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How to #keepwild

04.01.2021, 10:01 Uhr

Ein erholsamer Ausflug in die verschneiten Berge abseits von Bergbahnen und Pistenrummel ist zwar ein gutes Rezept gegen den Corona-Koller. Gleichzeitig müssen wir uns aber draußen in der Natur richtig verhalten, um nicht unerwünschten Schaden zu hinterlassen. Wildtiere schonen, Berggebiet unterstützen: Worauf es bei Wintertouren abseits der Piste ankommt, erklärt euch Mountain Wilderness Schweiz in der Video-Serie "How to #keepwild in winter"!

Für ein ganzheitliches Miteinander von Mensch und Umwelt

Der Schneesport- und Skitouren-Boom abseits gesicherter Pisten kann negative Folgen haben. Aufgrund des schmalen Nahrungsangebots, grosser Kälte und kraftraubender Fortbewegung im Schnee sind Wildtiere im Winter besonders empfindlich gegenüber Störungen. «Wer schon einmal ein Reh im Tiefschnee flüchten gesehen hat, kann sich vorstellen, wie schwierig es die Tiere im Winter haben», so Maren Kern, Geschäftsleiterin von Mountain Wilderness Schweiz. Weitere Infos zum Naturschutz im Winter gibt der DAV auch in seiner Kampagne #NatürlichWinter.

 

Vielen Schneesportlerinnen und Schneesportlern ist allerdings nicht bewusst, dass ihr Ausflug in den Schnee schon vor der Ankunft in den Bergen Spuren hinterlässt. Ebenso große Auswirkungen wie unser Verhalten vor Ort hat der Kauf unserer Ausrüstung und die Anreise in den Schnee. Wie die Anreise auch im Winter umweltfreundlich gestaltet werden kann, verrät Skitouren-Fan Michael Vitzthum im Interview.

 

In der Video-Serie «How to #keepwild in winter» zeigt die Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness Schweiz, worauf es für ein ganzheitliches Miteinander von Mensch und Umwelt ankommt. Vier kurze Clips geben einfache, aber wirkungsvolle Tipps für einen umweltverträglichen Winterausflug.

 

Ökologisch Anreisen

Mit einer ökologischen Anreise ist ein Großteil der Treibhausgasemissionen durch einen Tag in den Bergen schon mal eingespart!

 

 

 

Wildtierfreundlich auf Tour

Eine sorgfältige Tourenplanung mit Rücksicht auf Schutzgebiete und Wildtiere ist die Grundvoraussetzung für umweltverträglichen Wintersport.

 

 

Berggebiete unterstützen

Auch wenn es nur eine Tagestour ist, kannst du einen wichtigen Beitrag leisten für die lokale Wirtschaft und Erhalt der traditionellen Strukturen!

 

 

 

Nachhaltiger Skikauf

Bei Skiern gibt es noch keine Umwelt- oder Nachhaltigkeitslabels. Wir ihr trotzdem nachhaltig unterwegs seid, erfahrt ihr im Video.

 

 

 

Natürlich ist Winter! Aber...

Das F.U.N.-Prinzip

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Der Winter ist da. Für uns alle, die wir auf Tourenski und Schneeschuhen unterwegs sind, stellen sich viele Fragen: Ist Bergsport angesichts der sehr schwierigen Corona-Infektionslage überhaupt möglich? Und sinnvoll? Wie wird sich die Schließung der Skilifte und die De-facto-Schließung der Grenzen auswirken? Wann und wo wird es voll sein? Welche Auswirkungen wird das haben, und wie können wir gut darauf reagieren? Eines steht fest: Dieser Winter wird eine besondere Herausforderung. Für die Einheimischen, für die Natur und für uns Aktive. Denn wir sind nicht nur viele, wir sind auch sehr unterschiedlich. Einige von uns sind Profis, andere haben viel Erfahrung, manche auch weniger. Und einige unter uns steigen in diesem Jahr erst ein ins Skitouren- und Schneeschuhgehen. Gute Informationen sind deshalb wichtig. Und ein Appell.

Nachhaltigkeit bei Bekleidung und Ausrüstung

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Welche Aspekte kann man bei der Nutzung und dem Kauf von nachhaltiger Bekleidung und Ausrüstung im Bergsport beachten, um klima- und ressourcenschonend unterwegs zu sein? Unsere Kampagne #machseinfach klärt auf. Wer draußen in den Bergen ist, benötigt spezielle Outdoorbekleidung und Ausrüstung, egal ob bei einer Tageswanderung, einer hochalpinen Bergtour, auf dem Mountainbike oder beim Skitourengehen.   Wichtig ist es, sich darüber klar zu werden, welchen Aktivitäten man eigentlich nachgehen möchte, welche Ausrüstung dafür gebraucht wird und welche nicht unbedingt nötig ist. Diese Entscheidung wird einem natürlich nicht einfach gemacht. Ständig kommen neue Modelle von Jacken, Rucksäcken, Ski etc. auf den Markt, die suggerieren, dass sie unbedingt benötigt werden. Hier ist weniger oft mehr, und zwar mehr Nachhaltigkeit: Produkte, die gar nicht erst hergestellt werden, sind am schonendsten für Umwelt und Natur. 

Wald-Wild-Schongebiete

Bedürfnisse der Tiere haben Vorrang

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Als effektiven Beitrag zum Arten- und Biotopschutz werden besonders sensible Bereiche in den Projektgebieten als Wald-Wild-Schongebiete gekennzeichnet.