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Mit dem 9 Euro-Ticket in die Natur

11.07.2022, 16:02 Uhr

Es müssen nicht immer die Berge sein, denn mit dem 9 Euro-Ticket kann man zum Klettern, Wandern oder Mountainbiken auch in der Umgebung schöne Plätze finden!

Für 9 Euro im Monat drei Monate lang den ganzen Regionalverkehr nutzen – das ist in diesem Sommer möglich. Doch wie gut eignet sich das Ticket, um damit die Natur zu erkunden und dort Sport zu machen? Wir haben es getestet – und sind von Nürnberg aus mit drei Teams in drei Himmelsrichtungen gestartet, zum Wandern, Biken und Klettern. Was wir dabei erlebt haben und ob sich das Ticket wirklich auch für Sport- und Naturfans eignet, erfahrt ihr hier.

 

Ab in den Bergsommer

Mit dem 9-Euro-Ticket

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Überschreitungen, Mehrtagestouren oder einfach mal wieder öfter in die Berge – mit dem 9-Euro-Ticket rücken all diese Vorhaben in greifbare Nähe. Einfach, günstig und klimaschonend.

Mit den Öffis raus in die Alpen und Mittelgebirge

Eine Anleitung für AlpenvereinAktiv

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Öffentlich anzureisen, schont nicht nur das Klima, sondern ist gleichzeitig noch bequem: kein ewiges Im-Stau-Stehen, keine lästige Parkplatzsuche mit teuren Parkgebühren, keine nervenaufreibende Rückfahrt nach einer anstrengenden Tour.  Die Tourenplanung mit den Öffis eröffnet grundsätzlich auch viele Möglichkeiten, die mit der Auto-Anreise so nicht gegeben sind. Start- und Endpunkt der Tour müssen zum Beispiel nicht identisch sein. Das gibt nicht nur viel mehr Freiheit in der Tourenplanung – Überschreitungen sind beispielsweise viel einfacher möglich -, es kann auch relativ spontan je nach Lust und Laune, nach den Wetter- und Wegverhältnissen oder nach aktuellem Fitnesszustand entschieden werden, wann und wo die Tour beendet werden soll. Mit alpenvereinaktiv.com kannst du ganz einfach Touren finden oder planen, die du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Probleme erreichen kannst.  

Letzte Meile? Kein Problem mit dem Bergbus Eng

Taten fürs Klima

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Wer zum Wandern ins Karwendel möchte, ganz speziell an den Ahornboden, hat seit 2020 keine Ausrede mehr, nicht öffentlich dorthin zu fahren. Vor drei Jahren hat nämlich der Bergbus Eng buchstäblich Fahrt aufgenommen: vom Bahnhof Lenggries bringt er Bergsportler*innen bis zu den Engalmen am Großen Ahornboden. Der Bundesverband hat zusammen mit den Sektionen München/Oberland, Lenggries und Bad Tölz eine Förderung für die bestehende Buslinie eingerichtet, damit der Bus auch am Wochenende früh morgens und abends, also zu bergsporttauglichen Zeiten, fährt. Erst mit der Bahn nach Lenggries und dann mit dem Bus weiter an den Tourenstart – so geht klimafreundliches Bergsteigen.