dav-logo-freigestellt 120x57

12.08.2017
13.08.2017
Verschiedene Orte in den Alpenländern

Feuer für nachhaltigen Tourismus

Mit Höhenfeuern Zeichen für ein notwendiges Umdenken im Alpentourismus setzen.

Am 12./13. August 2017 werden an verschiedenen Plätzen in den Alpenländern Schweiz, Österreich, Slowenien und Deutschland wieder Höhenfeuer entzündet werden. Im UNO-Jahr des nachhaltigen Tourismus sollen diese Feuer zum Nachdenken über den notwendigen Wandel im Wintertourismus ermuntern. Der Klimawandel und veränderte Bedürfnisse der Gäste machen es notwendig, neue Strategien zu entwickeln. 

 

Seit fast 30 Jahren eine Tradition

Wintersport sei kein Volkssport mehr, wie die Initiatoren auf ihrer Website schreiben. Gerade junge Menschen mieden mehr und mehr den Pistentrubel. Die großen Investitionen in den Skigebieten sind damit nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch kurzsichtig. Vielmehr brauche es "übergeordnete regionale Strategien, die alle Wirtschafts- und Lebensbereiche einbeziehen. Denn Tourismus ist kein Selbstzweck. Intelligent gedacht und umgesetzt, verbindet er unterschiedliche Bereiche und stärkt die Identität der Tourismusdestinationen". 

Feuer sind unter anderem auf der Fürmann Alm bei Anger, auf dem Gipfel des Tiroler Kreuzjoch (2698 m), auf dem Piz Val Gronda (2820 m) oder bei Rosswald (1800 m) im Wallis zu sehen.

 

Begleitet wird die Aktion von der Wandergruppe whatsalp, die a. Die Feuer werden seit 1988 jährlich am zweiten Augustwochenende gezündet. Sie sind ein Zeichen gegen die Zerstörung des sensiblen Ökosystems der Alpen. Wer mitmachen möchte, kann seine Veranstaltung auf der Website der Kampagne anmelden. Hier sind auch wichtige rechtliche Hinweise zu finden.

 

Mehr Infos unter www.feuerindenalpen.com