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Schleching und Sachrang werden neue Bergsteigerdörfer

26.01.2017, 20:00 Uhr

Die Chiemgauer Orte Schleching und Sachrang erfüllen die Kriterien der Bergsteigerdörfer. Offiziell beitreten werden sie im Juli 2017 mit der Unterzeichnung der "Bergsteigerdörfer-Deklaration".

Auf beiden Seiten des berühmten Geigelsteins haben die Chiemgauer Orte Schleching und Sachrang alle Pflichtkriterien erfüllt um im Netzwerk der 21 Bergsteigedörfer aufgenommen zu werden.

 

 

 

 

Zwei Orte, zwei Landkreise, ein gemeinsames Konzept

Dieser Schritt ist ein Novum in der Geschichte der Bergsteigerdörfer: die Orte liegen in unterschiedlichen Tälern (Priental und Achental) in unterschiedlichen Landkreisen (Rosenheim und Traunstein). Dennoch haben die Orte sich entschlossen, nicht individuell den Weg zu gehen sondern geschlossen mit einem gemeinsamen Konzepten für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. 

Zwischen den beiden Orten liegt der Geigelstein, einer der bekanntesten Chiemgauer Berge. Mit ihm identifizieren sich die Bewohner sowohl von Sachrang als auch von Schleching – es ist ihr „Hausberg“.

 

„Bei uns gibt es viel Natur und Tradition“, sagt Schlechings Bürgermeister Josef Loferer. „Ebenso wie auf der anderen Seite des Geigelsteins.“ Sein Kollege Peter Solnar aus Aschau, wozu der Ortsteil Sachrang gehört, erläutert die gemeinsame Strategie: „Wir setzen beide auf sanften Tourismus. Als Bergsteigerdörfer am Geigelstein können wir unsere Stärken doppelt ausspielen.“

 

Zwei besondere Orte im Alpenraum

Die Gemeinde Schleching (Landkreis Traunstein) befindet sich im Achental im Herzen der Chiemgauer Alpen auf einer Höhe von 569 m. Rund 1.700 Schlechinger wohnen hier östlich des Geigelsteins in 11 Ortsteilen.

 

Sachrang liegt mit seinen rund 700 Einwohnern auf  im hintersten Priental auf der westlichen Seite des Geigelsteins.

Beide Orte garantieren ein authentisches Ortsbild, intakte Natur, ein fast unerschöpfliches Potential für Bergsport jeglicher Disziplin und gelebte alpine Tradition & Kultur.

 

 

Gemeinsam für die Region

Tatsächlich sollen unter dem Dach der Bergsteigerdörfer neue gemeinsame Projekte ins Leben gerufen werden. Ein Wunsch ist es zum Beispiel einen Pendelbus von einen ins ander Tal zu etablieren, das würde die Geigelstein-Überschreitung deutlich vereinfachen.