Umweltgütesiegel

Umweltgütesiegel der Alpenvereine. Foto: DAV-Archiv

Der Schutz und das Bewahren von Natur und Umwelt sind zentrale Anliegen des DAV. Der umweltgerechte und energieeffiziente Betrieb der Alpenvereinshütten ist daher besonders wichtig. Ein Anreiz, der Sektionen und Hüttenpächter*innen stärker motiviert, ist die Verleihung des verbandsinternen Umweltgütesiegels.

Was steckt hinter dem Gütesiegel der Alpenvereine?

Die Alpenvereine AVS (Alpenverein Südtirol), DAV (Deutscher Alpenverein) und ÖAV (Österreichischer Alpenverein) wollen einen Beitrag zu Schutz und Bewahrung von Natur und Umwelt leisten. Neue Hütten bauen die Alpenvereine deshalb grundsätzlich nicht; die bestehenden Hütten werden konsequent ökologisch zu Inselsystemen weiterentwickelt, die ihre Umgebung nicht belasten.

Besonders vorbildliche Alpenvereinshütten werden mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet – und das schon seit mehr als 20 Jahren! 

Hierfür müssen einige Kriterien im Bereich Energieeffizienz und -versorgung, Abwasserklärung, Abfallvermeidung und -entsorgung erfüllt werden. Nach Erhalt des Siegels wird die Hütte alle fünf Jahre überprüft.

Gemeinsamer Erfolg – Sektionsvorstand und Hüttenwirt. Foto: DAV-Archiv

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Sektionen als Eigentümer der Hütten sind für die Errichtung einer entsprechenden Ver- und Entsorgungsinfrastruktur zuständig. Die Hüttenwirtsleute sind für die bestmögliche Nutzung und Wartung der Umweltanlagen – aber auch für eine Betriebsführung (z. B. Schulung des Personals) verantwortlich, die den Kriterien entspricht.