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Platz 9 für Alma Bestvater beim Boulderweltcup in Tokio

07.05.2017, 08:52 Uhr

Beim vierten Boulderweltcup der Saison am zukünftigen Olympiastandort Tokio erzielte Alma Bestvater (DAV Weimar) ihren bisher besten Boulderweltcup-Erfolg. Platz neun ist zudem das beste Ergebnis für das Deutsche Team bei diesem Wettkampf. Aber auch das Teamergebnis des DAV kann sich sehen lassen: von fünf teilnehmenden Athleten schafften es vier bis ins Halbfinale. 

 

Gutes Teamergebnis für den DAV

Trotz der hohen Temperaturen und einer extrem starken Konkurrenz legte das deutsche Team in Tokio eine sehr gute Leistung an den Tag. Allen voran Alma Bestvater von der DAV Sektion Weimar. Nachdem sie den dritten Boulderweltcup in Nanjing krankheitsbedingt aussetzen musste, zeigte sie sich in Japan wieder in Topform. Die Wettkampfpause schien ihr sogar gut getan zu haben, denn mit Platz neun erzielte sie ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Teamkollegin Lilli Kiesgen (DAV Darmstadt-Starkenburg) konnte sich mit Rang zwölf ebenfalls sehr gut platzieren. Monika Retschy (DAV München-Oberland) gelangen alle Qualifikationsboulder ohne große Probleme, aber im Halbfinale erreichte sie leider keinen Top und landete auf Platz 18.

Bei den Herren rutschte David Firnenburg (DAV Rheinland-Köln) nach der Qualifikation gerade noch so auf Platz 20 ins Halbfinale. Hier konnte er sich aber nicht weiter verbessern und es blieb am Ende bei dieser Platzierung. Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main) verpasste den Einzug ins Halbfinale mit Platz 37, während Moritz Hans (DAV Schwaben) erneut krankheitsbedingt aussetzen musste.

 

Alexei Rubtsov (RUS) und Janja Garnbret (SLO) holen Gold

Der vierte Boulderweltcup in der japanischen Hauptstadt hielt einige Überraschungen bereit. Jongwon Chon (KOR) zum Beispiel, regelmäßiger Finalist und Goldmedaillen-Gewinner vom 2. Boulderweltcup in Nanjing, verpasste das Finale und kam nur auf Rang sieben. Oder Shauna Coxsey (GBR), Boulderweltcuo-Gesamtsiegerin 2016, hatte in dieser Saison mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille noch kein Podium ausgelassen. In Tokio musste sie sich mit Platz vier begnügen.

Den ersten Platz bei den Damen konnte sich die Slowenin Janja Garnbert erkämpfen. Für sie ist es der zweite Boulderweltcup-Sieg der Saison, damit hält sie die Führungsposition im Gesamtranking. Bei den Herren hielt Alexei Rubtsov aus Russland zum ersten Mal in dieser Boulderweltcup-Saison die Goldmedaille in den Händen. Nach vier Boulderweltcups mit vier verschiedenen Siegern bleibt es bei den Herren im Gesamtranking weiter spannend.

 

Ergebnisse 4. Boulderweltcup Tokio

DAMEN:

  1. Janja Garnbret (SLO)
  2. Akiyo Noguchi (JPN)
  3. Miho Nonaka (JPN)

9. Alma Bestvater (DAV Weimar)
12. Lilli Kiesgen (DAV Darmstadt-Starkenburg)
18. Monika Retschy (DAV München-Oberland)

HERREN:

  1. Alexei Rubtsov (RUS)
  2. Tomoa Narasaki (JPN)
  3. Keita Watabe (JPN)

20. David Firnenburg (DAV Rheinland-Köln)
37. Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main)