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"Ur-Hölle" goes Museum

23.02.2017, 13:54 Uhr

Die Höllentalangerhütte im Alpinen Museum

 

Im Jahr 1894 weihte die Sektion München den ersten Bau der Höllentalangerhütte an der Zugspitze feierlich ein. Gut 110 Jahre später baute sie ein Zimmererteam ab und flog sie ins Tal.

 

 

 

 

 

Seit Herbst 2016 schmückt sie den Garten des Alpinen Museums.

 

Dort vermittelt sie den Besucherinnen und Besuchern, welche Funktion die frühen alpinen Schutzhütten hatten, wie sie aussahen und wie sie ausgestattet waren.

 

In der Höllentalangerhütte befinden sich

 

  • eine „Hüttenbibliothek“ mit Dokumentationen zu ihrer Geschichte
  • Hörstationen mit nachgestellten Dialogen des damaligen Wirtes, des Personals und der Besitzer der Hütte
  • sowie Erzählungen von Hüttenbesuchern

 

Für die Neuaufstellung der Höllentalangerhütte recherchierte eine Museumsmitarbeiterin die Biografien des Pächters, der Wirtschafterin und des Bauherrn.

 

Die Dokumente geben einen Einblick in sehr unterschiedliche Lebensverhältnisse und gegenseitige Abhängigkeiten.

 

Die Höllentalangerhütte ist dienstags bis sonntags von 10-18 Uhr im Garten des Alpinen Museums auf der Praterinsel zugänglich.

 

Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München

 

Die ursprüngliche Höllentalangerhütte kurz vor dem Abbau im Höllental im Jahr 2013.

 

 

 

 

 

Um die "Hölle" später wieder originalgetreu aufbauen zu können, musste vor dem Abbau jeder einzelne Balken und jedes Bauteil nummeriert werden.

 

Die „Hölle“ wird 2015 im Stück für Stück vor dem Alpinen Museum abgeladen.

 

Richtfest der Höllentalangerhütte im Juni 2016. Den Richtspruch verlas der Zimmerer Vinzenz Bachmann.

 

Die wiederaufgebaute Höllentalangerhütte ist dienstags bis sonntags, von 10-18 Uhr im Garten des Alpinen Museums auf der Praterinsel in München zugänglich.