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Auf einen Blick

Tiere in verschiedenen Höhenlagen

Die Alpen sind Lebensraum für unterschiedlichste Tiere: In bis zu mehr als 4000 Metern Höhe haben Arten ein Zuhause gefunden, die mitunter hochspezialisiert auf das außergewöhnliche alpine Umfeld angepasst sind.

Tiere in verschiedenen Höhenlagen

Während einige Tiere – wie Gämse oder Alpendohlen – sehr zahlreich in den Alpen vorkommen, bedürfen andere des menschlichen Schutzes. Einige Arten – wie Steinbock oder Steinadler – waren in vielen alpinen Regionen bereits vom Aussterben bedroht, konnten sich aber in den letzten Jahrzehnten dank verschiedenster Schutzbemühungen wieder erholen.

 

Von Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen profitieren inzwischen auch einige in den Alpen verbreitete alte Nutztierrassen. Etwa 110 gefährdete und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen leben im Alpenraum, unter ihnen das Tiroler Grauvieh, das Slowenische Gürtelschwein oder der Appenzeller Sennenhund.

 

Von all diesen Aspekten des Tierlebens in den Alpen erzählt unsere Themenseite „Tiere der Alpen“. Weitere interessante Details zum alpinen Naturraum finden sich auf der Themenseite „Die Alpen“.

 

Steinbock oder Ziege? Alpenveilchen oder Edelweiß?

Die passende App für jedes Bergerlebnis

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Am Berg unterwegs und ein Alpenveilchen gesehen? Ähm… Oder wars doch ein Edelweiß? Damit ihr das Symbol des DAV in Zukunft sicher erkennt, haben wir eine Auswahl an Apps zusammengestellt, die auch die Kolleginnen und Kollegen hier in der Bundesgeschäftsstelle gern nutzen. Damit seid ihr auf der nächsten Tour sicher auf der richtigen Spur, wenn es um die Beobachtung und Bestimmung der heimischen Flora und Fauna geht.

Tiere der Alpen

Murmeltier, Gämse, Bartgeier & Co. - Ein Kurzführer

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Etwa 30.000 Arten sind in den Alpen beheimatet, davon mehr als 80 Säugetierarten. Mit Gipfeln, die mehr als 4.000 Meter in die Höhe ragen und einer Fläche von etwa 200.000 Quadratkilometern sind die Alpen das wichtigste mitteleuropäische Gebirge. 1.300 Kilometer spannt sich der Alpenbogen von Österreich nach Frankreich. Diese große Ausdehnung sowie die verschiedenen Höhenstufen und Mikroklimata bieten Lebensräume für unterschiedlichste Tiere.

Höhenstufen der Alpen

Alpenpflanzen

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Abhängig von den sinkenden Temperaturen und dem steigenden Niederschlag mit zunehmender Höhe wechselt auch die Vegetation. Auf Grund dessen bilden sich in den Alpen auf kleinem Raum verschiedene Vegetationszonen, welche Höhenstufen genannt werden. So erlebt man, wenn man in die Berge geht, je nach Höhenstufe, charakteristische Veränderungen der Pflanzenwelt. Diese im Gebirge vertikal gestaffelten Naturräume sind der Abfolge der Landschaftsgürtel von den mittleren Breiten zu den Polen ähnlich. So kann man während einer Wanderung vom Talboden über die Bergwaldstufe bis zu felsigen Gipfelbereichen mit Pionierpflanzen unterschiedliche Lebensräume betrachten. Teilweise sind die Grenzen dieser Höhenstufen deutlich zu erkennen, zum Beispiel die Baumgrenze. Klima und Exposition führen zu starken Unterschieden in der Höhenausdehnung der einzelnen Zonen. So weist zum Beispiel eine nach Norden gerichtete Fläche aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung niedrigere Temperaturen auf als die südwärts exponierte Fläche. Auch das Mesoklima der Alpen führt zu unterschiedlichen Ausprägungen der Zonen. Die Durchschnittstemperatur in den Randlagen der Alpen ist ca. 1°C niedriger, sodass die einzelnen Vegetationsstufen in geringere Höhen als in den zentralen Alpen vordingen können.