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Neue Wanderausstellung: gerade wild. Alpenflüsse

14.06.2019, 12:00 Uhr

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Sie prägen das Bild der Alpen wie die Berge: Der Tagliamento in Italien, die Isel in Osttirol oder die Obere Isar sind wilde Schönheiten und haben ihren urwüchsigen Charakter bewahrt. Allerdings gibt es solche Alpenflüsse nur noch selten im Alpenraum und die übrig gebliebenen sind heute vielfach bedroht. Wie sollen wir mit den Alpenflüssen künftig umgehen? Dieser Frage geht die Wanderausstellung „gerade wild. Alpenflüsse“ des DAV nach.

 

Wertvolle Naturlandschaft in Gefahr

Alpenflüsse sind seit jeher artenreiche Lebensräume. Gespeist durch Regen- und Gletscherwasser winden sie sich durch verschiedenste Gesteinsschichten und schaffen einzigartige Landschaften. Für den Menschen sind die Flüsse und ihre Auen in vielfältiger Hinsicht sehr wertvoll – sei es zum Ackerbau, zur Erholung oder zur Energiegewinnung. Ohne Folgen bleibt dies nicht: Verbauungen, Begradigungen, Staudämme und Wehre, aber auch die intensive Nutzung der Auen haben das natürliche Gleichgewicht an und in den Flüssen in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem gibt es immer wieder Pläne für neue Wasserkraftanlagen und Pumpspeicher. „Wir müssen die letzten noch frei fließenden Alpenflüsse unbedingt vor technischer Verbauung schützen“, forderte daher DAV-Vizepräsidentin Melanie Grimm.

 

Die Ausstellung ist Teil eines Verbundprojektes

Mit der der Ausstellung möchte der DAV auf die Einzigartigkeit und die aktuelle Bedrohung der Alpenflüsse aufmerksam machen. „Wir brauchen dringend weitere Renaturierungen an den Alpenflüssen“, sagte Melanie Grimm. „Sie sind für den Erhalt seltener Arten wie den Flussregenpfeifer oder die Deutsche Tamariske ebenso notwendig wie für den Hochwasserschutz und eine attraktive Landschaft. Es gibt bereits gute Beispiele dafür.“

 

Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“, an dem 18 Projektpartner aus Naturschutz, Verwaltung, Wirtschaft und dem Sozialbereich beteiligt sind. Gemeinsames Ziel ist der Erhalt und die Wiederherstellung artenreicher Lebensräume an Isar, Loisach, Ammer, Lech und Wertach. Die Ausstellung wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

 

VERLEIH DER AUSSTELLUNG

  • Die Ausstellung ist explizit für den Verleih konzipiert
  • Kosten für Transport, Pressearbeit, Eröffnung und Ausstellungsplakat muss der Entleiher selbst tragen
 

ELEMENTE UND UMFANG

In der Ausstellung enthalten sind Plakateständer für insgesamt 7 Plakate, sowie Geräte zur medialen Veranschaulichung, wie Filme, Geräusche und VR-Brillen. Außerdem gibt es Angelspiel sowie Totholz und Kiesel zum Anfassen. Somit ist für Jung und Alt etwas dabei. Besonders beliebt ist die Ausstellung auch bei Schulklassen. Für die aufgebaute Ausstellung wird Platz von ca. 50 m2 benötigt. Verpackt ist sie in drei Transportkisten aus Holz und einem Umzugskarton. Einzeln enthalten sind zusätzlich noch ein Maßnahmentische, zwei Hocker und vier Tischbeine. Für den Transport wird ein Auto mit Ladefläche in der Größenordnung z. B. eines VW-Busses benötigt.

 

Eine Auflistung aller Inhalte findet man unten als PDF zum Download.

 

ÜBERSICHT UND ANORDNUNG DER ELEMENTE

Das Schema zeigt eine beispielhafte Anordnung der Elemente. 

 

Je nach Raumtyp und Platzverfügbarkeit kann die Anordnung flexibel davon abweichen. Wichtig ist jedoch, dass die Plakatreihenfolge eingehalten wird.

 

AUF- UND ABBAU DER AUSSTELLUNG

Alle Elemente der Ausstellung lassen sich mit nur wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug aufbauen. Detaillierte Infos findet man unten als PDF zum Download. Eine Schrittweise Aufbauanleitung wird beim Verleih mitgegeben.

 

Die Transportkisten wurden extra für diese Ausstellung angefertigt, daher ist beim Abbau unbedingt darauf zu achten, dass die Inhalte wie bei der Abholung vorgefunden einsortiert werden, da sich die Kisten sonst nicht schließen lassen.

 

KONTAKT UND INFORMATION

Der Verleih der Ausstellung wird über das Ressort Naturschutz und Kartografie der Bundesgeschäftsstelle organisiert. Kontakt bei Anfragen:

 

 

Bundesgeschäftsstelle, Ressort Naturschutz und Kartografie

natur[Klammeraffe]alpenverein[Punkt]de

+49 89 14003 -72 oder -75

 

HINWEIS

Da die Ausstellung einige Einzelteile und Technik enthält, erfordert sie eine gewisse Aufsicht! Z. B. Foyers ohne Empfang oder Aufsicht sind daher ungeeignet.