logo-dav-116x55px

Bergsport neu denken!

Verantwortungsvolles Handeln, realistische Einschätzung des eigenen Könnens und gutes Risikomanagement sind wichtig, um Gefahren in den Bergen zu minimieren. In Zukunft benötigen wir aber auch ein stärkeres Bewusstsein für die veränderte Gefahrensituation. In diesem Fall nimmt die Multiplikatorenausbildung des DAV eine Schlüsselrolle ein. Was den Klimaschutz angeht, ist jeder in der Verantwortung, eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen.

Klimaschutz in der Ausbildung des DAV

In der Aus- und Weiterbildung des DAV spielt das Thema Natur- und Umweltschutz seit über 25 Jahren eine wichtige Rolle. Das Natur­schutzlehrteam stellt sicher, dass die Fachübungs- und Jugendleiter:

  • mit den Prinzipien des Natur- und Umweltschutzes vertraut gemacht werden.
  • spezielle, auf ihren Einsatzbereich bezogene Verhaltensempfehlungen sowie methodische und inhaltliche Unterstützung erfahren.

 

Der Klimawandel und die Folgen der globalen Erwärmung haben sich zusehends zu einem Kernthema in der Natur- und Umweltschutzaus­bildung des DAV entwickelt. Neben der Aufklärung über zukünftige Entwicklungen und potenzielle Gefahrenquellen geht es auch um die Frage, welchen Beitrag die Ausbildung zum Klimaschutz leisten kann.

 

Sektion Friedrichshafen – „Planungshilfe umweltfreundliche Bergtour“

Mit der Planungshilfe sensibilisiert die DAV Sektion Friedrichshafen Sektionsmitglieder sowie Tourenleiterinnen und Tourenleiter für den Klima- und Umweltschutz. Es werden:

  • Handlungsfelder für ein umweltschonendes Verhalten aufgezeigt.
  • Tipps zum Verhalten im Gebirge gegeben.
  • Informationen zur nachhaltigen Anreise und zu verschiedenen Über­nachtungsmöglichkeiten bereitgestellt.
  • Hintergrundinformationen, Literaturangaben und Internetlinks zur Verfügung gestellt.
 

Und was kann ich tun?

Klimaschutz zu betreiben heißt auch, eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen:

  • Bergsportaktivität an aktuelle klimatische Gegebenheiten anpassen und keine „Flucht“ in weit entfernte Tourengebiete
  • Flexibilität und persönlicher Verzicht bei der Tourenauswahl
  • Regionale Tourenziele wählen und lange Anfahrtswege meiden
  • Eine Mehrtagestour statt mehrerer Tagestouren planen