dav-logo-freigestellt 120x57

Faszination Bergwandern

Wandern – eine erlebnisreiche und gesunde Aktivität

 

  • Fast alle DAV-Mitglieder gehen mehrmals im Jahr zum Wandern.
     
  • Bei jährlich etwa 12.000 Wanderangeboten in den Sektionen ist für jeden Geschmack eine Tour dabei.
     
  • Gleichgesinnte Wanderinnen und Wanderer bei Gemeinschaftstouren und Führungen trifft man schnell.
     
  • Rund 1.700 lizenzierte DAV-Wanderleiterinnen und -Wanderleiter heißen Sie willkommen.
     
  • In der Ausbildung Sicherheit durch Wetter-, Orientierungskenntnisse und anderes mehr erlangen.
     
  • Im Training die Kondition und Trittsicherheit steigern.
     
  • Die DAV Bergwander Card: Ausweis und Tourenplanungsinstrument
 

Infrastruktur

Bergwandererinnen und Bergwanderer sind auf den 324 öffentlich zugänglichen Schutzhütten des DAV und zahlreiochen weiteren Alpenvereinshütten alpiner Vereine gern gesehene Gäste. 

 

Ob Tages- oder Mehrtagestour: Wer in den Bergen wandert, findet mit den zahlöriechen Alpenvereinshütten nicht nur einen entspannten Erholungsraum für eine warme Mahlzeit, sondern auch Schlafgelegenheiten - fernab von Lärm und Stress.

Informationen zu allen Hütten des DAV, ÖAV und AVS und ihren Öffnungszeiten inklusive Übersichtskarte finden Sie in der Hüttensuche.

 

 

Naturverträglich unterwegs

Der Reiz des Bergsports wird in großem Maße durch das Naturerlebnis geprägt. Tourenaktivitäten im Gebirge haben in den letzten Jahren alpenweit stark zugenommen.

Zum Schutz der Natur sollten Wanderinnen und Wanderer auf den markierten Wegen bleiben - vor allem, wenn es sich um ein Wald- und Moorgebiet handelt.

Wanderer abseits von Wegen oder außerhalb der üblich frequentierten Tageszeiten können unter Wildtieren erhebliche Unruhe verursachen.

 

Wandern nicht gleich wandern

  • Wandern im Flachland und in den Mittelgebirgen auf einfachen Straßen und breiten Wegen. Kultur, Land und Leute stehen mehr im Mittelpunkt als sportliche Ambitionen.
     
  • Bergwandern im Voralpenland, in mittleren Höhen und im Hochgebirge. Trittsicherheit und Kondition sind Voraussetzung, ebenso alpine Erfahrung. Ziele sind einfache bis schwere Bergwege
     
  • Alpines Weitwandern auf durchgehenden Wanderwegen (Höhenwegen)  mit bis zu 20 Tagesetappen und Übernachtungen auf Alpenvereinshütten (z.B. Via Alpina)
     
  • Fernwandern auf den Europäischen Fernwanderwegen (spezielle Markierungen)
     
  • Trekking in wenig erschlossenen Gebirgsregionen (z.B. Anden, Himalaya) mit Übernachtung in Lodges der Einheimischen oder in Zelten. Gepäcktransport und Versorgung der Trekkinggruppe werden von Begleitpersonen organsisiert..
 

Sicherheit beim Bergwandern

Das Risiko beim Wandern ist zwar insgesamt gering, dennoch sollte man einige Punkte zur Unfallvorbeugung beachten:

  • nur in gesundem und trainiertem Zustand aufbrechen
  • Herz-/Kreislaufschwächen sind ernstzunehmende subjektive Gefahrenquellen. Bei Wanderungen ausgeruht und gut verpflegt starten und ggf. im Vorfeld Sportmediziner aufsuchen
  • passende Ausrüstung mitnehmen
  • genügend Essen und Trinken mitführen
  • Karte, Führer einstecken
  • gründliche Tourenplanung (angepasst an Verhältnisse, Gelände, Mensch) schützt vor unliebsamen Überraschungen. Die Bergwandercard des DAV hilft dabei, die passende Tour auszuwählen.
  • Notfallausrüstung: Handy (Notruf 112), Rettungsdecke, Erste Hilfe, Biwaksack
  • Tourenziel zu Hause bekannt geben, Änderungen rückmelden
  • unter der Leistungsgrenze bleiben
 
 

Zweckmäßige Ausrüstung ist wichtig!

