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Tiroler Hilfsfond ermöglicht Wegebaumaßnahmen

25.01.2021, 09:12 Uhr

Zusammen mit der Gastronomie steht die Tourismuswirtschaft auf den oberen Plätzen einer langen Liste von Branchen, die durch die Pandemie schwer getroffen wurden. Um einen Investitionsstau in den kommenden Jahren zu vermeiden und die Region für die Zukunft nach der Pandemie zu rüsten, hat das Land Tirol einen Hilfsfond aufgesetzt, um den Tourismusverbänden und Vereinen, "...welche als Halter des Weges für den ordnungsgemäßen Zustand verantwortlich sind", unbürokratisch und schnell unter die Arme zu greifen.

Als unmittelbare Reaktion auf die pandemiebedingten negativen wirschaftlichen Auswirkungen für den Standort Tirol hat die dortige Landesregierung mit dem Tiroler Landschaftsdienst Hilfsfonds für Wege ein zweijähriges Förderprogramm mit einem jährlichen Umfang von einer Million € aufgesetzt. 

Von der großzügigen Förderung können 2020/21 all jene Organisationen und Vereine profitieren, die einen direkten Beitrag zum Erhalt der alpinen Wegelandschaft in Tirol beitragen. Gefördete Maßnahmen umfassen die Beseitigung kleiner Wegschäden, das Rückschneiden von Vegetation, die Reinigung der Wasserrinnen, Befestigung der Wege im allgemeinen bis hin zur Reparatur von Seilsicherungen und Tritthilfen.

Der Fördersatz beträgt 50%, weshalb der DAV und die jeweiligen Sektionen bei 254.025€ förderungswürdiger eingereichter Maßnahmen 127.012,50€ Unterstützung erhalten konnten. Durch die enge Zusammenarbeit mit und die Betreuung durch den Landschaftsdienst Tirol konnte das Verfahren schnell und unbürokratisch abgewickelt werden.

Aufgrund der bereits geleisteten Vorarbeit in 2020 können die Fördermitttel für 2021 noch unkomplizierter abgerufen werden.

 

 

Bauen, erneuern, reparieren

Konkret durch den DAV umgesetzte Maßnahmen sind, um einige Beispiele zu nennen, der Neubau einer Brücke auf dem Zustieg zur neuen Bamberger Hütte und die Sanierung einer solchen am ersten Wildalmsee (siehe Bild unten), die Erneuerung der Markierungen und Wasserrinnen auf dem Einstieg zum Kröndlhorn, Schafsiedel, Tristkopf und dem Zustieg zur Bamberger Hütte, sowie das Durchhacken von Muren am Kälberlahnzugjoch und die Reparatur der Drahtseilversicherung auf der Kridlonscharte.