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Leistungsdiagnostik im Sportklettern

16.12.2019, 09:00 Uhr

Zusammen mit dem DAV hat die Universität Augsburg, unterstützt durch das Bundesinstitiut für Sportwissenschaften (BISp), eine wissenschaftsbasierte Leistungsdiagnostik entwickelt (Video)

Das Sportklettern wird bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio als eine von fünf neuen Disziplinen zum Programm gehören. Die Medaillenentscheidung wird dabei im neu geschaffenen „Olympic Combined“-Wettkampf getroffen, der die drei Disziplinen „Lead“, „Speed“ und „Bouldern“ kombiniert.

 

 

 

 

Daraus ergeben sich große Herausforderungen für die Sportkletterinnen und Sportkletterer, die sich bisher zumeist auf eine der drei Disziplinen spezialisiert haben.

 

Um bei den Olympischen Spielen konkurrenzfähig zu sein, ist es daher zwingend erforderlich ein wissenschaftlich fundiertes Training zu fördern.

 

Das Ziel des Projekts bestand deshalb darin, eine Testbatterie zu entwickeln, die der wissenschaftlich fundierten Strukturierung der Kletterleistung dient, aber auch zur trainingspraktischen Leistungsdiagnostik eingesetzt werden kann.

 

Dadurch sollen Stärken und Schwächen der Spitzenathletinnen und Spitzenathleten identifiziert und Trainingsmaßnahmen abgeleitet werden.

 

Projektleitung: PD Dr. Claudia Augste (Universität Augsburg)

 

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) hat unter anderem die Aufgabe, Forschungsbedarf zu ermitteln und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Spitzensports zu initiieren, zu fördern und zu koordinieren, die Forschungsergebnisse auszuwerten und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Sportpraxis in Zusammenarbeit mit dem Spitzensport zielgruppenorientiert vorzunehmen.

 

Weitere Informationen zu den Aufgaben des BISp finden Sie hier.