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IFSC Boulderweltcup München 2019

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Am Samstag, den 23. und Sonntag, den 24. Mai 2020 kennt die Boulder-Elite nur ein Ziel: Das Olympiastadion in München. Zwei Tage lang klettern die weltweit besten Boulderinnen und Boulderer um den Weltcupsieg. Auch bei der elften Ausgabe können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie das Publikum auf packende Wettkämpfe unter dem berühmten Zeltdach freuen.

Was ist Bouldern?

Die Sportart als Wettkampf

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Bouldern bedeutet Klettern ohne Seil in Absprunghöhe – also einer Höhe, aus der noch ohne Verletzungsgefahr abgesprungen werden kann. Weichbodenmatten sollen bei einem eventuellen Sturz vor Verletzungen schützen. Das Bouldern ist eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Bei dieser Kletterdisziplin geht es darum, Probleme zu lösen, also Boulder richtig zu lesen. Im Wettkampf müssen komplexe Einzelzüge und komplizierte Bewegungsabläufe in einer vorgegeben Zeit bewältigt werden: Ziel ist es, den Topgriff, also den obersten Griff, mindestens drei Sekunden lang stabil zu halten. Beim Bouldern ist vor allem Maximalkraft gefragt. Diejenigen Kletterinnen und Kletterer, die an der Weltspitze dabei sein wollen, brauchen darüber hinaus ein hohes Maß an Athletik, eine sehr gute Beweglichkeit und ein ausgeprägtes Koordinationsvermögen. Akrobatische Bewegungsabläufe, Sprünge oder ungewöhnliche Körperpositionen gehören mittlerweile zum abgefragten Repertoire bei den Wettkämpfen. Durch seine spektakulären Bewegungen, viel Action in kurzer Zeit sowie dem zuschauerfreundlichen Modus hat das Wettkampfbouldern in den vergangenen Jahren zunehmend an Anziehungskraft gewonnen. Zu dem diesjährigen Boulderweltcup in München, bei dem der deutsche Starter Jan Hojer Bronze gewann, kamen mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher. 

Highlight-Video Boulderweltcup München 2019

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Am 18. und 19. Mai trafen sich die besten Boulderer und Boulderinnen der Welt zum Boulderweltcup München 2019. Hier gibt's die besten Szenen!

Boulderweltcup München 2019

Hojer gewinnt Bronze!

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Eine tobende Menge, starke Athletinnen und Athleten und spannende Boulder waren die exquisiten Zutaten für den Boulderweltcup München. Am Ende gab es aus deutscher Sicht viel Grund zum Jubeln: Jan Hojer holte beim Heimweltcup Bronze! Nach der Qualifikation, in der sich drei Deutsche für die nächste Runde empfehlen konnten, kletterten die besten 20 gegeneinander. Afra Hönig (DAV Landshut), Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main) und Alex Megos (DAV Erlangen) gingen für das deutsche Team an die Griffe (Nachbericht zum Qualifikations-Tag). Der Druck im Halbfinale war wie immer groß: Nur sechs Männer und Frauen gehen aus dieser Runde hervor. Sie haben für die vier Boulder jeweils fünf Minuten Zeit.   Begrüßt wurden die 40 Athletinnen und Athleten von einer frenetisch jubelnden Menge: Der Stopp in München ist immer etwas Besonderes. Tausende Kletterbegeisterte zieht es jedes Jahr zu diesem Event. Auch 2019 bildet hier keine Ausnahme: Mehr als 4000 Menschen kamen auf das Gelände, bereits mittags war der Wettkampf ausverkauft! 

Quali-Tag beim Boulderweltcup München 2019

Hönig, Hojer und Megos im Halbfinale!

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Ein grandioser Auftakt des Deutschen Teams beim heimischen Boulderweltcup: Im Münchner Olympiastadion qualifizierten sich Afra Hönig, Jan Hojer und Alex Megos für das Halbfinale am Sonntag, den 19. Mai. Temperaturen um die 20 Grad und Sonnenschein lockten bereits in der Qualifikation der Herren viele hundert Zuseherinnen und Zuseher in das Münchner Olympiastadion. Rund 120 Herren kämpften dorf zwischen 08.00 und 15.00 Uhr in zwei Gruppen um das Finale der Besten 20.  

Trailer: IFSC Boulder Worldcup 2019 Munich

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Am 18./19. Mai 2019 kommen die besten Boulderer der Welt zu Besuch ins Münchner Olympiastadion und klettern um den Weltcupsieg.

München – Klettertipps & mehr

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Der Boulderweltcup in München ist jedes Jahr ein Highlight in der Weltcupserie. Top-Athleten aus aller Welt, sowie weit über 12.000 Zuschauer werden im Münchner Olympiastadion erwartet. Aber nicht nur für Weltklasse-Athleten ist München ein beliebtes Ziel, auch Freizeit- und Hobbysportler finden hier jede Menge Betätigungsmöglichkeiten. Kletterer können sowohl in der Stadt, als auch im Münchner Umland ein breites Angebot an Kletterhallen und Klettergärten, sowie viele weitere Möglichkeiten zum Sporteln und aktiv Sein nutzen. 

Info München

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Was kann man rund um den Boulderweltcup sonst noch in München unternehmen? Hier gibt es ein paar Tipps zu Sehenswürdigkeiten und für alle, die selbst Hand an Fels oder Kunstwand anlegen wollen.  München ist nicht nur wegen des Oktoberfestes eine der beliebtesten touristischen Destinationen Deutschlands. Die Bayernmetropole wartet mit zahlreichen touristischen Attraktionen auf und punktet vor allem auch durch ihre Nähe zu den Alpen und den bayerischen Seen.  Alle Informationen über die Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten der Stadt (und dies in mehreren Sprachen) finden sich hier. Wer ein paar Tage Zeit mitbringt und sich in München und Umgebung ein touristisches Rahmenprogramm zusammenstellen will, kann sich hier seine Wunschziele herauspicken. 

Olympiastadion München

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Die Wettkampflocation ist weltmeisterlich: Im Olympiapark ging es nicht nur 1972 um olympische Medaillen, sondern seitdem auch bei zahllosen hochrangigen Sportevents um Ruhm und Titel. Der Boulderweltcup findet damit auf geschichtsträchtigem Boden st Es ist nicht nur eine der größten sondern auch eine der geschichtsträchtigsten Sportarenen in Deutschland, unter deren eindrucksvollem Vordach der Boulderweltcup stattfinden wird. War das Olympiastadion lange Jahre die Pilgerstätte für Fußballfans aus München und der ganzen Welt, so wird das Stadion heute hauptsächlich für große Events, Konzerte oder Sportveranstaltungen genutzt. 

Regeln und Modus Bouldern

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Bouldern bedeutet Klettern in Absprunghöhe ohne Seil (bis ca. 4m Höhe), wobei Weichbodenmatten die Stürze abfangen. Bouldern verlangt häufig akrobatische und spektakuläre Bewegungsabläufe. Im Wettkampf versuchen die Athleten, verschiedene vorgegebene Boulder (sogenannte Probleme) von den markierten Startgriffen und –tritten bis zum letzten, ebenfalls markierten Topgriff zu durchsteigen. Der Topgriff muss dabei mit beiden Händen drei Sekunden gehalten werden.  Etwa in der Mitte des Boulders befindet sich die sogenannte Zonenwertung, ein ebenfalls markierter Griff. Ziel des Kletterers ist es nun, in möglichst wenigen Versuchen den Boulder zu durchsteigen.  

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