen freut er sich ganz besonders. „Da werden jetzt wirklich professionelle Strukturen eingezogen. Und das was die Jungen da geboten bekommen ist schon aller erste Sahne. Schade, dass es das zu meiner Zeit noch nicht so gegeben hat.“ Zu „Knepfeis“ Leistungsexplosion trägt mit Sicherheit auch sein Beruf bei der Landespolizei bei. Die Lehrgänge liegen so, dass er im Winter gut trainieren kann. Der gravierende Unterschied zu seiner Lehrzeit ist allerdings, dass er jetzt deutlich mehr Zeit zum Regenerieren hat. „Die meisten unterschätzen den Faktor Regeneration im Training. Du kannst dich schinden wie eine Ochse, aber wenn du keine Zeit zum Regenerieren hast, oder dir die Zeit nicht nimmst, dann geht gar nix vorwärts.“ Im Weltcupzirkus will er sich momentan noch auf keine Disziplin spezialisieren. Nach einer halben Saison mit Verletztungspech greift Stefan Knopf 2020 hoch motiviert an. Man wird in Zukunft noch so einiges von ihm hören. 

Was ist Skimo?

Ursprung und Disziplinen im Überblick

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SKIMO steht für Skimountainneering. Mit den Ski am Berg unterwegs. Hinauf und Hinunter. Wie der Wanderer im Sommer in den Bergen unterwegs ist, so ist der Skibergsteiger ein Skifahrer, der mit Hilfe von Aufstiegsfellen die Berge im Schnee hinaufgeht und ohne die Aufstiegsfelle den Berg wieder hinuntergleitet. Die Aufstiegsfelle bestehen aus Hartsynthetikfasern und ähneln der Haut eines Seehundes. Von den Tieren stammt das ursprüngliche Fellmaterial.  Eine robuste Naturfaser nimmt fast keine Feuchtigkeit auf und bleibt auch bei großer Kälte weich und geschmeidig.         

SKIMO Wettkampfdisziplinen

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Sprint Ein kurzer, variierender Kurs mit Aufstieg, Abfahrt und einer Tragepassage. Sprint findet im Finalsystem mit Heats mit sechs Personen statt. In allen Kategorien 80 Höhenmetern.    Vertical Ein durchgehender Aufstieg auf Ski. Es sollte keine Tragepassagen enthalten. Kategorien SM / MM | SW / MW / JM | JW / CM / CW | Schüler Höhenmeter je nach Kategorie 600 – 1200m | 500 – 1000m | 400 – 700m   Individual Mit mindestens 3 Aufstiegen und Abfahrten. Der längste Aufstieg sollte nicht 50 Prozent des Gesamtaufstieges überschreiten. Ca. 85 Prozent der Höhenmeter müssen auf Ski bewältigt werden. Die Tragepassage sollte ca. fünf Prozent des Rennens ausmachen. Höchstens zehn Prozent sollten technische Abschnitte sein.   Kategorien SM / MM | SW / MW / JM | JW / CM / CW | Schüler Höhenmeter je nach Kategorie 1100 – 1900m | 1100 – 1600m | 800 – 1200m   Relay Wird bei Weltmeisterschaften (WM) und Europameisterschaften (EM) ausgetragen. WM und EM finden in Wechsel alle zwei Jahre statt.   Weitere Hinweise finden sie hier.   Zu den reinen Aufstiegs- und Abfahrtsleistungen kommen bei den Rennen auch technische Elemente wie Wechsel, Trage- oder Klettersteigpassagen hinzu. Bei einigen hochalpinen Rennen wird im Team angeseilt gefahren. Das Skimo Team Germany übt den Wechsel wie eine eigene Disziplin, damit sich die Handgriffe automatisieren und keine Zeit verloren geht 

Sportliches Regelwerk Skibergsteigen

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Zur Durchführung von Skibergsteigen Wettkämpfen in Deutschland ist ein sportliches Regelwerk welches der DAV zum Start der Skibergsteigen Saison 2019 neu aufgelegt hat notwendig. Darin finden sie alle notwendigen Informationen. Es obliegt dem Sport das Regeln und Vorschriften für nationale Wettkämpfe im Skibergsteigen in einen einheitlichen Standard für die Durchführung und Organisation von Wettkämpfen im Skibergsteigen gewährleistet sind. Dazu gehören dieses sportliche und das organisatorische Regelwerk.   Mit Hinweis auf das internationale Regelwerk der ISMF zum Skimo Weltcup 2020.  

Anti Doping Erklärung für Skibergsteigen Wettkämpfe national

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Zur allgemeinen Teilnahme bei DAV Skibergsteigen Wettkämpfen finden sie hier die Informationen und Dokumente zum Antidopingmanagement im DAV. Im Zuge der Bestrebungen um einen fairen und sauberen Sport nimmt das Thema Antidoping einen zentralen Stellenwert ein. Der DAV steht uneingeschränkt für einen dopingfreien Sport und hat aus diesem Grund einen Kooperationsvertrag mit der NADA geschlossen.  Bei Fragen wenden sie sich bitte an den Ansprechpartner Skibergsteigen und Anti Doping: philipp.abels@alpenverein.de 

