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Trocken und viel Sonnenschein - so war der Winter

24.02.2017, 09:49 Uhr

Der Winter 2016/17 war außergewöhnlich trocken, sonnenscheinreich und fiel in Deutschland etwas zu mild aus - so lautet die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes nach ersten Auswertungen der Daten von 2000 Messstationen.


Der Winter 2016/17 war im Dezember und Januar geprägt von Hochdruckgebieten mit trocken-kalter Luft. Dabei war es deutschlandweit in Bayern mit durchschnittlich -0,7 °C am kältesten. Im Januar herrschte besonders im Süden Bayerns teilweise strenger Frost, viele Seen und Flüsse froren zu. Am kältesteten war es in Reit im Winkl: Dort wurden am 7.1. -26,3 °C gemessen. Nur wenige Tiefdruckgebiete brachten in den ersten Wintermonaten Niederschläge. Mit 115 Litern pro Quadratmeter fielen nur 64 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags von 181 l/m². Ab Mitte Februar geriet Deutschland dann in eine kräftige westliche Strömung, die feuchtere und mildere Luft mitführte. Besonders im Süden kletterte das Thermometer auf frühlingshafte Temperaturen - teilweise sogar auf über 20 Grad. In Rosenheim und Simbach am Inn wurden am 23. Februar frühsommerliche 21,5 °C gemessen. Insgesamt betrachtet lag der vergangene Winter mit 0,9 Grad um 0,7 Grad über der international gültigen Referenzperiode (1961-1990) - er war also etwas zu mild.

 

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