logo-dav-116x55px

Bewegen fängt im Kopf an

09.10.2016, 14:17 Uhr

Die Landschaft, für die wir uns begeistern, lässt sich meist nur zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Um im Gebirge aktiv sein zu können, muss man aber erst einmal dort hinkommen. In der heutigen Zeit der maximalen, individuellen Mobilität geschieht dies zumeist mit dem Pkw. Nicht zuletzt, weil die wirklich abgelegenen Regionen besonders reizvoll und Alternativen oft nicht bekannt sind.

Mit der Bahn in die Berge – über 1.000 Touren

Es ist aber durchaus möglich, auf das Auto zu verzichten! Viele Touren lassen sich problemlos und einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisieren. Damit leistet man einen wertvollen Beitrag zum Klima-und Umweltschutz und umgeht obendrein die lästige Stauproblematik, erspart sich die Parkplatzsuche und kommt entspannt vor Ort an. Eine Sammlung von Touren, die einfach und bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, hat der DAV im Tourenportal alpenvereinaktiv.com zusammengestellt.

 

Hier geht’s zu den Touren 

 

DAV Sektion Konstanz – Wer macht‘s am umweltfreundlichsten?

Kein erhobener Zeigefinger, kein Vortrag: Die Sektion Konstanz nutzt eine andere Methode der Umweltbildung. Im Wettbewerb um die umweltfreundlichste Bergtour sind die Mitglieder dazu aufgerufen, den CO2-Fußabdruck ihrer Bergsportaktivitäten möglichst gering zu halten. Eine Jury bewertet die eingereichten Touren nach Wahl des Transportmittels, Tourenziel und Begehungsstil. Durch das eigene Erleben haben die Wettbewerbsteilnehmer ein stärkeres Umweltbewusstsein entwickelt.

 

Und was kann ich tun?

Im alltäglichen Mobilitätsverhalten steckt ein größeres CO2-Einsparpotenzial als gemeinhin angenommen wird. Allein die Pkw-Nutzung verursacht 40 % der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland. Durch bewusstes Handeln kann jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten:

  • Fahrgemeinschaften bilden oder Mitfahrgelegenheiten nutzen
  • Verzicht auf das Auto bei Kurzstrecken (Fahrrad als Alternative) und vermehrte Nutzung von Bus und Bahn auf Langstrecken
  • Verzicht auf Flugreisen
  • Sinnvolles Verhältnis zwischen CO2-Ausstoß der Reise und Aufenthaltsdauer
  • Erhalt der dezentralen, wohnortnahen Bergsportmöglichkeiten zur Verringerung der Anreisewege

 

Weitere Informationen in der DAV-Broschüre Klimawandel und Verkehr – Mobilität zukunftsfähig gestalten