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Finals 2021: DM Speed und Bouldern im Replay

08.06.2021, 14:45 Uhr

Am vergangenen Wochenende, am 5. und 6. Juni 2021 fanden die Deutschen Meisterschaften im Speed und Bouldern bei den Finals 2021 statt. Die Veranstaltungen wurden im Rahmen der Ruhr Games abgehalten - als Austragungsort diente das Vonovia Ruhrstadion in Bochum. ARD und ZDF übertrugen die Wettkämpfe zum Teil im linearen Programm und per Livestream. Hier geht es zu den Replays.


Das Vonovia Ruhrstadion ist normalerweise die Heimat des VfL Bochum. Doch am 5. und 6. Juni diente die Sportstätte als Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften im Speed und Bouldern – also für die besten Kletter*innen Deutschlands. Leider waren die Ränge nur mit sehr wenig Publikum gefüllt, die hohen Hygiene-Schutzauflagen erlaubten nur sehr eingeschränkte Präsenz vor Ort. 

 

Dass trotzdem alle Sportinteressierten auf ihre Kosten kommen konnten, dafür sorgten ARD und ZDF, die die Wettkämpfe übertrugen. Hier gibt es die Replays zu den Übertragungen: 

 

 

Deutsche Meisterschaft Bouldern 2021: Flohé und Hönig gewinnen in Bochum

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Die Deutsche Meisterschaft im Bouldern ist soeben zu Ende gegangen: Die neuen Champions heißen Afra Hönig (DAV Landshut) und Yannick Flohé (DAV Aachen). Hier geht es zu den Live-Ergebnissen Ergebnisse der DM Speed 2021  

Deutsche Meisterschaft Speed 2021: Ritter und Bader gewinnen

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Erstmals wurde eine Deutsche Meisterschaft Speed im Fernsehen übertragen. Die Athlet*innen zeigten sich in Bestform und lieferten packende Duelle. Am Ende stand Franziska Ritter (DAV Wuppertal) zum dritten Mal in Folge auf dem obersten Podiumsplatz – mit einem neuen Speed-Rekord in der Tasche. Bei den Herren setzte sich Linus Bader (DAV Augsburg) durch. Die komplette Meisterschaft gibt es hier als Liveticker zum Nachlesen.   Hier geht es zur Ergebnisliste  

Lexikon des Wettkampfkletterns

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Klettern ist eine Welt für sich. Von A wie Affenindex bis Z wie Zone ergibt sich ein ganzes Lexikon aus Equipment, Positionen und Schrittfolgen, die im Klettersport ganz bestimmte Bezeichnungen haben. Wir führen euch einmal durch's ABC des Kletterns und erklären euch, was die Begriffe bedeuten.  Schnellnavigation: A - B - C - D - E - F - G - H - I - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - Z 

Was ist Speed-Klettern?

Die Sportart als Wettkampf

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Wie es der Name sagt: beim Speed geht es um Schnelligkeit. Also darum, eine weltweit genormte Route, bei der die Länge und Neigung der Wand sowie die Größe, Form und Position der Griffe und Tritte immer identisch sind, schnellstmöglich nach oben zu klettern. Gesichert wird beim Speed mit Seilsicherung von oben, also im Toprope. Die Athletinnen und Athleten müssen am Ende der Route auf einen Buzzer schlagen, dann wird die Zeit gestoppt. Die Speedtour ist bei Wettkämpfen 15 Meter hoch, hängt fünf Grad über und befindet sich im siebten UIAA Schwierigkeitsgrad. Da es sich immer um die gleiche Griffabfolge handelt, können sich die Kletterinnen und Kletterer optimal vorbereiten. Sie prägen sich bei unzähligen Gos den Bewegungsablauf so ein, dass sie ihn verinnerlicht haben und genau wissen, welchen Griff sie wie nehmen beziehungsweise wohin sie ihren Fuß setzen müssen. Beim Speedklettern ist neben einer hohen Schnell- und Maximalkraft deshalb auch eine große Greif- und Trittpräzision notwendig. Außerdem sind im Wettkampf, der über mehrere Runden geht, bei höchster Geschwindigkeit Schnellkraftausdauer und Nervenstärke erforderlich. 

Was ist Bouldern?

Die Sportart als Wettkampf

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Bouldern bedeutet Klettern ohne Seil in Absprunghöhe – also einer Höhe, aus der noch ohne Verletzungsgefahr abgesprungen werden kann. Weichbodenmatten sollen bei einem eventuellen Sturz vor Verletzungen schützen. Das Bouldern ist eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Bei dieser Kletterdisziplin geht es darum, Probleme zu lösen, also Boulder richtig zu lesen. Im Wettkampf müssen komplexe Einzelzüge und komplizierte Bewegungsabläufe in einer vorgegeben Zeit bewältigt werden: Ziel ist es, den Topgriff, also den obersten Griff, mindestens drei Sekunden lang stabil zu halten. Beim Bouldern ist vor allem Maximalkraft gefragt. Diejenigen Kletterinnen und Kletterer, die an der Weltspitze dabei sein wollen, brauchen darüber hinaus ein hohes Maß an Athletik, eine sehr gute Beweglichkeit und ein ausgeprägtes Koordinationsvermögen. Akrobatische Bewegungsabläufe, Sprünge oder ungewöhnliche Körperpositionen gehören mittlerweile zum abgefragten Repertoire bei den Wettkämpfen. Durch seine spektakulären Bewegungen, viel Action in kurzer Zeit sowie dem zuschauerfreundlichen Modus hat das Wettkampfbouldern in den vergangenen Jahren zunehmend an Anziehungskraft gewonnen. Zu dem diesjährigen Boulderweltcup in München, bei dem der deutsche Starter Jan Hojer Bronze gewann, kamen mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher.