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Sonderausstellungen 1999-2002 Rückblick

01.12.2016, 12:00 Uhr

Das Alpine Museum zeigt im jährlichen Wechsel eine Sonderausstellung. Die Sonderausstellungen beleuchten aktuelle oder historische Fragestellungen rund um das Thema Berge.

 

Hier finden Sie alle Infos zu unseren Sonderausstellungen der Jahre 1999-2002.

 

Derzeit ist die Ausstellung "Hoch hinaus! - Wege und Hütten in den Alpen" im Alpinen Museum zu sehen.

 

Die Ausstellung fragt, was das Besondere an den alpinen Wegen und Hütten ist. Sie zeichnet die Entstehung der bergtouristischen Infrastruktur nach und schlägt einen Bogen von den frühen Unterkünften Anfang der 1870er Jahre zu den „Berg-Hotels“ der Jahrhundertwende.

 

 

Ansichten vom Berg. Der Wandel eines Motivs in der Druckgrafik von Dürer bis Heckel

Sonderausstellung 2001/2002

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Gipfel ersteigen, weil sich hier die Nähe Gottes zu den Menschen offenbart, das Gebirge zum Objekt wissenschaftlicher Neugier machen oder als sportlichen Ansporn nehmen: Ein Gang durch die Darstellungsgeschichte des Motivs Berg verdeutlicht, unter welch unterschiedlichen Aspekten die Menschen am Gebirge interessiert waren und sind. Achtzig druckgrafische Blätter aus der Sammlung des Alpinen Museum illustrierten, wie sich das Verhältnis des Menschen zu den Bergen in den letzten sechs Jahrhunderten wandelte. In der Ausstellung wurden sowohl typische Beispiele von Bergdarstellungen gezeigt, beispielsweise die im 19. Jahrhundert beliebten Stahlstiche, wie auch Höhepunkte der Druckgrafik. Dazu zählten ein Blatt von Albracht Dürer, topografische Ansichten von Matthäus Merian und frühe wissenschaftliche Darstellungen von Phänomenen des Gebirges wie Gletscher und Lawinen. Unter den Werken der Moderne waren Blätter von Erich Heckel und Alexander Kanold vertreten.    "Ansichten vom Berg" war ein Gemeinschaftsprojekt des Alpinen Museums und der LMU München. Ausstellung und Katalog wurde von Studenten des Kunsthistorischen Instituts unter Leitung des Privatdozenten Dr. Robert Stalla erarbeitet.    Die Ausstellung war zu sehen vom 15. November 2001 bis 31. März 2002 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München   

Rundum Berge. Faltpanoramen oder Der Versuch alles sehen zu können

Sonderausstellung 2001

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Bis heute faszinieren Panoramen vom Gebirge durch ihre darstellenden Qualitäten und die gleichzeitige Wiedergabe zahlreicher Informationen. Ihre Blütezeit erlebten die oft mehrere Meter langen, gedruckten Weitwinkel- und Rundansichten jedoch bereits vor über hundert Jahren: Sie waren Seherlebnis im noch filmlosen Zeitalter, boten Orientierungshilfe beim Bergsteigen und vermittelten leicht verständlich geografische und geologische Aspekte. Schon bald wurden die dekorativen Illustrationen zum Massenprodukt und prägten damit den Blick auf das Gebirge für ein Jahrhundert wesentlich mit. Fünfzig Panoramen aus der Sammlung des Alpenverein-Museums Innsbruck zeigten die Entwicklung und Vielfalt der alpinen Rundansichten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Literarische Texte und historische Schilderungen, "Gipfelgespräche" und Experteninterviews gaben zudem Informationen über Entstehung, geschichtlichen Hintergrund, Maler und Auftraggeber der Panoramen.   Eine Ausstellung des Alpenverein-Museums des österreichischen Alpenvereins, Innsbruck und des Alpenvereins Südtirol.   Die Ausstellung war zu sehen vom 19. Juli bis 28. Oktober 2001 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München 

Bergbauern. Fotografien von Erika Hubatschek 1939-1960

Sonderausstellung 2001

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Seit 1939 dokumentierte die Geografin Erika Hubatschek  (* 5. Oktober 1917 in Klagenfurt; † 19. Mai 2010 in Innsbruck) das Leben der Bergbauern in Österreich. Ihr Interesse galt insbesondere den traditionellen Arbeitsweisen. Erika Hubatschek arbeitete lange Jahre selbst auf den Bergbauernhöfen mit. So zeigen Ihre Fotografien ungewohnt unmittelbar und persönlich das Leben der Bergbauern.   Begleitend zeigten Jugendliche ihre fotografischen Eindrücke von der Welt der Bergbauern heute. Die Bilder entstanden im Sommer 2000 während des Projekts "Leben und Arbeiten in den Bergen", verstaltet von der Jugend des Deutschen Alpenvereins.   Die Ausstellung war zu sehen vom 15. Februar bis 17. Juni 2001 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München   