Internationales Jugendcamp Skibergsteigen

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Lachende Gesichter, dichtes Programm von morgens bis abends, Spaß und abwechslungsreiches Training fand man am Wochenende von 13. bis 15. Dezember 2019 beim 13. Internationalen SKIMO Jugendcamp, organisiert von SKIMO Austria in bewährter Kooperation mit dem Deutscher Alpenverein e.V. (DAV) und dem Internationalen Verband für Skibergsteigen (ISMF World Cup Ski Mountaineering), vor. Am Freitag, 13.12.2019 trafen sich die motivierten jungen 12 bis 20-jährigen Teilnehmer – von Bulgarien über die Tschechei, Österreich und Deutschland waren die Nationen ganz bunt gemischt - in Obertauern im „Jugendhotel Tauernhof“. Spaß und Sicherheit am Berg standen bei dieser Veranstaltung an oberster Stelle. So starteten die staatlich geprüften Bergführer Hans Prugger und Hermann Gruber mit Unterstützung des Nationalteamathleten Jakob Herrmann am ersten Tag mit einem Techniktraining zum richtigen Gehen und der Spuranlage im freien Gelände sowie ein Training zu den Abfahrten und der Wechseltechnik. Am späten Nachmittag und Abend folgten die ersten Einheiten in der Theorie: eine Schulung zur Lawinenkunde und Notfallausrüstung durch Hermann Gruber (DAV) und eine Einführung in die Materialkunde durch die Experten von Dynafit und Riap-Sport. Das Theorieprogramm wurde am darauffolgenden Tag sofort in der Praxis weiter vertieft. Einer Skitour am Vormittag – aufgeteilt nach Können und Leistung in unterschiedliche Gruppen – folgte am Nachmittag ein umfangreiches praktisches Training mit der Handhabung der Notfallausrüstung. Nach der Übung mit den Verschütteten-Suchgeräten ging’s für die Kids raus aus den Skiern und rein in den Turnsaal, eine Einheit zur Trainingsgestaltung für Kraft und Koordination durch Fitnesstrainer Chris Sams stand weiter am Programm. Aber wer schnell sein will, braucht auch gute Ski! Dazu gab es am Abend noch einen Workshop von Georg Wörter (ÖSV) zum optimalen Präparieren und Wachsen der „Renngeräte“. Am Sonntag stieg dann die Nervosität unter den jungen Teilnehmern, denn es folgte als Abschluss ein kleiner Staffel-Wettbewerb zum Messen untereinander, für so manchen jungen Athleten das erste Rennen seiner Karriere, andere zeigten hier wiederum schon mit recht guten Leistungen auf. Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit dem Jugendcamp, auch ISMF-Beauftrage Zuza Rychlikova, die ebenso alle drei Tage am Camp anwesend war, bestätigte den Erfolg aus internationaler Sicht. Denn so mach zukünftiges Talent konnte herausgefiltert werden und wird sicher bei dem ein oder anderen Rennen in der kommenden Saison am Start zu sehen sein. „Wir haben viel gelernt und gute Freunde kennengelernt. Ich hoffe, ein paar der anderen Teilnehmer im Winter wiederzusehen, denn die drei Tage sind viel zu schnell vergangen“, schwärmt eine Teilnehmerin am Ende des Camps. „Wenn die Kids nach einem langen Tag noch immer nicht aus den Skiern wollen, dann ist das wohl das besten Zeichen, dass es ihnen voll Spaß macht“, so das Feedback der Betreuer und der Eltern, die sich für die gelungene 13. Auflage des Internationalen SKIMO Jugendcamps bedankten.   

Die medizinische Unterstützung des Skimo Team Germany

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Engelbert ("Engei") Fuchs ist Freund, Physiotherpeut und Mannschaftsvertrauter aller Athleten. Mit seinem Zentrum für Gesundheit & Prävention betreut er das SkimoTeamGermany ebenfalls seit vielen Jahren und trägt somit von Beginn an maßgeblich zur Entwicklung von Skimo bei. Engelbert ist oft bei internationalen Wettkämpfen mit dem Team dabei. Manuelle Therapie, Lymphdrainage, klassische Massagetherapie, Elektrotherapie, Kiesiotaping uvm bringt Fuchs Physio & Dignostiks für das SkimoTeamGermany das ganze Jahr hindurch mit ein. - Niemand möchte seinen Physio an harten Wettlkampftagen missen.   www.fuchs-physiotherapie.de 

Skimountaineering-WM: Bronze im Vertical, erfolgreiche Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele!

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Grandiose Leistung des DAV-Nachwuchsteams: Bei der Weltmeisterschaft im schweizerischen Villars-sur-Ollon sicherte sich Antonia Niedermaier Bronze im Vertical! Dank der tollen Teamleistung der Jugend-Mannschaft qualifizierte sich der DAV-Kader mit vier Startplätzen bei den Youth Olympic Games 2020!     

Skimountaineering: Das vorletzte ISMF Weltcup-Wochenende in Disentis, Schweiz

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Die fünfte Station des ISMF Skimountaineering Weltcup führte die Athleten und Athletinnen in die Schweiz, nach Disentis, im Kanton Graubünden. Bei perfekten Wintersportverhältnissen, pünktlich zum Frühlingsanfang wurden am Samstag das Individualrennen sowie am Sonntag das Vertikalrennen ausgetragen. Das SKIMOTeamGermany ist nun heiß auf das gemeinsame Weltcupsaisonfinale 2019 in Italien.     

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