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Was zum Geier...?

29.05.2019, 13:26 Uhr

Bartgeier, Gänsegeier...eher selten bekommt man sie zu Gesicht. Das soll sich in Bayern und in den Alpen bald ändern. Aber wie stehen denn die Bayern, Alpenbewohner oder Alpenbesucher zu den großen Vögeln? Der LBV startet eine Umfrage.

Weltweit nehmen Geierbestände in vielen Regionen dramatisch ab. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) möchte den Schutz der europäischen Geier aktiv unterstützen und verbessern.

Es ist also davon auszugehen, dass in Zukunft noch häufiger als bisher Geier über dem Freistaat kreisen werden. Als Teil einer Machbarkeitsstudie hat der LBV nun eine Online-Umfrage gestartet: Wieviel ist eigentlich über Geier bekannt in Deutschland? Gibt es Vorbehalte gegnüber dem Geier und seiner Rückkehr in Bayern?


 

 

Geier in Bayern: die Umfrage

Zur Umfrage

(Dauer: 5 Minuten)

 

Der Bartgeier

Größter Greifvogel Europas

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Lange Zeit hatte der Bartgeier ein Imageproblem: Früher war er als Lämmerfresser oder gar Kinderräuber verschrien. Dabei frisst er ausschließlich eines: Aas.

Bartgeier in den Alpen: 750 Helfer unterstützen Zählung

Internationale Bartgeierbeobachtungstage

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Mitte Oktober 2017 fanden die 12. Internationalen Bartgeierzähltage statt. 750 Freiwillige im ganzen Alpenraum machten sich auf, um an 500 Standorten möglichst viele der seltenen Bartgeier zu sichten. Das Resultat konnte sich sehen lassen: 540 Bartgeierbeobachtungen wurden der Stiftung Pro Bartgeier gemeldet. Die Initiatoren des Projekts können nun daraus wichtige Erkenntnisse für die Bestandsentwicklung ziehen. Man geht davon aus, dass inzwischen wieder rund 250 der riesigen Vögel in den Alpen leben. Bartgeier waren im Alpenraum bis vor wenigen Jahrzehnten ausgerottet.