Bergwandern

Mehr erfahren

Neben den äußeren Bedingungen und der eigenen Erfahrung ist die richtige Wanderausrüstung entscheidend für die Sicherheit und den Spaß am Berg.

Allein oder in der Gruppe, auf bequemen Almwegen oder als anspruchsvolle Gipfeltour, im Mittelgebirge oder in den Alpen: Bergwandern ist vielseitig, man kann fast überall starten und die Tour nach dem eigenen Können auswählen. Die Wanderungen führen über befestigte Kies- und Schotterstraßen, markierte Wege, Pfade und Steige, aber auch hin und wieder durch wegloses Gelände. Exponierte Passagen verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Neben den äußeren Bedingungen und der eigenen Erfahrung ist die richtige Wanderausrüstung entscheidend für die Sicherheit und den Spaß am Berg. 

Naturverträglich unterwegs

Bergsteigen und Wandern

Mehr erfahren

Der Reiz des Bergsports wird in großem Maße durch das Naturerlebnis geprägt. Wir geben Tipps, wie Sie beim Wandern und Bergsteigen Rücksicht auf Natur und Umwelt nehmen.

Wege benutzen Benutzen Sie bitte die markierten Weg - vor allem, wenn es sich um ein Wald- und Moorgebiet handelt. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch im Sinne einer wohldurchdachten Lenkung durch ökologisch sensible Flächen.   Abkürzer vermeiden Kleine Abkürzer oder Abschneider an Wegkehren haben manchmal große Auswirkungen: Je nach geologischem Untergrund und Hangneigung kann sich aus einer harmlosen Verletzung der Grasnarbe eine Erosionsrinne und schließlich eine großflächige Bodenzerstörung entwickeln. Dies kann örtlich zur Bedrohung von Wanderwegen oder gar zu deren Zerstörung führen.   Abseits der Wege - nur ausnahmsweise Wenn schon mal ein Abstecher abseits der Wege und üblichen Routen gewagt wird, dann bitte nur außerhalb von Schutzgebieten und oberhalb der Baumgrenze. Wanderer abseits von Wegen oder außerhalb der üblich frequentierten Tageszeiten können unter Wildtieren erhebliche Unruhe verursachen. Das trifft vor allem im Herbst und in den leider immer häufigeren schneearmen Wintermonaten zu.   Müll wieder mitnehmen Keinen Müll zu hinterlassen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Nehmen Sie bitte auch kompostierbare Speisereste wieder mit ins Tal, denn unter den im Gebirge herrschenden Bedingungen geht der biologische Abbau viel, viel langsamer voran!   Pflanzen schonen Pflanzen sollte man besser fotografieren anstatt sie zu pflücken. Das ist nicht nur ein Beitrag zum Artenschutz! Auch der nächste Wanderer kann sich dann noch an der Blumenpracht erfreuen.         Nur zu Fuß auf die Hütte Hüttenversorgungswege werden von einem sportlichen und umweltbewussten Wanderer weder mit dem eigenen Pkw noch mit dem Taxi befahren.   Gegenseitige Rücksicht Sollten Sie Ihre Wanderung mit dem Fahrrad kombinieren, dann beachten Sie, dass Fußgänger immer Vorfahrt haben. Meiden Sie schmale Wege zu "Stoßzeiten" wie Feiertage und Wochenende.   Vorsicht auf Almweiden Das Durchqueren einer Almweide mit einem Hund kann die Kühe sehr beunruhigen. Vorsicht ist vor allem bei Muttertierhaltung geboten! Die Rinder reagieren auf einen Hund aggressiv. Ein offengelassenes Weidegatter ärgert nicht nur den Almbauern, sondern kann auch die Weidetiere in ernste Gefahr bringen. Nach dem Durchqueren einer Alm deshalb bitte nicht vergessen, das Weidegatter wieder zu schließen.   Betretungsrecht In den Alpen gilt in aller Regel ein Betretungsrecht der freien Landschaft. Das heißt, dass "zum Zwecke der Erholung das Betreten der Flur jedermann auf eigene Gefahr gestattet ist". Das Betretungsrecht kann mit einem Wegegebot in Schutzgebieten eingeschränkt werden, z.B. in Nationalparks, Naturschutzgebieten oder Wildschutzgebieten, Ruhegebieten (Österreich) und Wald-Wild-Schongebieten (Schweiz). Zum Campieren und Biwakieren in den Bergen existieren spezielle Regelungen (siehe Downloads).   Nicht in Wiesen und Feldern Wiesen und Felder dürfen in der Nutzzeit nur auf Wegen betreten werden.   Hunde an die Leine In den meisten Schutzgebieten müssen Hunde an der Leine geführt werden. 

