logo-dav-116x55px

Demo gegen Zusammenschluss Hochoetz-Kühtai

Mountain Wilderness gegen Vorhaben

02.04.2019, 13:51 Uhr

Die Naturschutzorganisationen Mountain Wilderness Deutschland und Mountain Wilderness Österreich organisieren am Sonntag, 7. April 2019, eine Demo gegen die geplante Skigebietsverbindung zwischen Hochoetz und Kühtai.

 

Wo und Wann: ab 11 Uhr nahe der Bergstation östlich unterhalb des Grieskogels.

Genauere Informationen zur Aktion gibt's auf den entsprechenden Facebook-Seiten der Organisatoren.

 

Vorhaben erhitzt die Gemüter

Das Vorhaben die beiden Skigebiete zu verbinden erhitzt die Gemüter. Nicht nur Naturschutzorganisationen und alpine Vereine wehren sich gegen den Bau von neuen Liftanlagen in dieser noch unerschlossenen Geländekammer, auch vor Ort gibt es für das Vorhaben keine eindeutige Zustimmung.

 

16.800 Unterschriften für die Feldringer Böden ohne Lifte

Mehr als 16.800 Personen haben die Online-Petition "Nein zur Zerstörung von Feldringer Böden und Schafjoch" bis jetzt unterschrieben und sich gegen das Vorhaben ausgesprochen. Die Unterschriftenübergabe an die Tiroler Landesregierung fand am vergangenen 29. März in Innsbruck statt. 

 

Hochoetz-Kühtai: kommt der Zusammenschluss?

Feldringer Böden und Schalfjoch bedroht

Mehr erfahren
Bald schon könnte es um die Genehmigung gehen: Ein Zusammenschluss mit drei Seilbahnen, Pistenflächen, Speicherteich und Beschneiungsanlage. Und das alles auf dem Schafjoch und im Bereich der Feldringer Böden: hier geht ein sensibler Naturraum und geschätztes Tourengebiet verloren.

Zusammenschluss Pitztaler Gletscher und Sölden

Bald größtest Gletscherskigebiet der Welt?

Mehr erfahren
In Planung ist das größte Gletscherskigebiet Europas (und der Welt): Mittelbergferner, Hangender Ferner und Rettenbachferner in den Ötztaler Alpen sollen mit Seilbahnen und Pisten erschlossen werden um den Pitztaler Gletscher mit Sölden zu verbinden.

Raumverbrauch durch Skitourismus

Erschließungsspirale stoppen

Mehr erfahren
Klimawandel, Abnahme der Schneesicherheit, stagnierende Skifahrerzahlen: Skigebiete befinden sich alpenweit in einem Verdrängungswettbewerb. Immer höher und größer darf nicht die Lösung sein!

Erhalt unerschlossener Räume

Mehr erfahren
Intakte Natur und unverbaute alpine Landschaft bilden die Basis für eine nachhaltige Tourismusentwicklung im Alpenraum.