Prosa der Welt. Paul Amasy Fotografien

Sonderausstellung 1999

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Das Alpine Museum zeigte die erste umfassende Ausstellung über Paul Almasy in Deutschland. Paul Almasy hat als Fotojournalist die Länder und Metropolen, die Mächtigen, Reichen und Prominenten und auch die Armut der Welt fotografiert. In seinem langen Leben, Almasy wurde 1906 in Budapest geboren, hat er fast jedes Land der Welt besucht. Die meisten seiner Bilder entstanden zwischen 1935 und 1985. Insgesamt trug er einen Bilderschatz von 120.000 Bildern zusammen. Sein Bildarchiv übergab er an das Archiv für Kunst und Geschichte in Berlin bzw. Paris. Für ein Buch und eine Ausstellung über Almasy wurde dieser Schatz gesichtet und die schönsten und interessantesten Bilder herausgesucht. Das Alpine Museum des DAV in München stellte die erste umfassende Ausstellung von Almasys Fotografien in Deutschland zusammen. Rund 80 Fotos in kostbaren Barytabzügen zeigten einen repräsentativen Querschnitt durch die Arbeiten des Fotojournalisten, wobei die Bilder von Berglandschaften einen Schwerpunkt darstellten.    Die Ausstellung war zu sehen vom 5. Mai 1999 bis 1. September 1999 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München 

Berge 2000

Sonderausstellung 2000

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"Berge 2000" war ein fünfteiliger Ausstellungszyklus mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen. Ihre Arbeiten zeigten die vielfältigen Wege und Interpretationen, wie man sich den Bergen nähern und diese begreifen kann. Die pointierte Betrachtungsweisen einzelner Aspekte liessen eine große Achtung vor der Natur erspüren. Der Ausstellungszyklus war unterteilt in Malerei und Grafik, Bildhauerei und Kleinplastik, eine Rauminstallation, eine Videoinstallation und die Skulptur "Alpen, frisch gewaschen, nicht gebügelt".   Die Ausstellung war zu sehen vom 20. Juli bis 9. Dezember 2000 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München 

Schön und Schaurig - Aus den Sammlungen des Alpinen Museums

Sonderausstellung 2000

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Die Ausstellung zeigte stimmungsvolle Gemälde und Zeichnungen aus dem Bestand des Alpinen Museums und Archive des Deutschen Alpenvereins. Ziel war es beim Betrachter Erinnerungen an persönliche alpine Erlebnisse zu wecken, z.B. schöne Wanderungen oder Kletterpartien vor und in einer faszinierenden Bergkulisse. Aber nicht nur positive Stimmungen, auch schaurige Gefühlsempfindungen, unangenehme Gedanken an z.B. Wetterumschwünge konnten geweckt werden. Die Beurteilung der Bilder und Objekte in "Schön und Schaurig"  war nicht immer eindeutig und hing oft vom Geschmack des Betrachters ab.    Die Ausstellung war zu sehen vom 20. April bis 1. Juli 2000 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München   

Hochgebirgs- und Gletscherforschung. Zum 100. Geburtstag von Richard Finsterwalder

Sonderausstellung 1999

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Eine Ausstellung von der Kommission für Glaziologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Arbeitsgemeinschaft für Vergleichende Hochgebirgsforschung und dem Alpinen Museum des Deutschen Alpenvereins.   Richard Finsterwalder war ein berühmter Forscher, der große Fortschritte in der Vermessungskunde und Kartographie erzielte. Er war wegweisend in der Entwicklung der terrestrischen Stereophotogrammetrie (einer Vermessungsmethode). Seine Aktivitäten als Forscher und Lehrer fanden eine große Nachfolge. Aus diesem Anlaß erinnerte das Alpine Museum mit einer Ausstellung zum 100. Geburtstag an Richard Finsterwalderr.  Die Ausstellung "Hochgebirgs- und Gletscherforschung" zeigte Originalzeichnungen von den Vermessungen, Fotos von den Expeditionen und natürlich Karten. Zudem referierten ehemalige Schüler Finsterwalders auf einer Tagung im Alpinen Museum.   Die Ausstellung war zu sehen vom 11. März 1999 bis 29. April 1999 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München 

Fotoberge - BERGE Fotos

Sonderausstellung 2000

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Fotoausstellung im Alpinen Museum   Die schönsten Bilder aus den Fotowettbewerben der Zeitschrift BERGE   Die prämierten Bilder der Fotowettbewerbe "Ansichtssachen", "The Playground of Europe" und "Nah dran" waren erstmals in der Ausstellung "Fotoberge - BERGE Fotos" im Alpinen Museum zu sehen und gingen danach als Wanderausstellung auf Reise. Michael Pause (Herausgeber der Zeitschrift BERGE), Wolfgang Paul (Art Director der Zeitschrift BERGE), Jürgen Winkler (Fotograf) und Günter Osterloh (Leiter der LEICA Akademie) suchten unter rund 800 Einsendungen die besten Bilder aus: Motive, die nicht nur das Thema gleichsam ins richtige Licht rückten, sondern auch künstlerisch herausragten.  Die Ausstellung war zu sehen vom 10. Februar bis 11. März 2000 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München 

Eingriffe: Malerei und Grafik von Johannes Birkhölzer

Sonderausstellung 1996/1997

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1. Ausstellung des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins    Seit Ende der 60er Jahre sah Johannes Birkhölzer (1931-2016) die Polarität von Natur und Technik. In Gegenüberstellungen lotete er diese Thematik aus. Birkhölzer stellte dieses Verhältnis immer wieder als Eingriff des Menschen in die Natur dar. Er beschönigte nicht, klagte aber auch nicht an. Er formulierte die Kompromißlosigkeit des Technikzeitalters.   Die Ausstellung war zu sehen vom 26. Oktober 1996 bis 28. Januar 1997 Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Praterinsel 5, 80538 München