Orientierung auf Bergwegen

Mehr erfahren

Detaillierte Erläuterungen zum Wegekonzept der Alpenvereine, zur Markierung und Gehzeitberechnung erleichtern die Tourenplanung.

Für die Orientierung der Wanderer auf den Bergwegen hat der DAV mit dem OeAV gemeinsam das AV-Bergwegekonzept entwickelt.    Wie bei der Skipisteneinteilung werden für die Schwierigkeitsklassifizierung von Wegen die Farben blau für einfach, rot für mittelschwer und schwarz für schwierig verwendet. Diese Farben finden Sie als Punkt auf den neuen gelben Wegweisern im Gebirge. Am unteren Rand des gelben Wegweisers steht immer der Name des Wegehalters, häufig einer DAV-Sektion.    Die Zwischenmarkierungen auf Bäumen, Felsen usw. sind in der Regel rot-weiß-rot, unabhängig von der Schwierigkeit des Bergweges. 

Der Planzeiger

nützliches Hilfsmittel beim Kartenlesen

Mehr erfahren

Der AV-Planzeiger dient als Hilfsmittel bei verschiedenen Orientierungsaufgaben mit Topographischen Karten, insbesondere in den Maßstäben 1 : 25.000 und 1 : 50.000, sowohl im Gelände, als auch bei der Tourenvorbereitung. Er ist auf ein transparentes Kunst

Neben verschiedenen Maßstabsleisten zur einfachen Ermittlung der Entfernung ist auch ein Neigungsmaßstab zur Bestimmung der Hangneigung aus der Karte vorhanden (Einheit: Grad). Durch den Vergleich der Skalenabstände mit dem Abstand zweier benachbarter Höhenlinien läßt sich die Hangneigung zwischen 10° und 60° ermitteln (bei Höhenlinien-Äquidistanz 20 Meter). Dies ist vor allem bei der Beurteilung der Lawinengefahr eine wichtige Information.   Zur genauen Ortsangabe mit Koordinaten (z.B. UTM) in Topographischen Karten stehen dem Benutzer zwei unterschiedliche „Planzeiger-Felder“ zur Verfügung. Auch mit GPS gemessene Punkte lassen sich mit der neuen Ausgabe des AV- Planzeigers leicht in die Karte übertragen.   Mit dem Kartenwinkelmesser (360°) lassen sich Richtungswinkel, die z. B. per Kompass ermittelt wurden, durch die im Kreismittelpunkt angebrachte Peilschnur in topographische Karten übertragen. Ebenso lassen sich auch Richtungen aus der Karte für die Einstellung am Kompass herauslesen. Das Ablesen des Winkels erfolgt mit Hilfe des dünnen Nylonfaden (Peilschnur) auf ein Grad genau. Gegenüber dem herkömmlichen Verfahren, die Richtungswinkel nur mit Kompass zu übertragen oder abzulesen, bietet der AV-Planzeiger mit der größeren Gradskala höhere Genauigkeit und bessere Übersicht.   Die Länge der Anlegekante eines gängigen Marschkompass liegt bei ca. 10 cm. Die Peilschnur des AV-Planzeigers ist ca. 60 cm lang. So lassen sich Gipfelbestimmungen und Peilvorgänge auch über größere Entfernungen im Kartenblatt problemlos durchführen.   Der AV-Planzeiger mit ausführlicher Gebrauchsanweisung ist beim DAV-Shop zum Mitgliederpreis von 3,90,-€ erhältlich (Nichtmitgliederpreis: 6,00,-€).